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Stromerzeugung der Zukunft

Nahezu jede Technologie benötigt Strom, deswegen ist die Produktion von Strom der Schlüssel zur Macht in der Zukunft. Das ist es auch heute schon, aber noch haben wir das Erdöl als zweiten Begleiter. Deser Begleiter wird uns irgendwann verlassen, wahrscheinlich dann wenn die Umwelt bereits viel zu stark belastet ist und der ganze Planet mit Bohrlöchern und Ölunfällen verunstaltet und verunreinigt. Man kanns nicht ändern, denn die Verbraucher schauen entweder weg oder sind ganz einfach machtlos. Und die Lieferanten die möchten sowieso nicht dass sich etwas ändert, solange es ein Milliardengeschäft darstellt. Man kann aber durchaus ein Zeichen setzen indem man sich für die neuen Technologien einsetzt und direkt bei sich zuhause Strom produziert. Eine gute Solarzelle z.B. kann in ihrer Lebenszeit die Energie welche ihr Bau benötigte um ein vielfaches wieder reinholen und somit zu 80% oder sogar mehr grünen Strom produzieren. Eines der Schwachstellen ist allerdings dass es einige sehr rare Metalle benötigt werden und ich hoffe dass das Problem irgendwann gelöst werden kann. Es ist natürlich kritisch dass verbrauchte Solarzellen entsorgt werden um die wertvollen Rohstoffe zurückzugewinnen. Somit braucht es irgendwann weder neue Rohstoffe noch braucht es fremde Energie da die dafür benötigte Energie von anderen erneuerbaren Quellen geliefert werden könnte.

Jegliche Akkutechnologien http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bild-707709-113132.html sind der Schlüssel denn das Problem der Solarzellen ist dass sie in der Nacht keine Energie produzieren und am Tag je nachdem zuviel davon. Auch Windräder sind instabil bei der Energie, je nach Windmenge. Also sollte die überschüssige Energie gespeichert werden und nicht einfach eingespeist wo am Ende der ganze Überschuss einfach „verpufft“. Allerdings sollte das ganze im grossen industriellen Stil gemacht werden, also Akkus die so gross sind dass sie Megawatt an Energie liefern können. Die dazu benötigten Materialien sind durchaus in der benötigen Menge vorhanden. Ziel ist also jedes Fünkchen Überschuss effizient zu verwerten und nichts davon soll verloren gehen, egal zu welcher Tageszeit Strom geliefert wird. Auch Norwegens grosse Stausee-Kapazitäten können als möglicher „Akku“ dienen, möglicherweise einer der kraftvollsten die es gibt. http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/erneuerbare-energien-norwegen-will-europas-akku-werden-a-834472.html

Um das allgemeine Stromproblem zu lösen müsste jedes einzelne Haus, ich meine ohne Ausnahme jedes Haus, auf allen Seiten mit Dünnschicht-Solarzellen ausgestattet sein und je nach Möglichkeit auch ein Windrad. Ein Grossteil des Stroms wird in der Zukunft also dezentral produziert und nicht fast alles zentral wie heute. Ob es manche Leute stylish finden oder nicht steht nicht zur Debatte, es geht um die Zukunft des Planeten und der Energiehunger des Menschen ist schier endlos, ebenso dein Drang nach Mobilität. Dafür muss man Opfer bringen, denn nichts ist Gratis, absolut gar nichts. Alles was man nimmt hat seinen Preis… und jedes einzelne Bedürfniss ebenso. Es geht echt nicht darum wie schön etwas aussieht sondern wie wir eines der grössten Probleme der Menscheit lösen, ihren fast endlosen Energiehunger und der fatale Schaden der infolge schlecher Erzeugertechnologien entstehen kann.

Autos der Zukunft

Es gibt schon seit Jahren Autos mit Brennstoffzellen, eines davon ist der Toyota FCHV http://de.wikipedia.org/wiki/Toyota_FCHV , welches sicher eines der modernsten ihrer Bauart ist.

Dieses Auto hat ein 90 kW Elektromotor welcher mit einem grossen Akku ausgestattet ist und sobald sich der Akku zusehr entlädt kommen die Wasserstoff-Brennstofzellen zum Einsatz um den Akku aufzuladen. Die Fahrleistungen dieses Toyota sind bei der neusten Spezifikation ungefähr identisch wie jedes Benzinfahrzeug mit 800 KM Reichweite, also es kommt etwa gleichweit wie ein vergleichbares Otto-Normalmotor-Fahrzeug. Danach muss es mit Wasserstoff betankt werden. Das Problem ist die Herstellung des Wasserstoff welches energieaufwendig ist, andererseits werden keine direkten Abgasemissionen mehr erzeugt und rein theoretisch sind die Energiereserven unendlich sofern der Strom vollständig entweder aus Wind/Wasser oder Solarkraftwerken stammt (also erneuerbare Stromerzeugertechnologien). Der Wasserstoff wird beim Verbrennen wieder in dessen Ausgangstoffe „zerlegt“, also Wasser, es entstehen keinerlei schädliche Emmissionen. Der einzige Schwachpunkt ist lediglich dass die Industrie und Menschheit bis heute nicht in der Lage war die erneurbaren Energien so weit auszubauen dass sie nahezu alles abdecken könnten, auch wenn theoretisch möglich. Ebenfalls gibt es noch nahezu keine Wasserstoff-Tankstellen, man merkt dass eine bestimmte Erdölindustrie mit schiefen Blicken auf dieses Wasserstoffauto herabschaut. Aber es könnte klar eines der Technologien der Zukunft sein.