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Temperatur/Geschwindigkeit

Im allgemeinen definiert als die Bewegungsenergie auf atomarer Ebene, als Temperatur wahrgenommen. Im praktischen Sinne gibt es keine absolut tiefste noch absolut höchste Temperatur, denn die verfügbaren Werte sind theoretischer aber nicht praktischer Natur. Das bedeutet dass man ein Wert scheinbar als „absolut“ definiert obwohl er nicht absolut ist. Infolgedessen wäre eine  logarithmische Temperaturskala die Skala welche der Wahrheit wohl am nächsten kommt. Bei der praktisch gesehen absoluten Minustemperatur welche man als -273.15 Celsius definiert und gleichzusetzen mit 0 Kelvin ist, steht das Atom nicht vollständig still (insofern stellt der Nullwert von Kelvin noch kein Absolutum dar). Allerdings ist eine noch tiefere Temperatur nur noch in extrem kleinen Schritten möglich, diese Schritte sind aber fast unendlich. Somit würde nur ein Logarithmus brauchbar sein für die genaue Definion. Bei -273.16 Celsius würde ein Atom theoretisch vollständig stillstehen nur ist dieser Zustand des absoluten Stillstandes in der Praxis nicht erreichbar, es gibt ganz einfach nichts was so kalt werden könnte dass es zum absoluten Stillstand kommt. Hier greift ein Algorithmus der diese Grenzen zwischen -273.15 bis -273.16 Celsius definiert und als theoretisch nicht „absolut“ in endlose Schritte runterskaliert.

Also, es steht damit fest dass die Simplifizierung im Alltag sicher brauchbar ist, aber es stellt nicht die Wahrheit dar. Beim Mass für die absolut höchste Temperatur gibt es im Prinzip dasselbe Schema des Logarithmus. Es ist wie ein Schneckenhäuschen, je kälter es wird desto schwieriger es noch kälter zu machen. Je heisser es wird desto schwieriger es noch heisser zu machen, das kann man auch auf alle Arten von Geschwindigkeiten übertragen. Da die Temperatur im Prinzip auch eine Geschwindigkeit ist, nämlich die Geschwindigkeit auf atomarer Ebene, ist es es ganz klar ebenfalls ein Logarithmus wie es bei jeglichen Geschwindigkeiten angewendet wird, und eben nicht nur bei der grossen vom menschlichen Auge sichtbaren Ebene sondern auch der Ebene der kleinsten uns bekannten Partikeln. Alles ist in Bewegung, nichts ist absolut still noch absolut schnell. Aus philosophischer Sicht kann also nichts weder absolut stillstehen noch absolut schnell sein. Dem Schnellen ist das Langsame innewohnend und dem Langsamen das Schnelle, die absolute Abtrennung ist nur theoretisch aber in der Praxis unmöglich. Je langsamer etwas ist desto weniger Energie braucht es um noch schneller zu werden, aber je mehr Schnelligkeit bereits vorhanden ist desto mehr Energie wird es brauchen um noch schneller zu werden. Dennoch gibt es keine absolute Schnelligkeit, Grenzen sind also da um überwunden zu werden, sie sind nie absolut.

Die höchste Temperatur ist der Wissenschaft nicht bekannt da es bis jetzt nicht festgelegt werden konnte wo die tatsächliche Grenze liegt, man weiss es einfach nicht denn sie liegt oberhalb von allem was messbar noch zu errechnen wäre. Wilde theoretische Rechnungen kommen auf Werte um die 10 hoch 32 Kelvin, die Verschelzungstemperatur von Raum und Zeit. Das sind Zahlen die grösser sind als die wildesten Kapitalträume eines Bankers der gerade die virtuellen Summen abruft.  Dazu muss man auch erstmal das Prinzip verstehen wie sie Partikeln auf atomarer und subatomarer Ebene verhalten je höher die Temperatur geht. Im Beispiel von Wasser, bei 0 Grad Celsius Wasser wird flüssig, bei 100 Grad Celsius und normalisiertem Druck wird Wasser gasförmig. Ab einem bestimmten Wert fängt es an zu „ionisieren“, es kann danach verschiedenste zum Teil immer noch unbekannte Zustände erreichen bis hin zu Plasma-ahnlichen Zuständen wo die Partikel aus der das Wasser besteht „chaotisch und verrückt“ umherrasen. Solche Zustände von Plasma-Partikeln sind in vielen Sternen und unserer Sonne vorhanden und sind üblicherweise im Bereich von Millionen oder gar Milliarden von Grad Kelvin angesiedelt. Wichtig ist auch dass man nicht Hitze mit Temperatur verwechselt, denn die Hitze ist die Energie (welche sich auch auf anderes übertragen kann) und die Temperatur ist der effektive Zustand, das ist nicht dasselbe sondern sind 2 völlig verschiedene Dinge. Demzufolge ist Hitze eine Ursache und Temperatur ist das Symptom infolge der Einwirkung von Hitze.

Die Energie solcher Teilchen bei Milliarden von Grad Kelvin ist wie man sich leicht vorstellen kann, als unheimlich zu bezeichnen. Ein menschlicher Körper würde, sofern er mit nur einem Gramm von Partikeln dieser Hitze „kollidiert“ sofort verdampfen, also in den gasförmigen Zustand wechseln. Naja, da sage noch einer der Körper sei „sein Kapital“ und alles woraus ein Mensch besteht… das wäre wohl ein „armes Menschenwesen“, wenn man die tatsächliche körperliche Limitation anerkennt. Weil dann müsste man ja auch anerkennen dass ein Gram Sternenplasma ausreichen würde um 75 KG Mensch augenblicklich zu verdampfen und danach wäre die Existenz wohl ausgelöscht. Also lediglich 1 Gram aus seiner Masse welche das Milliardenfache des Planeten Erde betragen kann würde einem grossen Stern ausreichen um einen Menschen zu verdampfen, diese Energiereserven sind jenseits der Vorstellungskraft. Die radiaktive Materie und dessen Strahlung wäre ein Witz dagegen.

Sofern man aber das Geisteswesen anerkennt welches der Materie innewohnt, dann sind solche Überlegungen total absurd. Ein Stern ist eine Schöpfung wie auch der Mensch, die Erde und alles was da keucht und fleucht. Indem man seine Wahrheit anerkennt, welches für unsere moralischen zu liebenden Werte steht, dadurch erkennt man auch sein Geisteswesen welches für Licht, Wahrheit und Leben steht. Die Sonne spendet uns allen Leben, ohne sie wären alle Mausetot, noch töter als Mausetot denn das einzige was das Verschwinden der Sonne längere Zeit überleben würde wären die winzigsten unter uns, nicht die grössten, namentlich Bakterien, Algen und Pilze. Des Menschens Grösse besteht nicht aus seinem Körper, es besteht aus seinem Geist und der Herzenswärme. Dem Willen zur Wahrheit, dem wandern zum Licht, dem Mut zur Liebe, das ist des Menschens wahre Grösse und es wird stets sein Überleben sichern sofern er auf diesem Pfad wandelt.

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Wesen

Das Wesen des „Seins“, gleichzusetzen mit der Essenz einer Entität besagt dass obwohl alles eins ist, so ist das Wesen dennoch uneins denn in der Schöpfung arbeitet alles Hand in Hand aber die Bestimmung einer Entität ist unabhängig vom „eins“. Das Sein ohne Wesen würde die Auflösung von allem bedeuten, und die Bestimmung würde nur noch im „eins“ existieren.  Demzufolge exisiert auch ein Ego, das „Ich-Verständniss“, Ich bin eins und dennoch uneins, das ist dem Wesen geschuldet. Das Ich Verständniss muss nicht einhergehen mit dem Verständniss sondern lediglich mit der Bestimmung. Nur wenige Entitäten verfügen über das „Ich-Verständniss“, aber sie haben eine Bestimmung welches gleichzusetzen ist mit einem Ego. Denn daraus resultiert ein Ego, sie sind eins aber dennoch uneins. Das „Ich-Verständniss“ resultiert aus der Fähigkeit Geist und Seele auf ein Niveau anzuheben welches die Beurteilung des freien Willens erlaubt. Es haben zwar alle Menschen  den freien Willen, manche sind allerdings nicht fähig darüber zu urteilen noch sich selbst zu sehen da Geist und Seele nicht das benötigte Niveau erreicht haben um sich selbst zu erkennen. In vielen anderen Fällen ist es so dass man zwar das benötigte Niveau erreicht hat aber aufgrund von Illusion hat man sowohl Seele wie auch Geist in die Irre geführt und wandelt auf einem Pfad der Surrealität, abgetrennt vom waren „Selbst“; dadurch wird das Selbst immer mehr mit Weltlichkeit aufgebläht. Da es aber eine Illusion ist geht das Selbst immer mehr verloren und je mehr verloren geht desto mehr wird versucht es mit der Weltlichkeit aufzublähen, ein zerstörerischer Kreislauf beginnt aus dem es oft kein Entrinnen mehr gibt. Den das Ego wird in diesem Zustand mit der Zeit komplett aufgelöst bis es einen Punkt erreicht wo man es nicht mehr spürt und nicht mehr wahrnehmen  kann. In diesem Zustand wird man nur noch zum Organ, zu einer Maschine der Weltlichkeit, manche werden dabei so unglücklich dass ihr Selbst keine Bedeutung mehr hat mit allen uns bekannten Folgen.

Bedeutet Ego eine Zentrierung zum Selbst? Nein… je mehr man versucht zu zentrieren desto mehr wird es aufgelöst, das wird aber kaum verstanden. Denn das Problem ist, der Mensch ist mit allem verbunden, er steht nicht für sich allein, absolut nichts steht für sich allein! Sollte man egoistisch sein? Ja sicher, unbedingt! Egoismus bedeutet „eins“ zu werden, das Problem ist, um  Eins zu werden muss man seinem Wesen und dessen Bestimmung treu sein. Es ist ein eins und dennoch uneins, allerdings muss jeder selbst aus freiem Willen eins werden mit „dem anderen“, Wesen, Bestimmung und Liebe. Nichts davon kann und darf erzwungen werden, denn es geschieht stehts aus freiem Willen heraus und muss stehts aus eigener Eingebung erfolgen. Einem anderen sagen tue dies und das ohne dass es des anderen Überzeugung ist oder nur schon das blosse Ausüben einer nicht wesensgerechter Handlung, das ist eine blosse Machtausübung und Audruck einer eigenen Ideologie, es ist nicht das Wesen des „eins“. Eins zu sein bedeutet nicht andere beherrschen zu wollen, es bedeutet die Wahrheit zu finden und mit Herz, Verstand und Kraft dafür einzustehen, dann wird man eins. Die Ausführung dessen ist jedem selbst überlassen und darf nicht erzwungen werden. Das bedeutet nicht dass man nicht Bedinungen setzen darf wie das Sein mit Selbst und Mein in Wechselbeziehung steht, das ist Gegenstand des freien Willens aber man sollte stets das „andere“ Wesen respektieren als Teil des „eins“, eine gesammtheitliche Entität. Aber falls man das Wesen des anderen als Teil des „eins“ respektieren soll dann sollte man auch z.B. Gentech respektieren? Nein, die Ausführung an Manipulationen die sich gegen das „eins“ stellen, das Zerstören der Diversität, das Verleugnen der Schöpfung, die totale Beherrschung des Allgmeingutes indem man versucht das Essen anderer zu beherrschen. dessen natürliche Ressourcen zu zerstören indem z.B. die Gentech-Pflanze mit allen natürlichen Sorten sich langsam vermischt und irgendwann alles andere einfach auslöscht, das ist eine unheimliche Lüge und stellt sich gegen alles was „eins“ ist, also Freiheit und Egoismus ist immer im Sinne des „eins“ nicht gegen das „eins“.

Geht man den Weg der Illusion dann wird sich der Egoismus auflösen und man erntet nichts anderes als Zerstörung, denn jedes einzelne Wesen löst sich langsam auf bis irgendwann alles in das Nichts strömt und sollte es soweit sein dann wird es auch nichts mehr geben was dem Sein geschuldet ist. Manche religiöse Schriften nennen es „die Entrückung“ was eigentlich nichts anderes isrt als die totale Auflösung des „Selbst“ und sollte es soweit kommen ist es gleichzusetzen mit einem Armageddon. Die anschliessende Vernichtung geschieht nur noch aus reiner Barmherzigkeit denn tiefer kann man als Existenz nicht mehr sinken und es kann nur noch durch Erlösung von uns genommen werden. Es ist also Liebe sofern dem ganzen ein Ende bereitet wird, aber das ist etwa was kaum verständlich ist. Wie kann man lieben indem man vernichtet? Tja,.. indem man das „Eins“ erkennt und bemerkt dass „Ego“ immer mit dem „Eins“ verbunden ist und dass zu diesem Zeitpunkt kein „Selbst“ mehr exisiert, Anders gesagt:: „die wissen gar nicht was sie da tun, sie sind keine Einheit mehr, sie sind uneins und ohne selbst“, Vorallem der Buddhismus beschäftigt sich stark mit dieser Philosophie und kann hilfreich sein das ganze zu verstehen. Um alles zu gunsten des Ego verbessern und erhalten zu wollen ist es kritisch das Wesen der Sache, des Eins und das Ego zu erkennen. Mit Herz und dem unermesslichen Verstand der uns verfügbar gemacht wurde, zusammen mit dem korrekten Handeln aufgrund des freien Willens, entsprechend zu handeln. Das Wesen existiert in jeder einzelnen Entität und indem man es respektiert und eins wird mit diesem Wesen, stärkt man das „Selbst“, es ist also eine egoistische Handlung, das ist natürlich und entspricht der Bestimmung. Man muss klar separatieren zwischen „illusionärem Ego“ und „wahrhaftigem Ego“, wenn in unserer Wirklichkeit von Ego gesprochen wird dann ist meistens die Illusion gemeint wird aber als „wahrhaftig“ verkauft und es steht meistens in schlechtem Licht (weil man erkennt was es anrichtet, nicht aber dessen Herkunft) das ist der Matrix geschuldet.

Liebe/Eros

Grundätzliches Schema der Liebe und wie ich es einordnen würde:

[Stufe 4] Agape: Göttliche Liebe, theoretisch die „wahrhaftige Liebe“, die absolut bedinungslose Liebe die man nur einem Gott oder einem Menschen gibt denn man für alle Ewigkeiten ohne jeden Funken von Zweifel lieben kann. Im alten Testament war Agape noch nicht vorhanden, dort war Eros die höchste Stufe da die Sünde ohne die Erlösung keinen direkten Zugang zur Göttlichkeit noch zur einer wahrhaftigen Form erlaubt. Das alte Testament befasst sich vorallem mit der Lüge, das neue Testament mit der Wahrheit und Agape ist Teil der Wahrheit, nicht Lüge. Agape umfasst sowohl das wirkliche wie auch das Unwirkliche.

[Stufe 3] Eros: Das ist die höchste Form der Liebe jenseits vom göttlichen, also es umfasst alles der Wirklichkeit zugehörige (umfasst nicht das Unwirkliche), es ist daher die höchste Form für alle die nicht gläubig sind. Liebe zum anderen Geschlecht (höherstufig, jenseits vom Trieb, Verschmelzung vom „Selbst“ mit dem oder des anderen). Diese Liebe ist theoretisch bei jedem X-beliebigen Menschen anwendbar, sie setzt kein „Trieb“ voraus.

[Stufe 2] Storge: Natürliche Liebe die man von Natur aus aufgrund von in die Wiege gelegte Begebenheiten hat z.B. Mutterliebe, Geschwisterliebe, Liebe zum Neugeborenen aber auch Liebe zum anderen Geschlecht (natürlicher Trieb). Hier gibts sehr viele verschiedene Bereiche die aber auf dem ähnlichen Level angesiedelt sind. Wobei die Mutterliebe (auch vice versa mit den Kindern) die höchste Form von „Storge“ ist und der natürliche Trieb die tiefste Form . „Erotische Liebe“ ist auch ein Trieb, auch wenn es oft in den Bereich Eros gesteckt wird, aber solange man keine „Verschmelzung“ erlangt hat und jenseits vom Trieb ist, fällt es für mich nicht in die Eros-Kategorie.

[Stufe 1] Phillia: Rein freundschaftliche Liebe, also man hört dem anderen gerne zu, man findet die andere Person symphatisch oder auf irgendeiner Art und Weise anziehend und angenehm. Man trinkt gerne Tee zusammen… u.a.

 

Liebe ist der Moment wo das Ich mit dem Anderen verschmilzt, wobei das Andere so gut wie alles sein kann. Im Zustand der Liebe stirbt ein Grossteil des Ich zugunsten dem oder des anderem. Liebe verbindet die Wirklichkeit mit der Wahrheit, demzufolge kann nur jemand wirklich lieben der sich mit aller Kraft der Wahrheit zuwendet. Liebe kreiert eine Verbindung mit dem anderen und demzufolge ist von diesem Moment an alles verbunden. Einen zu liebenden Menschen, der geliebte Wald oder auch nur ein einzelner Baum, absolut alles was keucht und fleucht und unser Herz bewegt. Die Liebe ist immer im spirituellen Sinne wirksam und wahrhaftig, aber niemals in der Gier. Sobald man anfängt etwas zu begehren, jemanden oder etwas besitzen zu wollen, jemanden oder etwas beherrschen zu wollen, dann ist es keine Liebe, dann ist es enstanden aus dem „Selbst“. Liebe kann man nicht besitzen und schon gar nicht zum selbst hinzufügen, wenn man das tut dann unterliegt man der Verblendung. Verblendung ist ein Attribut welches vorallem Geld und Gut betrifft weil es am einfachsten ist es sich eigen zu machen, also dem bröckeligen Selbst zuzufügen. Bei Mitmenschen wird es schwieriger aber auch das ist eine Sache die man besitzen kann oder zum Selbst dazufügen, indem man z.B. eine Abhängigkeit kreiert. Abhängigkeiten sind da um andere an sich zu binden und da man ihnen etwas anbietet was sie begehren z.B. Geld, sind sie oft bereit einem dafür zu lieben. Es reicht aber auch schon jemand unterwürfig zu machen, weil wenn man jemandem nur jeden Tag ein Brot gibt und dieser Jemand jeden Tag darauf hinweist dass es vom „Gütigen Spender“ kommt, dann wird dieser Jemande einem vielleicht die Füsse küssen und den Spender als sein Besitzer ansehen.

Das hat bereits gewisse Züge wie man es  bei Haustieren kennt, die lieben einem wenn sie ihr Fresschen bekommen, aber ist das wirklich Liebe? Nein…, das ist eine reiner Überlebensinstinkt [Storge]  aber fast jedes Haustier welches nicht wirklich geliebt wird kann an seelischer Verkümerung sterben. Selbst wenn es mit Freude sein Leckerli essen würde, aus purem Überlebensdrang, und das Herchen oder Frauchen als sein Besitzer oder Alpha-Dog ansieht so ist es dennoch keine Liebe. Je nach seelischem Zustand kann das Tier sogar jegliches Fressen verweigern oder je nachdem so krank werden dass nur noch ein Spezialarzt mithilfe von Antibiotika und bergenweise anderen Medikamenten noch schafft das Leben zu retten. Sollte das Tier aber zu lange leben, dann würde es wahrscheinlich auch nicht mehr helfen und es würde trotzdem sterben. Glücklicherweise leben aber nur Haustiere ziemlich lange aber die üblichen „Fleischmaschinen“, wie z.B. Fleischhennen, Eierhennen, Fleischrinder, Melkkühe, Mastsauen und weitere „Nutztiere“, also Tiere die auch was nützen, alles andere ist sofern man keine Liebe kennt nicht von Nutzen, diese Tiere leben derart kurz dass man sie nur mit Medikamenten vollpumpen muss damit sie meistens am Leben bleiben für ein volles Jahr. Nur die Melkkuh lebt um einiges länger deswegen ist bereits ein begrenztes „Liebesmanagement“ von Vorteil. Das bedeutet sie werden beim Namen genannt und bekommen je nachdem ein paar nette Worte z.B. „Reisli, hab dich lieb, gibst soviel Milch, so komm ich über die Runden“ und ähnliches. Also eine pure „Nutzniesser-Liebe“, aber es ist nicht das Tier sondern das Geld was man daran liebt. Geld zu lieben bedeutet sein Selbst aufblähen zu wollen, denn es kann sein „Selbst“ durch hinzufügen von Besitz erweitern. Nur wie gesagt ist das keine Liebe, es ist eine Illusion mit dem Namen Liebe, eigentlich eine Anti-Liebe. Eine Liebe zum Zweck, für das Selbst, und solange der Zweck nicht da ist auch ohne Reue. Die Liebe zu einem Tier kann nur dann wahrhaftig sein wenn das Interesse da ist ohne jegliche Hintergedanken, ohne des „Selbst“ willen, für das Tier da zu sein und so behandelt wie man selbst gerne behandelt wird. Aber nicht vergessen: Auf spiritueller Ebene, Geld ist für ein Tier bedeutungslos und Gut braucht es nur ganz wenig… Indirekt mag ein Tier zwar was kosten, aber das hat lediglich mit der Art und Weise zu tun wie das Gut systembedingt verwaltet wird, es stellt kein direktes Bedürfniss dar sondern nur „Mittel zum Zweck“. Sofern kein Geld da ist gibt es auch andere Mittel um zum benötigten Gut zu kommen, aber alles was wirklich notwendig ist das ist Liebe. Es gibt keine einzige Schöpfung wo das anders wäre… es ist überall von nöten.

Allerdings ist die Liebe zu einem anderen Menschen eine spezielle Form der Liebe. Indem man einen Menschen liebt dann akzeptiert man auch alle Attribute dieses Menschen, eines davon ist der freie Wille. Es steht jedem frei ob man überhaupt einen  anderen Menschen liebt, denn das einzige was man lieben muss, besonders als Mönch, ist der Schöpfer aber auch sein Werk, nicht das Werk seiner Schöpfung sondern nur sein Werk. Das bedeutet die Wahrheit in jedem zu lieben, egal was seine Schöpfung verbrochen hat oder egal wie sehr man es missbilligt, aber der grundlegene Respekt vor der Schöpfung sollte man nie verlieren, auch das ist bereits eine Form der Liebe aber natürlich nicht wahrhaftig und auch nicht vollkommen. Schlussendlich aber untersteht alles des Schöpfers Bestimmung, und wo dessen Bestimmung ist das erkennt man im Herzen und mit seinem Verstand, indem man die Wahrheit sucht. Sollte man die Bestimmung nicht erkennen oder ist sie aus irgendeinem Grund nicht vorhanden, kann stets nur die Verschmelzung mit dem „dem anderen freien Willen“ als legitim angesehen werden. Liebe der Stufe [Agape] ist grundsätzlich nur Leuten vorbehalten welche jenseits vom Profanen sowohl das Wirkliche wie auch das Unwirkliche Lieben, denn es ist eine Liebe die ewig währt und ohne jede Bedinung, es ist die Liebe Gottes, man muss daher auch an das Glauben was nicht wirklich ist aber dennoch allgegenwärtig.

Die Liebe zu allen anderen Dingen oberhalb von [Eros], Wesen und Sachen sind von spiritueller Natur, aber niemals körperlicher Natur. Wenn man z.B. einen Apfel gerne isst und das Gefühl hat dass man es liebt [Storge], dann ist es zwar auch ein körperlicher Akt der damit verbunden ist, aber es ist nur ein Spiegel des Selbst. Man hat eine Bereicherung und nennt es Liebe. Sofern diese Liebe wahrhaftig ist dann ist es einem egal ob man es isst oder nur anschaut… man liebt es in beiden Fällen. Die wahrhaftige Liebe ist also nicht an irgendeinen körperlichen Akt gebunden, sie überschreitet diese Grenze. Ultimativ ist die Liebe aber ein Spiegel des Schöpfers, wahre Liebe bedeutet auch den Schöpfer zu lieben und sofern der Apfel geliebt wird dann wird ein Teil dieser Liebe auch dem Schöpfer zuteil. Sofern man ein Gentech-Apfel liebt dann liebt man alles was damit in Verbindung steht. Nochmals zur Erinnerung: Liebe verbindet und verschmelzt das Ich mit „dem anderen“. Das würde bedeuten man liebt auch die Art und Weise wie man den Apfel hergestellt hat und würde sich auch gegen die Wahrheit des Schöpfers stellen. Liebe kann also eine extrem hohe Aussage beinhalten und ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sofern man aber den Apfel nicht liebt dann ist man lediglich das Bedürfniss des „Selbst“ am befriedigen und es kann nie eine Liebe sein, demzufolge wäre es einem auch egal wie der Apfel hergestellt wurde und es wäre sogar egal ob er gut schmeckt, weil es ist in  diesem Falle sowieso alles „Illusionsbehafet“. Das bedeutet dass der Apfel solange er genauso ist wie er ist, also z.B. Gross, fade, sehr süss u.a. dann ist es genau der Apfel denn man erwartet um sein „Selbst“ damit zu bereichern, denn es muss immer der eigenen Vorstellung entsprechen, der Apfel hat keine „Erlaubniss“ um anders zu sein als das was man erwartet. Andererseits, nehmen wir mal an dass man den Apfel und den gesammten Herstellungsweg liebt, dann liebt man auch sein unerwartet saurer Geschmack und sogar sein unschönes Aussehen. So abstossend und sauer aber dennoch ist er geliebt und weil er geliebt wurde erweckt er den höheren Geist im „Selbst“, dadurch verschmilzt das Selbst mit dem Apfel und es entsteht eine Liebe für diese Frucht. Und eins steht jetzt schon fest, dieser Apfel wird des gesündeste Apfel sein denn man jemals gegessen hatte, denn man  hat in so akzeptiert wie er ist weil er geliebt wurde, und dieser „Akt“ erzeugt spirituelle Energie und wird einen Effekt auf den Körper haben  der mehr wiegt als die rein materielle Ebene.

Es gibt durchaus  Menschen die praktisch nichts lieben können, im Extremfall geht das soweit dass sie ein psychopathischer Zustand erreichen wo jegliche Liebe in ihrem inneren gestorben ist. Dieser Zustand führt danach unwiderruflich zur Selbstzerstörung und kann auch bei allem was ausserhalb ist grossen Schaden anrichten. Dieser Zustand ist also sehr bedenklich und es hat vermutlich etwas mit dem [Eros] zu tun, welche die Liebesfähigkeit grundlegend bestimmt. Wieso aber manche von natur aus fähig sind zu lieben während andere einfach keine Liebe empfinden ist uns bis heute nicht genauer bekannt. Klar ist aber dass das Gehirn eine grosse Rolle spielt bei diesem Vorgang der „Liebesfähigkeit“. Ich denke aber auch, Liebe ist nicht einfach nur in die Wiege gelegt worden, Liebe kann man weitergeben und auch empfangen, Liebe kann man auch selbst durch positives Denken erschaffen. Sie wird grundlegend bei der Liebe zur Schöpfung vergeben und ist somit auch das Geschenk des Schöpfers, aber man muss es annehmen und man muss mit Herz und Verstand nach dessen Wahrheit streben, ansonsten ist die Chance ziemlich klein um das verlorengegangene Eros wiederzufinden. Aufgrund der Tatsache dass wir noch immer den freien Willen haben und wir uns selbst ins Abseits stellen indem wir kein Eros mehr zulassen. Gegenüber der Natur sind fast alle Menschen ohne Eros, also sie haben gänzlich die Liebesfähigkeit verloren und heften sich an ihre von ihrem Geist erschaffenen Matrix des materiellen und finanziellen Kapitals. Das Einzige was wirklich hilft diese problematische Situation zu bereinigen ist sich den moralischen und ethischen Werten zu verpflichten (und zwar ohne jegliche Hintergedanken, ohne illusionärem Selbstnutzen) und diesen Werten viel Gewicht zu geben. Es vermag uns zwar nicht immer den Eros zurückzugeben aber es begrenzt unsere Fähigkeit alles was wir nicht lieben Schaden zuzufügen. Es ist also essentiell an moralischen und ethischen Grundprinzipien festzuhalten, selbst wenn jegliches Eros gegenüber dem oder des anderen komplett inexistent ist. Nur so behalten wir unsere Menschlichkeit und ein intaktes Geisteswesen, es befähigt uns weiterhin nach der Wahrheit zu suchen und man wird sie auch finden wenn man mit Herz und Verstand alles unternimmt um die Schöpfung selbst in Abwesenheit von Eros mit höchstmöglichem Respekt zu behandeln.

Engel

Engel sind direkt aus dem Staub Gottes erschaffen, Menschen sind aus Sternenstaub, Luficer hingegen war zu Sternenstaub zerfallen als er sich von Gott abtrennte. Die Engel als Schöpfung gab es schon lange vor den Menschen und sie waren  auch die ersten welche als Geschenk den freien Willen bekamen. Gemäss dem Christentum ist Lucifer ein Engel der sich über Gott stellen wollte, er hat das Anlitz Gottes sozusagen verneint und auch seine Herkunft von Gott verleugnet. Er wollte der eigene Gott sein und nicht mehr ein blosser Teil Gottes. Als Gott die Menschen erschaffen hatte da wolle Gott von allen Engeln dass sie seine neue Kreation mögen und ehren. Das war das erste Mal dass Gott diesen Wunsch hatte da er so stolz war auf seine neue Schöpfung. Daraufhin war Luficer der Kragen geplatzt und er sagte dass er niemals vor eine Schöpfung die niedriger als die des Engels ist niederknien werde und daraufhin entbrannte der erste Kampf denn es jemals gegeben hatte. Gott wurde sehr traurig und kreierte den Baum der Erkenntniss, daraufhin gab er Lucifer die volle Gewalt über die Lüge welche infolge der Wirklichkeit Lucifers entstand. Diese Erkenntniss wurde mit diesem Baum verbunden und danach hat dieser Baum die Verkörperung jeglicher Erkenntniss manifistiziert. Das war der Moment wo die Lüge entstand und die erste Lüge war dass Luficer Gott nicht mehr als Wahrheit anerkannt hat sondern als unwahre Lüge. Damit war er auch die erste Schöpfung die jemals gelogen hatte. Da aber Lucifer ein freier Wille hatte und die Lüge in Gottes Umfeld eliminiert würde, hat Gott eine andere materielle Welt der Lüge erschaffen, diese Welt ist vernetzt mit dem Baum der Erkenntniss. Ein Baum im biblischen Sinne ist ein Katalysator, ein Wesen der absoluten Weisheit und ein Sinnbild des absoluten Respekts vor allen Wesen, auch dem Wesen der Lüge.

Sowohl die Erde wie auch der Mensch in der Wirklichkeit sind aus Sternenstaub und nicht direkt aus dem Staub Gottes und Luficer dem die Lüge innewohnt kann nicht mehr mit dem Material der Wahrheit weiterleben, an der Seite Gottes kann ihn die Lüge vernichten da Gott durch und durch die Wahrheit verkörpert wird jede einzelne Lüge zerbröseln, egal wie stark sie auch ist. Demzufolge hat Gott ihm aus dem Reich der Wahrheit verstossen, und ihm ein Material gegeben welches auch die Lüge tragen kann, das war der Ursprung des Materialismus. Die Wirklichkeit entstand und der Geist wurde an diese Wirklichkeit gebunden, die Wirklichkeit des Materialismus. Lucifer aber, der diese Verstossung nicht akzeptierte  und danach in Form einer Schlange die Menschen in Versuchung führte (das tut nicht Gott, das tut Lucifer, das „Vater Unser“ wurde leider verfälscht) indem sie die Frucht vom Baum der Erkenntniss assen. Luficers  ursprünglicher Plan war es ja den Platz Gottes einzunehmen und nicht in seinem Schatten in einer anderen Wirklichkeit weiterzuleben mit seinen eigenen Gesetzen und der Lüge. Indem Luficer nun die Menschen verführen konnte weil er sich an Gott rächen wollte, im übrigen auch die erste Rache die es jemals gab, waren auch die Menschen von diesem Tag an mit der Lüge behaftet.

Die Hölle gibt es allerdings nicht, sie ist eine Lüge welche aus dem Anlitz Lucifers entstand, Denn Luficer liebt es den Menschen Angst zu machen, alles was die Angst verkörpert ist direkt von Luficer verursacht. Aus dieser Angst heraus war auch der Begriff „Satan“ enstanden, sie ist eine blosse Erfindung der Menscheit für ein Wesen was sie nicht verstehen. Satan wurde mit absoluter Angst, Bosheit und Hölle verbunden. Eine Hölle die es gar nicht gab aber die menschliche Illusion hat dieses geistige Konstrukt erschaffen wo er dann alles Böse damit vernetzte. Um Luficer und seiner Angst zu entsagen muss ein Mensch lediglich Gott wider zulassen, denn er besitzt den freien Willen. Dieser Wille ist mächtiger als jegliche Lüge und sie kann direkt zur Wahrheit führen und damit auch zu Gott. Der Mensch muss lediglich danach suchen und es gibt nichts auf der Welt was ihm noch Angst machen könnte, auch nicht Luficer und seine kontinuierlich verbreitete Angst. Gott könnte sowohl Luficer wie auch die Angst jederzeit vernichten aber man darf nicht vergessen dass Gott absolut und wahrheitsgetreu ist und wenn er sowohl Lucifer wie auch den Menschen die Freiheit schenkte, dann kann Gott nur helfen wenn man nach der Wahrheit strebt und darum bittet zur Wahrheit zu finden. Erst dann kann Gott die Lüge von den Menschen nehmen, eine Lüge welche zu schwer wiegt als dass ein Mensch sich selber davon befreien könnte auch bekannt als „Sünde“. Gottes Liebe ist aber unendlich und es gibt niemand den Gott nicht willkommen heissen würde, er hat auch niemandem eine Sünde auferlegt noch hat er jemand verführt, es ist das Werk unserer eigenen Freiheit. Das Einzig böse was aber existiert dass ist Lucifer, die Lüge und die daraus enstandenen Wirklichkeit. Alles andere ist entstanden aus der Illusion des Menschen und alle sind frei dieser Illusion zu entsagen sofern es ihr Wille ist.

 

Glaube und Glauben

Heutzutage wird ja immer mehr bestimmte Gruppierungen verunglimpft und ihnen unterstellt religiös oder gläubig zu sein und Glaube ist angeblich keine Wissenschaft noch basiert irgend eine Wissenschaft auf Glauben. Diese Weltansicht ist eine Illusion denn In jeglichen Wissenschaften gibt es den Faktor Glauben, sogar in der Wirtschaft. Es ist nur so dass unsere ganze Orientierung mehrheitlich darauf basiert dass es irgendwelche religiöse Glaubensanhänger gibt die an irgendwas glauben und alle anderen folgen einer glasklaren Wissenschaft mit allen uns bekanntem Ausgang, da es wie gesagt angeblich keinerlei Komponnenten des Glaubens beinhaltet. Also man kann diese Geschichte und Darstellung etliche Male wiederholen und beim zehnten Mal vielleicht bemerken viele wie absurd unser Schema des glaubens ist.Viele mögen bemerken dass Glaube auf allen Ebenen hineinspielt und gar nicht so abwesend ist wie man denkt. „Es ist nicht wahr, denn es kann  nicht wahr sein“, das mag die Denkweise vieler rational denkender Leute sein aber ist das die Wahrheit? Nein, auch eine Anomalie mit unbekanntem Wahrheitsgehalt kann wahr sein, die Wahrheit die ist nicht immer beweisbar und daher ist Glaube keine Lüge. Eine andere von Wissenschaftler aufgestellte Behauptung „Was ist wahrscheinlicher, dass etwas unbekanntes wahr ist oder unwahr“? Rational-Wissenschaftlich gesehen ist alles was nicht Hieb und stichfest beweisbar ist „unwahr“, dann müsste man aber selbst viele Bereiche der Mathematik als unwahr einstufen weil so viele offene Fragen oder unklare Variablen exisitieren. Auch Mathematik kann inkonsistent sein und sie ist unfähig alle Wahrheiten in ihrem System der Logik (aus Bezeichnern und Quantitäten) zu erfassen, deswegen ist selbst hier keine völlständige Beweisführung gegeben. Die rationale Wissenschaft würde daher praktisch alles verleugnen was auch nur ansatzweise ausserhalb der Beweisbarkeit liegt und das ist soviel dass es nicht in Worte auszudrücken ist, dafür steht die Unendlichkeit. Also aus philosophischer Sicht ist es wahrscheinlicher dass etwas unbekanntes wahr ist, aber wie definiert man Wahrheit und ist „Glaube“ der Schlüssel zur Wahrheit? Die Wahrheit des Glaubens setzt sich zusammen aus freiem Willen und dem Produkt von Geist, Herz (Seele und Geist) und Körper. Versagt der Geist kommt der Körper; Versagt der Körper und der Geist spricht das Herz (Seele und Geist). Man hört auf das „Selbst“ und das wahre selbst ist teil vom „Eins“, daher alles umfassend und stets wahrheitsliebend.

Glaube spielt überall eine Rolle: Selbst im Finanzsektor herrscht der Glaube. Ein Gläubiger glaubt dass sein Schuldner die von ihm geforderte Schuld begleichen wird, also das ist die Definition und die Wortherkunft. Deutsch ist eine sehr korrekte Sprache da sich in fast keiner anderen Sprache alles so genau ableiten lässt. Also der Gläubiger hat keine Ahnung ob es  jemals beglichen wird, es ist daher eine Frage des Glaubens. Ein Spekulant ist erst recht ein Gläubiger, denn er glaubt an die Richtigkeit seiner Spekulation, er muss daran glauben ansonsten macht das ganze gar keinen Sinn und er könnte sein Investment genausogut auf die Strasse werfen. In der Medizin wird sovieles geglaubt ohne wirklich knallharte Fakten zu haben, sowohl auf körperlicher wie auch auf geistiger Ebene, genau deswegen macht man auch soviele „Studien“ und „Tierversuche“ weil man ganz einfach nicht genau weiss was die Auswirkungen sind. Also wieso kommen soviele Menschen auf die Idee dass die Medizin, der Fianzsektor, die Wirtschaft u.a. überhaupt nichts mit Glauben zu tun hat sondern dass es nur irgendwelche randständige „Religionsfanatiker“ betrifft? Im übrigen ist Religion nicht Glaube, Religion ist ein Weg um mit einer bestehenden Sache umzugehen, es kann im Prinzip auf fast alles angewendet werden. Eine Religion ist gleichzusetzen mit dem „Weg der Mentalität“, aber umgangssprachlich ist diese Etymologie vollkommen verloren gegangen und fast alle meinen dass man „religiös“ sein muss um z.B. an einen Gott zu glauben. Nein! Religiösität ist nicht notwendig um an Gott zu glauben, deswegen bezeichnen sich viele Gläubiger auch als „Freigläubig“ um klar zu repräsentieren dass sie keinen vorgelegten „Weg“ brauchen für die Ausführung dieses Glaubens beziehungsweise dieser Mentalität. Der Dalai Lama predigt dagegen immer wieder vom Säkularismus, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4kularismus eine Angehensweise oft als „Ideologie“ beschimpft, aber besonders in Indien gang und gäbe. Dabei gibt es aber verschiedene Ausführungen des Säkularismus, es geht im Prinzip darum alle Religionen zu respektieren und dennoch die eigene Religion zu leben, oder auch die „Ein Weg aber viele Warheiten“. Der erweiterte Säkularismus würde bedeuten „Viele Wege mit vielen Wahrheiten“, aber das ist wahrscheinlich für die meisten Menschen bereits zu futuristisch um das ganze geistig umzusetzen. Es braucht definitiv besondere mentale Kapazitäten aber alle welche sich das erarbeiten können, die werden dadurch eine Weltanschauung erhalten mit einem besonders hohen Level. Man wird auf einmal viele Antworten auf Fragen bekommen die man vorher nie hätte beantworten können.

In bestimmten Kreisen z.B. http://www.summitlighthouse.org/ gibt es auch keine festgelegte Religion mehr, stattdessen werden alle Religionen gleichzeitig erfasst und aus ihnen einen allumfassenden Weg erstellt, eine Art „kombinierte Religion“. Manche sagen wie kann das gehen wenn z.B. ein Buddhist reinkarniert (also widergeboren wird) und ein Christ der wird auferstehen beziehungsweise an Gottes Seite weiterleben? Das ist wieder ein Problem der Religion, es braucht  nur einfache Denkschritte um das Problem zu beheben: Eine Reinkarnation ist nichts anderes als ein neues Leben, aber wer sagt denn dass man als  Mensch wiedergeboren wird? Man kann auch als Tier wiedergeboren werden (viele buddistische Sichten vertreten diese Meinung) aber auch… sofern man an Gott glaubt dann kann man auch als Engel wiedergeboren werden. Ok, aber ein Buddhist glaubt nicht an Gott? Die Antwort ist noch einfacher: Buddha hat keinem verboten an etwas zu glauben, egal an was man glaubt, wie sein eigener Spruch schon sagt „er ist ein Philosoph und Lehrer, und man  soll seinen Lehren nicht glauben schenken aufgrund von blindem Glauben, sondern indem man es selber untersucht und für richtig befunden hat“. Islamisten haben eine andere Religion aber sie haben den gleichen Gott… ob er für die Christen da ist oder für Moslems, es ist der gleiche Gott und basiert ebenfalls auf dem Monotheismus (Glaube an einen Gott). Man muss also lernen diese engstirnigen und begrenzten Horizonte aufzubrechen und das alles in der Gesammtheit zu betrachten und plötzlich wird man keine Hindernisse mehr kennen. Es wird bei TSL z.B. eine achte Religion kreiert welche alle anderen Religionen umfasst. Jeder dieser farbigen Streifen am Leuchtturm ist eine eigene Religion, und jede Religion steht für gewisse Werte. z.B. Christentum steht für Liebe, Hinduismus steht für Mütterlichkeit, Konfuzianismus steht für Wahrheitsliebe und Buddhismus steht für Weisheit. Ich habe in Graz einen Theologen angetroffen, welcher gerade Taxi gefahren ist und der hat so einiges erzählt über seine Weltansicht und es war spannend dem zuzuhören. Graz ist sowieso eine Stadt der Geistigkeit und Kunst… es gibt kaum einen besseren Ort um diese Werte zu finden falls man danach sucht.

Also woher kommt unser mehrheitiches Weltbild? Jemand der etwas preisgibt was nicht der allgemeinen gesellschaftlichen Mentalität entspricht und möglicherweise auf Glauben basiert der wird gar als „geistig verwirrt“ eingestuft. Aber jeder andere der mentalitätsgetreu irgendwelche wissenschaftliche (meistens auf Materialismus basierte) Glaubensgrundsätze predigt der ist vollommen Glaub-würdig, also Glaub-würdigkeit ist der Schlüssel! Es ist nicht eine Frage des Glaubens sondern der Glaub-würdigkeit. Jemand der etwas von einem „höheren Wesen, möglicherweise einem Gott“ predigt der wird heutzutage immer unglaubwürdiger.  Andere hingegen die auch mit Glaubensgeschichten daherkommen die sind meistens Glaub-würdig und daher ist es als „wissenschaftlich erwiesen“ und wird als richtig und wahr angesehen. Also, es ist wieder eine weltliche Illusion welche eine ganze Welt, Gesellschaften und Mentalitäten prägt. Es ist daher entscheident dass man fähig ist das Gesammtbild zu erfassen und nichts davon ausschliesst, erst dann kann man sich überhaupt ensthaft mit jeglichen Glaubensfragen auseinandersetzen, vorher ist das alles sehr irreführend und kann sehr schnell zur Illusion werden. Man muss also aus dieser begrenzten Matrix erstmal ausbrechen um zu erkennen dass man eigentlich nur von Angst beherrscht wird und einem künstliche Grenzen auferlegt werden.  Alles in allem ist die Glaubwürdigkeit auch stark damit verknüpft ob es eine rein geistige oder materielle Wissenschaft ist. Heutzutage glaubt man praktisch nur noch an Materialismus, deswegen hat ein Gott immer weniger stellenwert in der Glaubensfrage.Wenn man sich davon befreit gehen einem ganz neue Türen auf und der Horizont könnte fast endlos sein.

Was aber gesagt werden muss: Sehr viele Leute geben vor „gläubig“ zu sein und meinen damit an ein Gott zu glauben. Allerdings tun sie im Alltag praktisch nichts von alldem was das heilige Buch verkündet. Sie nehmen sich sogar die Freiheit einfach irgendwelche Teilbereiche der Bibel rauszupicken „z.B. Bereiche wo das Tier als Untertan des Menschen dargestellt wird“, und danach reissen sie es aus dem Kontext mit allem anderen und biegen sich einige wenige Worte nach den eigenen „Wünschen“ zurecht. Dabei wenden sie sich fast komplett davon ab mit dem ursprünglichen Inhalt der streng in einem Kontext mit allem anderen seht. Es ensteht ein illusionäres „Selbst“ und alles was man herauspickt ist dazu da um sich selbst zu bereichern, und es führt schlussendlich als ein falsches Selbst in dessen Auflösung (siehe auch Kategorie „Wesen“). Die Bibel und sämtliche heilige Schriften in jeglichen Religionen, auch der Koran, buddhistische Schriften u.a. ist das Paradebeispiel dass alles und jedes in einem Kontext mit allem anderen steht und dass es immer „eins“ ist mit allem anderen. Nicht umsonst stehen dort abertausende von Worten. Diese Worten stehen dort weil sie alle gelesen werden sollten um den Kontext des „eins“ zu verstehen und was das wahrhaftige „Selbst“ bedeutet, also worauf der wahre Egoismus basiert. Der freie Wille ist fähig jeden einzelnen Weg den man wählt zu beschreiten aber es wird niemals im Namen der Wahrheit sein, denn die Wahrheit spricht eine andere Sprache. Es werden ganze Kapitel und Evangelien mit Ethik, Moral und Verantwortung beziffert, trotzdem pickt sich der freie Wille basierend auf einer Lüge das Recht heraus jegliche Moral, Ethik oder Verantwortung einfach über Bord zu werfen, und sogar noch im Namen der Bibel aufgrund eines einzigen Satzes oder wenige Teilbereiche die man ohne jeglichen Kontext einfach herausgepickt hat und danach als „eins“ herabgestuft,.. dabei ist es nur ein kaputter Glassplitter vom Haus der Wahrheit. Manche Leute gehen soweit dass sie anfangen zu beten mit folgendem Inhalt „Gott, bitte mach dass meine Korruption erfolgreich ist“, und das alles im Namen Gottes, kaum zu glauben aber wahr. Es ist also wichtig nach der Wahrheit zu suchen, mit all dem Verstand und Herz was uns geschenkt wurde, dann würden diese illusionären Bauwerke des „Selbst“ gar nicht exisitieren und jeder würde verstehen was die heiligen Schriften aussagen.

Das Vergeben oder entfernen einer Sünde befreit übrigens nicht von Ethik noch anderen essentiellen moralischen Prinzipien. Die Vergebung betrifft das wahre „Selbst“ mithilfe des freien Willens. Der Wunsch der Vergebung muss aufrichtig und wahrhaftig sein, keine Lüge, genau so funktioniert der freie Wille und kein bischen anders. Sofern man willentlich das „Selbst“ zerstört und danach darum bittet das „selbst“ zu retten aber im Kern nicht im geringsten nach dessen Erhaltung strebt, dann ist alles von Leere erfüllt und der Wille ist so schwach und zerbrechlich wie ein morscher Zweig. Nur schon die blosse Erwartung dass man brav sich jeden Tag versündigen darf da der „liebe Gott“ sowieso alles was man im Leben angerichtet hat automatisch auf Knopfdruck „entfernt“ ist eine Absurdität… die vollkommene Ver-sachlichung Ver-materialisierung und sogar Auflösung sowohl von sich selber als auch von Gottes Anlitz und der Wahrheitsliebe der dem Glaube innewohnt. Die vollkommene Benutzung von des Schöpfers Gnaden, dadurch wäre dessen Position ungefähr da wo ein Sklave ist aber sicher nicht etwas „absolutes“. Die grenzenlose Liebe muss erwidert werden, genau so funktiniert Liebe und nicht anders. Ist etwa das „halten eines Sklaven“ Liebe oder gar Selbstliebe? Das unheimliche Absurdum was sich jeglicher Logik entzieht ist sofort sonnenklar. Der Schöpfer möchte geliebt werden, denn was ist Liebe? Sie ist die Suche nach der Wahrheit und bewirkt die Verschmelzung vom „Selbst“ mit dem oder des „anderen“, ganz egal wer der oder das andere auch sein mag. Die Macht des freien Willens ist fast unendlich aber nur wenn er nach der Wahrheit strebt und die Wahrheit ist in der Liebe, sie gibt dem Willen eine derartige Kraft die stärker sein kann als alles was es gibt, es durchbricht ganze Welten und reicht hinauf bis zur endgültigen Wahrheit

„Koscher“ essen mag für Islamische und jüdische Glaubensanhänger meistens von Bedeutung sein, Übersetzt heisst es in etwa soviel wie „einwandfrei“ oder „unbedenklich“. Im religiösen Sinne würde das bedeuten:

1. Fleischiges und Milchiges zu trennen

2. Keine zweigespaltene Huftiere und nur widerkäuende Tiere (das bedeutet sehr viel mehr als nur den Verzicht von Schweinen) und keine schuppenlose Meerestiere.

3. Generell alles was „seelisch“ Schaden zufügen kann, also z.B. Verzehr von Raubvögeln da etwas von ihrer „räuberischen“ Seele am Menschen haften bleibt, dasselbe für alles was „blutet“ weil der Mensch dadurch „blutrünstig“ werden kann. Deswegen sollten Tiere beim Schlachten geschächtet werden (mit Ausnahme von Fisch).

Aus der Sicht des menschlichen Vernunftes und wissenschaftlichen Aspekten mögen einige geistige Grundaspekte zwar richtig sein, da es einem geistig „zügeln“ kann, man lehrt gewissermassen „Enthaltsamkeit“ auf solche Werte bauen diese Religionen (Islam, Judentum, teilweise auch Christentum da es vom Judentum abstammt) auf.

Wo aber das ganze in klar negativ behaftete Widersprüche ausartet und das koschere nicht mehr wahrheitsgemäss durchgeführt wird ist indem man z.B. Fleisch von qualvoll gehaltenen Tieren die ihr gesammtes Leben endlos viele Qualen hatten, danach „koschermässig“ am schlachten ist mit Schächten und korrekte Tierart (Huhn oder anderes) aber es wird absolut nicht gefragt wie das Tier aufgezogen oder gehalten wurde und was es zu essen bekam u.a. Das ist in hohem Masse entgegen vieler religiösen und koscheren Grundprinzipien wonach alles nach ethischen Grundaspekten ablaufen muss. Koscher ist also nicht unbedingt so koscher wie oft glaubhauft gemacht wird aber der Grundansatz mag sicherlich einige legitime Punkte haben, leider aber scheitert es oft an einer ganzheitlichen Betrachtungsweise und es ist daher wichtig das auch klar offenzulegen. Das Schächten selber ist auch etwas fragwürdiges wenn man genauer untersucht ob es qualvoll sein kann oder nicht. Es ist schwierig das genaue Empfinden des Tieres zu erforschen aber es gilt als gesichert dass eine Schächtung allgemein qualvoller ist als wenn man eine moderne Tötungsmethode (Strom oder Bolzenschuss) anwendet. Allerdings ist am Ende die korrekte Ausführung noch um einiges wichtiger als die blosse Tötungsmethode, also das Töten gehört in allen Fällen in die Hände von Experten welche wissen wie man schmerzlos tötet. In der Schweiz ist das Schächten allerdings nur bei Gefllügel erlaubt, hingegen Fische müssen grundsätzlich nicht geschächtet werden gemäss der Tradition der betroffenen religiösen Gruppierungen.

Alles in allem ist aber der gesunde Menschenverstand, ein gütiges Herz und moralische Grundprinzipien der wohl umfassendste und daher beste Entscheidungsträger wenn es um bestimmte Aspekte des Glaubens geht.

Lob und Kritik

Die Fähigkeit für Lob und Kritik ist nur dann wirklich gegeben wenn sowohl die Beobachtung, wie auch die Wahrnehmung/Verbindung und die Differenzierung entwickelt wurden, eines der wichtigsten Entwicklungsschritte im Kindesalter. Darauf baut eine gesunde und ausgewogene Fähigkeit für Kritik und Lob auf und nur durch eine voll entwickelte Urteilsfähigkeit ist man überhaupt in der Lage Kritik einzustecken und Lob in Stärke zu verwandeln. Die Fähigkeit Kritik zu handhaben verleiht einem die Möglichkeit zur Evolution, und der Lob kann in Innovation verwandelt werden. Ohne Kritikfähigkeit gibts keine bewusste Beurteilung und falls man Lob als etwas selbstverständliches ansieht dann kann aus Lob keine Innovation entstehen weil man auch nie danach streben würde mit dem Geist welcher von der „Arroganz“ und der „absoluten Perfektion“ behaftet ist. Demzufolge ist die Arroganz ein schlechtes Beurteilungsmass und verhindert in jedem Fall eine Beurteilung. Die Perfektion in ihrem Schaffen ist nicht hinderlich, aber sobald man davon ausgeht dass man das Absolutum erreicht hat dann wird es einem hindern gesund zu urteilen.  Also die Perfektion darf nie unausweichlich werden, sie muss stets in der Wirklichkeit angesiedelt sein, solange wir Wesen der Wirklichkeit sind. Das ist eigentlich das ganze Geheimniss der Perfektion, sie muss realistisch sein und ist nie absolut. Das bedeutet auch dass selbst wenn wir uns in der Perfektion definieren, müssen wir stets von neuem über den effektiven Zustand urteilen um von der Perfektion nicht beherrscht zu werden. Die Perfektion darf uns nicht beherrschen, der Mensch muss sie beherrschen und er ist ihr Meister, niemand anders und schon gar nicht das Wesen der Sache. Arroganz hingegen verhindert jegliches rationale Urteilsmass, es hebt sich ab von allem was auch nur annährend mit Vernunft zu tun hat. Arroganz ist eine Illusion, sie ist keine Perfektion auch wenn die Illusion es einem glauben macht dass man perfekt sei und sozusagen das „Mass aller Dinge“. Selbst wenn man weiss dass tatsächlich ein Grossteil der Menschen Milch nuckelnde und Schweine verspeisende Schafe sind welche oft hart arbeiten ohne einen realen Willen noch ein reales Verständniss für alles was andersartig oder andersdenkend ist, so ist man ihr dennoch nicht überlegen. Denn die Überlegenheit kommt erst mit dem eigenen Schaffen, erst nachdem man dem Allgemeinwohl einen guten Dienst erwiesen hatte indem man förderliche Ressourcen aller Art mit ihnen teilte, darf man sich überlegen fühlen. Die Arroganz hat mit Überlegenheit nichts zu tun, sie wird aus einer anmassenden Illusion geboren und sie erzeugt so gut wie keine Leistung. Viele welche Arrogant sind leben von Geldanlagen und haben oft noch nie im Leben einen realen Dienst verrichtet oder sie meinen sie müssten alles mit möglichst wenig eigenem Zutun in die Wiege gelegt bekommen weil sie derart besonders sind. Arroganz ist aber nicht direkt an irgend einem Reichtum gekoppelt, es kann sich sogar aus dem totalen Nichts heraus auf sich übertragen weil es ja eine Illusion ist, und das Wesen der Illusion ist dass es auch aus dem Nichts entstehen kann. Allerdings sind bestimmte Faktoren wie Reichtum, Klugheit, Erfolg, Kleinlichkeit u.a. förderlich da sie fähig sind im Geist die Illusion enorm zu verstärken. Deswegen ist es eher selten dass vollkommen Kapitallose (sowohl materiell wie auch geistig) von Arroganz befallen sind aber nicht ausgeschlossen. Das wesentliche was aber alle vereint wenn es zur Arroganz kommt: Es ist eine schlechte weil hinderliche Moral gegenüber dem Lob und der Kritik. Sollte man kritisiert werden dann nimmt man es meistens sofort persönlich und kann sehr wütend werden und die Quelle der Kritik mit vollkommener Ignoranz bestrafen. Sollte man hingegen zusehr gelobt werden dann fliegt man sozusagen gegen Himmel und meint dass man nun nur noch den kleinen Finger bewegen muss damit sich alles dem eigenen Willen beugen würde. Trifft Ignoranz und Übermut zusammen, dann ensteht ein explosives Gemisch bekannt als Arroganz und es wird einem am Ende immer zerbrechen, früher oder später.

Nun wird erklärt wie man das ganze verhindern kann und die Behebung ist schwer und dennoch einfach, denn solange die Grundlagen vorhanden sind es realistisch zu beheben. Sind die Grundlagen aber nicht vorhanden, dann kann es fast unmöglich werden. Die Grundlagen basieren auf einer sehr wahrheitsgetreuen Beurteilung von sich selber und dem Umfeld. Die Grundlagen werden in der Kindheit gelehrt und die wichtigste Grundlage ist die Differenzierung und dass man sich mit allem Verbinden kann und dazu braucht es zuerst einmal eine gute Wahrnehmung. Dadurch kann man auch tolerant sein gegenüber Kritik und produktiv gegenüber Lob. Kritik ist der Motor der Evolution und Lob der Drang zur Innovation. Wieso Evolution? Nehmen wir mal an jemand hat eine Schlafstörung, indem er diese Kritik an sich selber ausübt kann er das Übel an der Wurzel packen und es durch eine evolutionäre Handlung verbessern oder beheben, genau nach diesem Prinzip funktioniert der ganze Körper. Er versucht immer eine Schwachstelle durch eine evolutionäre Verbesserung zu beheben, selbst wenn es dem Menschen nicht bewusst ist. Das Problem ist allerdings, falls es zuviel Kritik gibt dann ist der Körper ständig in einer Stress-Situation, aber der Körper braucht um sich zu regenerieren eine Phase der Entspannung. Nur indem er entspannt ist kann er effektiv eine Veränderung vornehmen, allerdings muss dem Körper zuerst bewusst sein dass es eine Veränderung braucht. Um sich zu entspannen muss der Körper ein Lob verarbeiten und das funktioniert so: Sagen wir mal dass jemand Schlafprobleme hat und sich selbst kritisiert, also schreitet der Körper zur Evolution. Dies ist aber ein hoher energetischer Vorgang der zu einem Grossteil auf geistiger Energie basiert und Milliarden von biochemischen Vorgängen pro Sekunde braucht mit den notwendigen Nährstoffen.  Die Evolution arbeitet hand in hand mit Geist und Materie zusammen und deswegen braucht der Mensch um sich zu heilen nun eine Entspannungsphase. Also braucht der Körper nun ein Lob „hey ich pack es, ich werde bald wieder gut schlafen und mir keine Sorgen machen nun da ich weiss woran es liegen könnte“. Danach kann der Körper von der Stressphase runterkommen und sich der Entspannungsphase zuwenden. Diese Evolution ist am effektivsten wenn alle Faktoren hand in hand zusammenarbeiten. Lob bedeutet auch, anderen Menschen Toleranz zu zeigen, sie zu respektieren und zu akzeptieren so weit es mit gesundem Menschenverstand möglich ist. Nur dann können wir sowohl den Mitmenschen wie auch uns selber eine Evolution zukommen  lassen. Wie gesagt ist die Evolution eng an die Innovation gebunden denn der Geist ist die Innovation welche die Evolution steuert. Man kann es auch gerne „Revolution“ nennen, sie kann nur entstehen aus Evolution und Innovation und genau das ist es was den Menschen als Wesen komplett macht.  Der Lob entsteht aus der Beurteilung der Erkenntnis von einem lobenswerten Gut und es gibt immer etwas lobenswertes, man darf niemals meinen dass es nichts lobenswertes gäbe. Ein Lob fängt nämlich bei sich selber an im Sinne von „ich war tapfer und habe mich nicht von dieser Schlaflosigkeit einschüchtern lassen“, was danach kommt ist Innovation, der Geist befiehlt dem Körper aus der Evolution eine Revolution anzuzetteln und die Heilung setzt ein. Sofern es aber kein Lob und demzufolge keine Innovation gibt ist auch die Revolution verunmöglicht, egal wie gut es dem Körper auf stofflicher Ebene gehen mag. Nicht empfehlenswert ist wenn die weibliche Intuition zusehr in diesen Mechanismus eingreift indem er versucht übermässig sozial nach „Bauchgefühl“ zu adaptieren, das ist eine evolutionäre Errungenschaft des weiblichen Geistes. Es erlaubt Konflikte auf Basis von Interaktion zu regeln anstatt körperlicher Gewalt. Allerdings ist mentale Gewalt kein bischen harmloser als körperliche Gewalt, wenn bösartig ausgeführt, sie sollte nie unterschätzt werden. Die Intuition sagt ihnen wie sie durch teils unbewusstes Lob und positive Spitzfindigkeiten die zu kritisierende Person „aufhellen“ und milde stimmen können. Danach kommt noch die Kritik hinterhergeschossen und sowas funktioniert meistens wunderbar bei den Frauen.  Spätestens ab dem hundersten Mal ist diese intuitive Taktiv bei den mental aktiveren Personen durchschaut und es wird oft als umständlich angesehen dass man immer um den heissen Brei rumreden muss damit möglichst viel lobenswertes zusammenwurstelt wurde bis danach die harte Kritik dahergekrochen kommt. Also da muss man vorallem den weiblichen Individuen sagen dass Ehrlichkeit immer noch am längsten währt und der direkte Weg nicht immer erfolglos ist. Kritik bedeutet nicht „es mit Lob abzusichern“ sondern in allem und jedem das Gute zu sehen ohne dass man es bewusst als Instrument missbraucht. Also man sollte das ganze nicht falsch verstehen, Lob muss von Herzen kommen und nicht aufgrund innerer Berechnung des intuitiven Bauchgefühls, diese Art von Lob ist wertlos.

Was in dem Zusammenhang auch erwähnt werden sollte, dass sich ein bewusst denkender Mensch oft um die Ernährung viele Gedanken macht und nicht einfach nur das ist was man „gerne“ hat sondern was man „gerne“ hat aber auch reichaltig und gesund findet.“ Also was tut man hier? Man verwendet seinen Geist um etwas zu beurteilen und die Beurteilung ist ansich neutral, aber danach kommt auch die Verurteilung, also eine Form der Kritik.  z.B. „Schweinefleisch aus industrieller Massenhaltung kommt mir nicht auf den Tisch“ oder „es kommt keine Gentech auf den Tisch“. Nun ist das eine Kritik und sofern man nur kritisieren würde dann wird die Revolution behindert. Der Geist kann also keine Innovation einleiten sondern wird sich an dieser Kritik festbeissen ohne jemals entspannen zu können. Was danach passiert ist die totale Blockade der eigenen Regeneration aber selbst das Umfeld kann Schaden nehmen. Somit würde die gesündeste Ernährung nichts mehr bewirken weil sie ist immer sehr eng an die Innovation des Geistes gebunden. Nun gibt es viele Wege diese Innovation zu erlangen aber es kann z.B. so gemacht werden indem man bestimmte Grenzen setzt aber sich nicht von der Kritik beherrschen lässt. Man muss der Kritik also ständig ein  Lob entgegensetzen indem man z.B. sagt „ja gut, ich esse kein industriell hergestelltes Schweinefleisch aber ich habe kein Problem damit sofern andere es tun, solange sie es nur bei meiner Abwesenheit tun und mir damit kein unnötiges Leid zufügen“. Unnötiges Leid würde bedeuten dass sie keinerlei Rücksicht auf das andersdenkende Wesen nehmen würden indem sie z.B. riesige Schweinefabriken in ihrer Nähe bauen oder ihre Nahrung mit Gentechkorn beschmutzen. Selbst der toleranteste Veggie/Vegetarier sollte sich hier mal Luft verschaffen und sein Recht auf gegenseitige Rücksichtnahme geltend machen. Leider leben viele Leute in dieser Matrix des ungehemmten Konsums und Kapitals und sind leider rücksichtslos und da kann ich gut verstehen dass man nicht alles tolerieren sollte, denn eine Verbesserung tut Not und Kritik wäre angemessen. Allerdings kann die Revolution nur dann Eintreten wenn es mit einem Lob verknüpft wird. Der Lob kann jegliche Innovation darstellen, Wissen mit anderen teilen und gute Vorschläge vorbringen aber dennoch ihr Wesen zu respektieren und ihnen Toleranz entgegenbringen. Es kann danach erstaunliches bewirken und auch zu einer Revolution führen. Klar ist jedoch immer, egal wie sehr man etwas kritisiert, man muss immer das lieben was liebenswert ist. Also das Liebenswerte stets Loben und die Augen davor absolut nie verschliessen, denn das ist das Wesen der Innovation, das geistliche in uns welches die Wahrheit liebt. Ausserdem hilft es wenig wenn man irgendwann in einem extremen Wahn lebt und meint andere bekehren zu müssen oder ähnliches, denn es geht stets nur darum allem ein Mindestmass an Respekt entgegenzubringen, auch wenn es nur der grundlegende Respekt vor dem Mitmenschen ist und dadurch auch eine gewisse Toleranz zeigt. Wichtiger ist dass man, egal was auch kommt, immer noch etwas lobenswertes kennt und zusammen eine schöne Zeit verbringen kann. Die Evolution und die Innovation, welche auf Kritik und Lob basiert, wird nur auf diesem nährstoffreichen Grund keimen können.

Adam und Eva

Die Bibel im Christentum ist ein philosophisches Werk welches leider grösstenteils kaum verstanden wird. Deswegen werde ich mal meine grobe Ansicht kundtun damit man weiss um was es im Grundsatz geht. Es kann aber von jedem anders gedeutet werden und dennoch könnte es der Wahrheit entsprechen:

Erstes Testament: Wo die Lüge entsteht, es beschäftigt sich vorallem mit der Lüge, das ist das Hauptthema dieses Testaments:

Bevor Eva vom Baum der Erkenntnis gegessen hatte da die Schlange der Verführung sie dazu angestochen hatte wurde Eva von Gott gewarnt da es weitreichende Folgen haben kann und dass dadurch die Sünde entstehen kann. Gott aber wusste genau dass sie entstehen wird, denn er sah natürlich die Zukunft voraus. Deswegen wird es pauschal als „Akt der Sünde“ dargestellt aber Gott hat es in keinerlei Weise verursacht sondern lediglich ermöglicht als ein Teil der geschenkten absoluten Freiheit. Die Schlange der Verführung schlängelt stets zwischen Wahrheit und Lüge, kann sich aber auch der absoluten Lüge zuwenden. Allerdings ist sie symbolisch dafür dass, egal ob wahr oder falsch, jeder muss sich hindurchschlängeln sollte er jemals den Pfad der absoluten Wahrheit Gottes verlassen. Solange dieser Pfad existiert existiert auch die Lüge und man muss ständig gegen sie ankämpfen. Gott gab Eva (und natürlich auch Adam) aus grenzenloser Liebe die absolute Freiheit, auch die Freiheit sich von der Wahrheit abzuwenden, zugleich wurde sie aber gewarnt dass diese Aktion eine tiefgreifende Veränderung bewirken würde. Adam war der Lebensatem Evas, denn Eva wurde aus dem Atem Adams von Gott erschaffen und seit diesem Zeitpunkt waren sie beide ein unzertrennlicher Teil, uneins und trotzdem eins. Eva ist die Liebe, welche aus der Liebe Gottes und zugleich Adams kreiert wurde. Der Baum der Erkenntnis war der Zugang zur Wirklichkeit und in dieser Wirklichkeit stirbt die absolute Wahrheit.  Das heisst, die Wahrheit ist zwar noch vorhanden aber ist untrennbar mit der Lüge verknüpft. Indem sie diese wirkliche Erkenntnis bekamen haben sie sich von Gott abgespalten und dadurch waren sie im Paradies der Wirklichkeit. Garten Eden wurde danach zu Garten Erde und die Menschheit als das wie wir sie kennen wurde erschaffen. Die Tiere waren im Garten Eden auch vorhanden, sie waren atmende Wesen. Da die Tiere und Pflanzen aber den Garten Eden nie verlassen hatten und sie auch nicht dazu fähig waren da Gott ihnen nicht die absolute Freiheit geschenkt hat, waren die Tiere und Pflanzen in der Wirklichkeit auch gefangen in der Wirklichkeit. Einzig die Menschen sind daher fähig die Wirklichkeit zu verlassen.

Zweites Testament:  Beschäftigt sich mit der Wahrheit, nachdem die Sünde (eine schwerwiegende Lüge) entmachtet wurde:

Als Gott bemerkte dass die Menschen die er so liebte zusehr von der Lüge beherrscht wurden und mit dieser schwierigen Entscheidung zuviele Schwierigkeiten hatten, entschied er sich ein Teil seiner Selbst in die Wirklichkeit zu geben. Als der verwirklichte Teil von ihm von der Lüge zum Tode verurteilt wurde hat er diese schwere Schuld der Lüge auf sich geladen, denn er bemerkte dass die Menschen nicht fähig waren mit diesem Grad der Lüge der so schwer wiegt dass es ein Mensch nicht vergeben kann zurechtzukommen, diese Form der Lüge wurde im alten Testament „Sünde“ genannt. Die Sünde wiegt zu schwer als dass es ein Mensch sich selber noch einem anderen vergeben könnte, deswegen hat Gott sich selbst (in  der Form der Wirklichkeit: Jesus) dieser Lüge geopfert aber da er die absolute Wahrheit ist, war die Lüge danach gestorben und die Auferstehung dessen Folge. Und Gott sagte: Sollte jemals ein Mensch mit Herz und Verstand die Wahrheit suchen so wird er sie finden und Teil der absoluten Wahrheit werden. Das wurde nur ermöglicht aufgrund der Aufopferung Gottes um die Sünde zu entfernen sofern man darum bittet. Aber der freie Wille existiert immer noch, deswegen ist es jedem selbst überlassen ob er die absolute Wahrheit finden wird oder nicht. Ob jetzt Gott oder Jesus mag ein religiöses Thema sein, aber grundsätzlich ist Jesus der wirkliche Teil, Gott allerdings umfasst auch das Unwirkliche sie sind aber schlussendlich ein und derselbe. Allerdings kann es für jeden eine andere Wirklichkeit geben wie ihm/ihr Gott erscheinen würde, denn das ist ja das was die Wirklichkeit ausmacht, sie ist nicht absolut. Also es kann z.B. ein Drache sein mit 7 Schwertern, für jeden mag es eine andere Wirklichkeit geben und es ist daher keine Lüge. Erst in der absoluten Wahrheit angelangt wird die wahre Form erkennbar, dieses Streben ist dem Menschen in  die Wiege gelegt worden und wurde ihm ermöglicht, sofern er es nutzt.