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Tierhaltung und Fleischherstellung

Vorwort: Das ist so wie ich das ganze vom ethisch und moralischen Standpunkt sehe. Ich bin kein Hardliner und ich denke nicht dass ein  Mensch vollkommen auf Fleischkonsum verzichten müsste um die Misstände zu beheben. Moralisch gesehen gehe ich einen gesunden Mittelweg der sich so nah wie möglich an einem ethisch vertretbaren Umgang mit dem Tier orientiert. Es geht mir nicht darum den Fleischkonsum zu verteufeln aber die industrielle Massenhaltung ist für mich weder moralisch noch ethisch vertretbar. Dann kommt aber noch dazu dass selbst die Fleischqualität stark darunter leidet (und das ist ganz einfach nicht gesund), also am Ende sind zuviele negative Faktoren welche mich davon abhalten weiterhin solches Fleisch zu konsumieren. Aus diesem Grund esse ich schon seit vielen Jahren kein Schweinefleisch aus konventinellen und intensiven Haltungen mehr, und seit knapp einem Jahr habe ich auch bei allen anderen roten Fleischarten aufgehört es aus intensiven Haltungsbedingungen zu konsumieren. Nur noch bei Geflügel gibts eine Ausnahme, allerdings konsumiere ich dort nur noch Fleisch aus österreichischer Haltung (meistens in BIO Qualität, sofern verfügbar) und wo belegt wurde dass keine Gentech bei der Fütterung eingesetzt wurde (also „ohne GEN“ Kodex). Auch bei Restaurants bin ich noch grosszügig was der Fleischkonsum angeht da dort das Gesellschafliche überwiegt und ich sowieso relativ selten ins Restaurant gehe (eigentlich nur dann wenn ich eingeladen wurde). Ansonsten aber und solange ich zuhause für mich selbst (oder andere) koche ist für mich klar: Nur noch rotes Fleisch aus extensiver BIO Haltung (und Wildfleisch bei Saison) höchstens 2x wöchentlich und Geflügel entweder aus Österreich und wennmöglich auch in BIO Qualität und in jedem Fall ohne Gentech-Fütterung.

Gut zu wissen: Körperlich gesehen ist der Mensch kein Fleischfresser, dafür hat er viel zu lange Verdauungsorgane und keine Reisszähne. Allerdings ist der Mensch auch kein reiner Pflanzenfresser da dafür seine Verdauungsorgane wiederum zu ineffizient sind und viele Pflanzen kann der Mensch auch nur im fermentierten Zustand richtig verdauen da die allgemeine Verdauungsleistung nicht an die von reinen Pflanzenfressern rankommt (welche damit keine Probleme hätten). Manche Menschen behaupten dass der Mensch ursprünglich ein Aasfresser wäre und es mag ja sein dass er entwicklungsgeschichtlich durchaus Aas eingenommen hatte aber der heutige Mensch ist nicht mehr an eine solche Nahrung angepasst und er würde nicht mit stark verwesendem Material klarkommen. Die echte Art von Aas, also kein konservierter Salami oder Trockenfleisch sondern stark verwesende Sachen, würde ein Mensch nicht unbeschadet aushalten und es kann lebensgefährlich sein. Eine Hyäne oder Aasgeier hingegen kann auch stark verwesende Sachen mühelos fressen ohne dass es schädlich wäre, selbst bei  der Art von Aas wo 99% aller Menschen augenblicklich sterben würden (mit maximaler Keimbelastung). Auch wenn wir daran gewöhnt wurden, es, spielt keine Rolle denn wir sind physiologisch nicht dafür eingerichtet um stark verwesendes Aas zu essen.  Also was ist der heutige Mensch für ein Ernährungstyp? Ganz klar ein „Allesfresser„, und damit kommt er dem Schwein am ähnlichsten. Allesfresser bedeutet aber nicht: „Jeden Tag sein Stück Fleisch“, denn in der Natur ist die Jagd auch nicht jeden Tag erfolgreich und manchmal gibt es auch nur wenige Tage in der Woche einen Braten, es ist also unnatürlich für einen Allesfresser jeden einzelnen Tag einen Braten oder Wurst im Mund zu haben. Fleischfresser hingegen können ebenfalls viele Tage hungern: Sind sie aber bei der Jagd erfolgreich dann können sie mehrere Tage davon zerren da sie sehr viel hinunterschlingen können (Wolf als gutes Beispiel). Die meisten Fleischfresser können mehr auf einmal runterschlingen als die meisten Menschen (sie haben also oft verhältnissmässig grosse Mägen), weil sie können das Fleisch ja nicht haltbar machen. Auch sind sie keine reine Aasfresser also versuchen sie so schnell es geht alles zu verdauen und sind dabei auch sehr träge sobald sie ihre Beute verspiesen haben (und in dem Zustand auch absolut ungefährlich). Habe das mal kurz erklärt damit man ein bischen weiss worin sich die einzelnen Ernährungstypen unterscheiden und woran man es ungefähr erkennen kann.

Daher ist die gesündeste Nahrung wenn man von allem etwas isst aber von nichts zuviel. Ich würde sagen in etwa perfekt ist folgendes:

Rotes Fleisch: 1-2x wöchentlich (die Qualität dieses Fleischtyps ist ausserordentlich wichtig, da schlechte Qualität viel Säure bildet und mit Ausnahme von Leber bescheidene Nährstoffe bietet).

Weisses Fleisch (Geflügel und Fisch/Krustentiere): 1-2x wöchentlich

Optimalerweise sollte Fleisch nicht mehr als 4x wöchentlich konsumiert werden, in den 3 restlichen Tagen sollte man pflanzliches Eiweiss (zusammen mit Getreide) aufnehmen, da gibt es viele Sachen: z.B. Bohnen/Kichererbsen/Linsen, Mandeln, Hanfsamen (sehr eiweissreich aber hierzulande kaum bekannt), Chorella Algen (enorm eiweissreich, ideal für Müsli) und der gute alte Hafer, aber auch spezielles „Pseudogetreide“ wie Quinoa und Amaranth und natürlich Käse und Milchprodukte. Für Veganer ist sicher auch auch BIO-Soya bedeutend (da sie wenig Eiweissquellen haben).

Meiner Meinung nach kann der Mensch sich zwar auch vegetarisch und bei grosser Beachtung (nicht ganz einfach) sich auch vegan ausgewogen ernähren aber es ist nicht nicht unbedingt das Optimum. Es ist eher eine ethische Frage ob man das machen möchte oder nicht, aber man sollte sich nicht unnötig dazu zwingen falls irgendwelche Zweifel bestehen. Besser wäre es wenn man sich mit dem wohl fühlt wie man sich ernährt und falls man gerne Fleisch isst, dann sollte man auf die bestmögliche Qualität setzen und nicht im Übermass, das ist das Wichtigste. Fleisch sollte etwas edles und wertvolles sein und kein Massengericht, diese Denkweise halte ich für „outdated“. Deswegen sollte auch der Sonntagsbraten wieder eingeführt werden und falls man Fleisch isst besser nur an wenigen Tagen in der Woche aber dafür mit Herz und Verstand von höchster Qualität, denn es sollte wieder etwas besonderes sein und nicht „billig“. Wie gesagt, ich befürworte weder das eine noch das andere: Ich bin  kein Hardliner denn ich finde dass die Ausgewogenheit am gesündesten ist. Ich  bin vorallem der Qualität und einer hochwertigen Moral und Ethik verpflichtet und sofern ich diese Mentalität einhalten möchte ist es ganz klar ausgeschlossen Fleisch der Kategorie A weiterhin zu konsumieren.

Nun werde ich das Thema noch genauer durchleuchten damit es auch besser verstanden wird wieso diese Schritte eingeleitet wurden und danach kann jeder für sich selbst entscheiden was sie als moralisch und auch rein materiell als vertretbar einstufen oder wo die eigene Grenze erreicht ist. Ich finde es nur wichtig dass jeder bewusst seine Nahrung aussucht denn man ist was man isst, das ist eine uralte Schulweisheit die eine chronische Gültigkeit hat:

Die allgemeine Fleischqualität ist in 4 Hauptkategorien unterteilt wo jede Kategorie sich von der anderen klar unterscheided. Solche Kategorien wirds offiziell natürlich nie geben denn das würden die Fleischbarone nie zulassen, denn je schlechter die Kategorie desto besser fürs Geschäftt. Ja, selbst wenn das Fleisch billiger ist aber es wurde ja mit intensivem Raubbau gefüttert, also fast Gratis, das verstehen die Meisten kaum oder sie wollen es nicht verstehen indem sie das Thema ignorieren.

Kategorie A: Schlechte Qualität, dafür aber in brachialer Menge (auf Kosten von grosser Naturzerstörung und leidenden Tieren). Diese werden meist nur nach dem Mindeststandart des (viel zu lockeren) Tierschutzgesetzen der jeweiligen Ländern gehalten.. Bei Schweinen wird oft nicht einmal der Mindeststandart des Tierschutzgesetzes eingehalten aber da die „Schweine-Barone“ eine viel zu mächtige Milliardenindustrie darstellen müssen sie sich nicht an solche Gesetze halten. Tiere werden fast immer mit Chemikalien gefüttert/belastet und fast jedes Tier dieser Kategorie kriegt Gentech zu fressen in Form von Soya (aus Regenwaldgebiet), ausgenommen Schweizer Tiere und die meisten Tiere aus Österreich („ohne GEN“ gekennzeichnet). Da das wilde Tropenholz nicht mehr verkauft werden darf wird es im Regenwald einfach niedergebrannt und damit nochmehr CO2 verursacht. Schlussendlich wurde infolge der extrem hohen Fleischnachfrage rein gar nichts bewirkt und der Regenwald wird immer noch, hauptsächlich wegen der Fleischproduktion, abgeholzt. Ob das Holz verkauft wird oder nicht… es kommt aufs selbe raus. Eine durchaus ironische Welt in der wir leben.

Kategorie B: Mittlere Qualität, in bescheidener aber stabiler Menge. Hier ist Tierwohl im Vordergrund aber auch die Fütterung ist streng reglementiert und wird ohne Chemikalien und Gentech ausgeführt, daher eine deutliche Verbesserung gegenüber Kategorie A. Der Preis ist allerdings in etwa das Zweifache von Kategorie A.

Kategorie C: Hohe Qualität. in sehr kleiner Menge aber stabiler Menge. Hier handelt es sich um extensive Tierrassen die kein Kraftfutter benötigen. Das Tierwohl hat höchste Priorität und die Fütterung ist ebenfalls bei höchstmöglicher Qualität (meistens nur Gras und Heu bei Wiederkäuern). Es ist die höchstmögliche Qualität für Tiere welche vom Menschen gehalten werden. Der Preis ist allerdings wiederum in etwa das Zweifache von Kategorie B.

Kategorie D: Höchste Qualität, in sehr kleiner und teils instabiler Menge: Preislich teils identisch mit Kategorie C und manchmal auch etwas höher, allerdings nur seasonal verfügbar.

Dann gibts noch 4 Zwischenkategorien, diese 4 Kategorien werden unten nicht mehr aufgelistet da es lediglich Erweiterungskategorien sind von bereits bestehenden Kategorien:

Kategorie: A2: Tiere gehalten nach üblichen konventionellen Standarts, allerdings sind die Haltungsbedinungen besser als es das Tierschutzgesetz vorschreibt und selbst Schweine kriegen Auslauf. Es wird oft als „konventionelle Auslaufhaltung“ bezeichnet.

Kategorie A3: Hier sind die Tiere zwar nicht nach BIO Standarts gehalten, allerdings mit strengsten Fütterungsbedinungen, z.B. die Hafer und Molkefütterung von Schweinen welche für den Parmaschinken Verwendung finden. Qualitativ ähnlich gut wie BIO Fleisch der Kategorie B.

Kategorie: B2: Tiere gehalten nach BIO Richtlinien allerdings mit verbesserten Haltungs und Fütterungsbedinungen, aber es sind keine extensive Tierrassen z.B. Demeter-Label.

Kategorie D2: Fisch und Krustentiere aus Wildfang. Da das Meer mittlerweile von Menschenhand stark verunreinigt wurde ist diese Wildkategorie zwar immer noch hochwertig, sollte allerdings nur in Massen gegessen werden (gemäss der Spezifikation „weisses Fleisch“) da man ansonsten zuviele Schadstoffe mitessen könnte.

A: Haltungsbedinungen und Tierrassen bei industrieller und intensiver Massenhaltung:

Ein Beispiel von Inhaltsstoffen was ein Kraftfutter für Schafe beinhalten kann, und ich kann sagen dass Schafe sich schlecht mästen lassen, was Schweine hier alles abbekommen ist eine ganz andere Kategorie, das sind Allesfresser und mit einem ganz anderen Appettit. Also im Beispiel vom „harmlosen“ Schaffutter:

Schaffutter:
37% Weizen, 21% Sojaextr. Schrot, gesch Saat, dampferhitzt (aus genetisch veränderten Soyabohnen), 20% Mais, 9.5% Calciumcarbonat, 9.0% Maisschalen, 2.0% Pflanzenöl (Sojaöl aus genetisch veränderten Soyabohnen, Sonnenblumen-, Rüb- u. Palmöl, 0.5% Monocaliumphosphat, 0.1% Natriumchlorid.

Vorhanden sind oft Gentech-Zutaten und der Bauer weiss darüber Bescheid da die Futtersäcke vom Futtermüller klar deklariert sind, nur weiss der Konsument sofern das Tier damit gefüttert wurde absolut nix davon, rein garnix und kaum einer fragt sich überhaupt was das Tier welches auf dem Teller ist gefressen hatte, das ist Ironie, aber es mag schon sein dass sie auf der Verpackung nachschauen was für ein Fleisch es ist. So im Sinne von „SCHWEIN… da habe ich ja nochmal Glück gehabt, zum Glück ists kein Lamm, das mag ich überhaupt nicht„.  Allerdings sind die Fleischesser ja auch erstaunlich aufgeschlossen: Gentech Soya? Tiermehl? Ja wieso nicht, alles super! Wenn man z.B. sieht wieviel Prozent der Schweizer es in Ordnung finden würde dass das Tier was sie essen mit Tiermehl gefüttert wurde, dann ist es erstaunlich dass es nämlich fast 50% sind die es OK finden (auch wenn es den Einsatz von Soya nicht verhindern würde, das Tiermehl deckt gerade mal 10% ab). Ich kann das ganze zwar nur bedauern aber genau deswegen wird aufgeklärt damit alle sich weise entscheiden und falls sie nicht 100% damit einverstanden sind, dann haben sie ja jetzt die Wahl etwas zu verändern, das geht natürlich nur wenn man sich dessen bewusst ist. Es sollte aber nochmal erwähnt werden dass in CH und AT ein Gentechfree Moratorium oder Codex herrscht und dort grundsätzlich nicht mit Gentech gefüttert wird, zumindest in absehbarer Zeit. Das heisst aber nicht dass es verboten wäre, also man hält einfach einen Ehrenkodex aufrecht seit längerer Zeit aber es herrscht kein reales Verbot.

Interessant ist im übrigen auch dass fast 10% Kalkpulver drinsteckt und Phosphate. Phopshate sind generell bedenklich und Kalkpulver in dieser riesigen Menge ist vollkommen unnatürlich und weist darauf hin dass (sofern man das nicht reintut) mögliche Stoffwechselprobleme entstehen könnten da das Tier auf eine solche Menge dieser Produkte gar nicht ausgelegt ist. Also versucht man mit Kalkpulver die negativen Effekte zu verhindern z.B. Kolliken (Schafe können lebensgefährliche Blähungen haben, genauso wie Pferde) und an und für sich ist dieser sensible Organismus nicht für Kraftfutter ausgelegt, ein Schaf hat das natürlicherweise nicht nötig. Also schmeisst man riesige Mengen von Kalkpulver ins Futter da es einige negative Effekte verhindern kann und die Säure bindet, allerdings muss man klar sehen: Würde das Schaf sowas sein Leben lang fressen dann bekäme es schwere körperliche Schäden, wobei ein „Mastschaf“ sowieso nur kurze Zeit lebt, sowie alle anderen Masttiere auch. Grundsätzlich wird es vom Bauer ignoriert und sie machen sich selten Gedanken darum, das sind einfach nur hart arbeitende Instrumente der Industrie und die moralischen Aspekte sind daher meistens nicht mehr vorhanden. Ausser es ist ein Bauer welcher Fleisch produziert von einer höheren Kategorie, der hat dann auch klar diesen Weg eingeschlagen weil er die billige Produktion nicht vertreten kann und wird oft Umsatzeinbussen in Kauf nehmen, es sind also meistens Idealisten.

Generell kann sich ein Durschnittsmensch der sich nicht damit befasst auch kaum vorstellen wie schnell die Masttiere wachsen, in einigen Staaten  z.B. hat man mittlerweilse sogar federlose Hühner (federloses Geflügel ist eine Perversion, und auch eine hornlose Kuh ist für mich ein Grenzbereich) damit sie weniger stark überhitzen während der Mast. Denn die intensivsten aller Masthühner frisst derartige kaum vorstellbare Mengen an Kraftfutter dass sie zwar in weniger als 2 Monaten schlachtreif sind, allerdings kracht dabei ihr Stoffwechsel zusammen und jede noch so kleine Hilfe die das verhindern kann ist willkommen. Sollte aber dennoch ein Huhn vorzeitig krepieren, und sowas passiert oft, dann wird es aussortiert, sofern es nicht vorher tagelange im Dreck liegt und von den Artgenossen vertrampelt wird. Auch bei Schweinen sterben manchmal Artgenossen und falls der Bauer sie vernachlässigt da privat grosse Probleme herrschen dann kann es sogar soweit kommen dass sie die Kadaver auffressen da sie zum einen unglaublich gestresst sind und zum anderen in der Not alles fressen würden, solange sie überleben können. Ein gesundes und glückliches Schwein würde aber absolut nie Kannibalismus betreiben, sowas machen sie nur in der Not wenn die Haltungsbedinungen bereits unmenschliche Bedinungen erreicht haben und alle aus unvorhergesehenen Gründen am hungern sind. Jedenfalls ist alles schonmal dagewesen und Kadaver während der Mast sind nichts ungewöhnliches da die extrem gestressten Tiere, obwohl sie noch blutjung sind, fast keine Lebensenergie mehr haben, derart unmenschlich sind viele dieser Massenhaltungen. Schweine beissen sich unter hohen Stressbedinungen auch gegenseitig die Schwänze ab, deswegen werden die Schwänze meist vorsorglich kuppiert, dasselbe gilt für die Schnäbel der Hühner da sie unter hohem Stress sich gegenseitig bepicken würden und dadurch kritisch verletzen. Das alles entsteht aufgrund den schlechten Haltungsbedinungen und das habe ich auch klar offenlegen wollen. Es hat absolut nichts mit einem „schrecklichen Gift-Soya“ zu tun auch wenn bestimmte offizielle „EU Verbraucherschützer“* solche irreführende Behauptungen verbreiten weil sie offenbar gezielt Desinformation betreiben um diese miesen Haltungsbedinungen zu verharmlosen und das ist wirklich bedauerlich. Was dem ehemals edlen und kaum vorstellbar aber war, „reinlichen“ Tier (sofern man ihm die Möglichkeit gibt), dem Schwein durch den Menschen schon alles angetan wurde ist in Worten nicht auszudrücken. Viele Menschen, inklusive mich, können es ethisch auch nicht mehr verantworten und das kann ich gut verstehen. Es ist kein Menschenrecht auf diese Art und Weise mit ihren Untertanen, den Tieren, umzugehen und falls einige das meinen dann tun sie gut daran das ganze mal zu hinterfragen. Ich bin zumindest froh darum dass es in CH und AT besser aussieht und sie tun gut daran diesen Status aufrechtzuerhalten denn  es ist es wert dafür einzustehen.  *Mit Vebraucherschutz hat das echt nichts mehr zu tun, das sind rohe Interessensvertreter der Industrie die pauschal von ihnen aufgekauft wurden um als Marionette zu dienen.

Der höchste Grad der schlechten Haltung von Kategorie A wird eingeleitet wenn sowohl Nahrung wie auch Tier patentierte GVO Ware sind was bei diesem Video ersichtlich ist. Es ist leider nicht so weit hergeholt wie man meint. Es wird der Anfang vom Ende sein, denn solche Patente würden selbst das Recht auf eigene Nahrungsproduktion vernichten und alle Alternativen können mehr und mehr ausgelöscht werden da sich alles durchkreuzen und vermischen würde. Alle anderen Dinge die jemals passiert waren wäre ein Witz dagegen, das ist „big scale“ auf english gesagt, denn diese Art von Krieg wäre effektiver als eine Atombombe und sie schleicht sich langsam auf die grössten Anbauflächen der Welt, manche Länder wie Argentinien und auch bald Brasilien und natürlich USA sind fast komplett davon beherrscht und zwar genau zu diesem Zeitpunkt. Ironischerweise haben geschätzte 90% der Menschen kaum eine Ahnung davon was hier eigentlich passiert. Würde man eine Atombome zünden dann würde jeder sofort drauf zeigen und es verurteilen, aber säht man patentierte Gensamen aus um es danach einem patentierten Schwein zu verfüttern dann wird es grösstenteils einfach ignoriert. Im Prinzip können aber beide als Waffen zur „Grenzerweiterung“ eingesetzt werden mit massiver resultierender Zerstörung: Denn beides hat Risiken, nur sind die Risiken des einen bekannt und des anderen noch grösstenteils unbekannt. Diese Waffe ist aber ultimativ, sie kann nicht nur die Landfläche rauben sondern auch noch die Nahrung, sie raubt so gut wie alles, und kaum einer regt sich drüber auf weil es wird einfach ignoriert, entweder weil man das ganze für unglaubwürdig hält oder weil man zu beschäftigt ist mit seiner Arbeit. Es ist amüsant wie sonnig das menschliche Gemüt manchmal sein kann aber jeder der mal intelligent darüber nachdenkt der erkennt sofort die Möglichkeiten die daraus resultieren. Man sollte sich aber bewusst sein dass es schlimmer steht als man meinen würde, dann man kriegt ja oft nicht einmal mehr „BIO“ Lebensmittel ohne Gentech-Kontaminationen, soweit sind wir mittlerweile.

[Video in english]

Involvierte Tierrassen:

Schwein

Huhn und anderes Geflügel:

Rind/Kalb:

Milchkuh:

Pferd:

Lamm:

Lachs und andere Zuchtfische:

Crevetten und andere Krebsartige:

B: Haltungsbedinungen und Tierrassen bei intensiver Freilandhaltung mit wenig Kraftfutter nach BIO Richtlinien ohne aber auf spezielle extensive Rassen zu setzen und daher liegt diese Qualität irgendwo zwischen den beiden Haltungsbedinungen  (A und C) ohne weder besonders gut noch besonders schlecht zu sein.

Involvierte Tierrassen:

Schwein

Huhn und anderes Geflügel:

Rind/Kalb:

Milchkuh:

Lamm:

Lachs und andere Zuchtfische:

Crevetten und andere Krebsartige:

C: Haltungsbedinungen und Tierrassen bei extensiver Freilandhaltung und meistens ohne Kraftfutter, nach BIO Richtlinien und ebenfalls eigenen Richtlinien für extensive Tierrassen (die härtesten Richtlinien die es gibt). Diese Art der Haltung beinhaltet kompromisslose Qualität auf allen Ebenen und ist vom qualitativen Standpunkt her nur noch durch Wildfleisch zu schlagen.

Involvierte Tierrassen:

Büffel verschiedene Arten (z.B. Wasserbüffel):

Schottisches Hochlandrind:

Yak:

Wollschwein:

Spanisches „Eichelschwein“:

D: Wildfleisch, Fleisch welches aus der Wildnis geschossen wurde. Da muss man klar unterscheiden zwischen echtem Wildleisch und falschem „Zuchtwild“ was kein Wildfleisch darstellt.

Gut zu wissen: Da die Fleischersteller immer fantasiereicher werden wie sie die Nachfrage decken und es auch „falscher Hirsch“ gibt. Preislich gesehen ist das Zuchtfleisch oft „Wucher“ und das Geld kaum wert, echtes Wildfleisch ist allerdings das teuerste Fleisch überhaupt und ist jeden Rappen/Cent wert.

Involvierte Tierrassen:

Hirsch/Reh:

Gemse:

Wildschwein: