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Temperatur/Geschwindigkeit

Im allgemeinen definiert als die Bewegungsenergie auf atomarer Ebene, als Temperatur wahrgenommen. Im praktischen Sinne gibt es keine absolut tiefste noch absolut höchste Temperatur, denn die verfügbaren Werte sind theoretischer aber nicht praktischer Natur. Das bedeutet dass man ein Wert scheinbar als „absolut“ definiert obwohl er nicht absolut ist. Infolgedessen wäre eine  logarithmische Temperaturskala die Skala welche der Wahrheit wohl am nächsten kommt. Bei der praktisch gesehen absoluten Minustemperatur welche man als -273.15 Celsius definiert und gleichzusetzen mit 0 Kelvin ist, steht das Atom nicht vollständig still (insofern stellt der Nullwert von Kelvin noch kein Absolutum dar). Allerdings ist eine noch tiefere Temperatur nur noch in extrem kleinen Schritten möglich, diese Schritte sind aber fast unendlich. Somit würde nur ein Logarithmus brauchbar sein für die genaue Definion. Bei -273.16 Celsius würde ein Atom theoretisch vollständig stillstehen nur ist dieser Zustand des absoluten Stillstandes in der Praxis nicht erreichbar, es gibt ganz einfach nichts was so kalt werden könnte dass es zum absoluten Stillstand kommt. Hier greift ein Algorithmus der diese Grenzen zwischen -273.15 bis -273.16 Celsius definiert und als theoretisch nicht „absolut“ in endlose Schritte runterskaliert.

Also, es steht damit fest dass die Simplifizierung im Alltag sicher brauchbar ist, aber es stellt nicht die Wahrheit dar. Beim Mass für die absolut höchste Temperatur gibt es im Prinzip dasselbe Schema des Logarithmus. Es ist wie ein Schneckenhäuschen, je kälter es wird desto schwieriger es noch kälter zu machen. Je heisser es wird desto schwieriger es noch heisser zu machen, das kann man auch auf alle Arten von Geschwindigkeiten übertragen. Da die Temperatur im Prinzip auch eine Geschwindigkeit ist, nämlich die Geschwindigkeit auf atomarer Ebene, ist es es ganz klar ebenfalls ein Logarithmus wie es bei jeglichen Geschwindigkeiten angewendet wird, und eben nicht nur bei der grossen vom menschlichen Auge sichtbaren Ebene sondern auch der Ebene der kleinsten uns bekannten Partikeln. Alles ist in Bewegung, nichts ist absolut still noch absolut schnell. Aus philosophischer Sicht kann also nichts weder absolut stillstehen noch absolut schnell sein. Dem Schnellen ist das Langsame innewohnend und dem Langsamen das Schnelle, die absolute Abtrennung ist nur theoretisch aber in der Praxis unmöglich. Je langsamer etwas ist desto weniger Energie braucht es um noch schneller zu werden, aber je mehr Schnelligkeit bereits vorhanden ist desto mehr Energie wird es brauchen um noch schneller zu werden. Dennoch gibt es keine absolute Schnelligkeit, Grenzen sind also da um überwunden zu werden, sie sind nie absolut.

Die höchste Temperatur ist der Wissenschaft nicht bekannt da es bis jetzt nicht festgelegt werden konnte wo die tatsächliche Grenze liegt, man weiss es einfach nicht denn sie liegt oberhalb von allem was messbar noch zu errechnen wäre. Wilde theoretische Rechnungen kommen auf Werte um die 10 hoch 32 Kelvin, die Verschelzungstemperatur von Raum und Zeit. Das sind Zahlen die grösser sind als die wildesten Kapitalträume eines Bankers der gerade die virtuellen Summen abruft.  Dazu muss man auch erstmal das Prinzip verstehen wie sie Partikeln auf atomarer und subatomarer Ebene verhalten je höher die Temperatur geht. Im Beispiel von Wasser, bei 0 Grad Celsius Wasser wird flüssig, bei 100 Grad Celsius und normalisiertem Druck wird Wasser gasförmig. Ab einem bestimmten Wert fängt es an zu „ionisieren“, es kann danach verschiedenste zum Teil immer noch unbekannte Zustände erreichen bis hin zu Plasma-ahnlichen Zuständen wo die Partikel aus der das Wasser besteht „chaotisch und verrückt“ umherrasen. Solche Zustände von Plasma-Partikeln sind in vielen Sternen und unserer Sonne vorhanden und sind üblicherweise im Bereich von Millionen oder gar Milliarden von Grad Kelvin angesiedelt. Wichtig ist auch dass man nicht Hitze mit Temperatur verwechselt, denn die Hitze ist die Energie (welche sich auch auf anderes übertragen kann) und die Temperatur ist der effektive Zustand, das ist nicht dasselbe sondern sind 2 völlig verschiedene Dinge. Demzufolge ist Hitze eine Ursache und Temperatur ist das Symptom infolge der Einwirkung von Hitze.

Die Energie solcher Teilchen bei Milliarden von Grad Kelvin ist wie man sich leicht vorstellen kann, als unheimlich zu bezeichnen. Ein menschlicher Körper würde, sofern er mit nur einem Gramm von Partikeln dieser Hitze „kollidiert“ sofort verdampfen, also in den gasförmigen Zustand wechseln. Naja, da sage noch einer der Körper sei „sein Kapital“ und alles woraus ein Mensch besteht… das wäre wohl ein „armes Menschenwesen“, wenn man die tatsächliche körperliche Limitation anerkennt. Weil dann müsste man ja auch anerkennen dass ein Gram Sternenplasma ausreichen würde um 75 KG Mensch augenblicklich zu verdampfen und danach wäre die Existenz wohl ausgelöscht. Also lediglich 1 Gram aus seiner Masse welche das Milliardenfache des Planeten Erde betragen kann würde einem grossen Stern ausreichen um einen Menschen zu verdampfen, diese Energiereserven sind jenseits der Vorstellungskraft. Die radiaktive Materie und dessen Strahlung wäre ein Witz dagegen.

Sofern man aber das Geisteswesen anerkennt welches der Materie innewohnt, dann sind solche Überlegungen total absurd. Ein Stern ist eine Schöpfung wie auch der Mensch, die Erde und alles was da keucht und fleucht. Indem man seine Wahrheit anerkennt, welches für unsere moralischen zu liebenden Werte steht, dadurch erkennt man auch sein Geisteswesen welches für Licht, Wahrheit und Leben steht. Die Sonne spendet uns allen Leben, ohne sie wären alle Mausetot, noch töter als Mausetot denn das einzige was das Verschwinden der Sonne längere Zeit überleben würde wären die winzigsten unter uns, nicht die grössten, namentlich Bakterien, Algen und Pilze. Des Menschens Grösse besteht nicht aus seinem Körper, es besteht aus seinem Geist und der Herzenswärme. Dem Willen zur Wahrheit, dem wandern zum Licht, dem Mut zur Liebe, das ist des Menschens wahre Grösse und es wird stets sein Überleben sichern sofern er auf diesem Pfad wandelt.