Archiv der Kategorie: Natur und Umwelt

Plastikteilchen

Eigentlich ein altes Problem, denn es ist seit langem bekannt dass die Meere teilweise stark mit planktongrossen Plastikteilchen belastet sind welche überall im Ozean rumschwimmen. Danach wirds mit Plankton verwechselt und gefressen, am Ende der Nahrungskette steht dann oft der Mensch… Diese Plastikteilchen stammen von Standartplastikabfällen und haben im Schnitt den Durchmesser des menschlichen Haares (also identisch mit Plankton, ungefähr 125 Mikrometer). Es gibt natürlich auch sichtbare Plastikinseln wo riesige Plastikberge einfach so im Meer rumtreiben, nicht nur auf Partikelebene.

 

Ebenfalls sehr gute Infoseiten:

http://pravdatvcom.wordpress.com/2014/06/11/19-jahriger-will-meere-vom-plastikmull-befreien-videos/

http://pravdatvcom.wordpress.com/2014/06/04/mineralwasser-und-bier-durch-mikroplastikfasern-verunreinigt/

https://pravdatvcom.wordpress.com/2013/10/23/das-meer-ist-kaputt/

 

Erst neulich wurde endlich auch gemeldet dass das Problem viel drastischer ist als jemals angenommen. Aber für Forschung betreffend Verunreinigung wurde noch nie was bezahlt, Verschmutzung ist ja ein Teil vom „Mensch sein“, würde man meinen und praktisch alles was er tut erzeugt irgendwo Verschmutzung. Alles kein Problem, dazu gibts ja Duschgels, Makeups, Zahnpaste u.a. coole Kosmetika welche alle bestens reinigen. Allerdings ist der Schein trügerisch, denn was das Auge nicht sieht ist trotzdem vorhanden. Viele Kosmetika erhalten seit rund einem Jahrzehnt mikroskopisch kleine Plastikkügelchen aus Polyethylen. Diese Kügelchen lagern sich nachweislich überall in der Umwelt ab und können 100-1000x kleiner sein als ein menschliches Haar, sie sind daher entweder Mikro oder sogar Nanopartikel. Sie sind sowohl im Wasser wie auch in der Luft wie auch in nahezu jeglicher Nahrung und am Ende im Körper. Im Honig lagern sich Mikropartikel allerdings stärker ab als in den meisten anderen Lebensmitteln da die Partikel offenbar mit Vorliebe an den klebrigen Blütenpollen und Nektar haften welche danach von den Bienen gesammelt werden. Aber auch in der Milch und selbst im Trinkwasser oder im Bier wurden Verunreinigungen festgestellt. Sie sind teilweise derart winzig dass sie teils mühelos Zugang zu fast allen Regionen des Körpers finden und dort Entzündungen, schlimmstenfalls (sofern es sich um Nanopartikel handelt) sogar Zell und daraus resultierende Gewebeschäden verursachen könnten, dieses Potential ist wissenschaftlich erwiesen. Diese Partikel sind ganz einfach unnatürlich und mit sowas kommt der Körper nicht immer zurecht. Besonders dann nicht wenn es in der Nahrung landet, dies ist aber kaum verhinderbar denn die Partikel sind so winzig dass sie vom Wind transportiert werden können.

 Von der Menge her wurde es im Honig als Paradebeispiel mittlerweile gut untersucht und man kann von folgenden Werten ausgehen. Ein Honig der gar keine Partikel aufweist gibt es praktisch nicht mehr, die Umwelt ist weltweit damit kontaminiert in hohem Ausmass, sowohl Boden, Wasser wie auch Luft. Es gibt allgemein praktisch kein Lebensmittel mehr was keine Verunreinigung aufweist aber beim Honig ist das ganze besonders gut messbar da die Nachweisbarkeit relativ einfach ist. Beim neusten „Kassensturz-Test“ lag der tiefste Wert bei 48, der höchste bei sagenhaftem 210 Partikeln pro KG, deswegen wurde dieser Maximalwert als Referenz für „stark verschmutzt“ genommen. Ein anderes Problem ist auch: Es gibt bis jetzt noch keine wirksame Methode wie man mit Plastikpartikel verunreinigte Pollen wirksam reinigen könnte ohne dass die Pollen dabei verloren gehen. Würde man ein Honig mikrofiltrieren dann gehen auch fast alle Pollen verloren und damit ist der Honig wesentlich minderwertiger. Also durch Pollenfilterung kann man zwar fast alle Plastikpartikel theoretisch entfernen, aber dadurch ist der Honig nur noch halb so nährstoffreich, also man zerstört damit ein gesundes Naturprodukt. Auch muss generell gesagt werden dass man immer die Belastung im Verhältniss der Pollen gleichsetzen muss, denn der Trick mit der Mikrofiltration kann zwar ein gutes Resultat bringen aber wie gesagt sind danach alle Pollen entfernt und man entfernt damit ein Grossteil der Nährstoffe. Industrielle Honigarten sind oft mikrofilriert, ihre Nährstoffe sind aber so gut wie zerstört und man isst eigentlich nichts anderes mehr als „leicht angereichertes Zuckerwasser“. Der wertvolle enzymatisch aktive Honig ist lediglich der kaltgeschleuderte und unfiltrierte Naturhonig.

Falls jemand sich fragt ob man noch etwas absolut unbelastetes auffinden kann ist die ehrliche Antwort: Nicht möglich, der Mensch hat den Planeten Erde bereits vollständig kontaminiert, das ist eine harte Realität mit dem der Mensch als Verursacher leben muss. Allerdings ist die Situation durchaus zu retten auch wenn es sehr lange dauern würde und erstmal muss man aufhören weiterhin viele der Schadstoffe in die Umwelt abzugeben.

Partikel pro KG Honig (gemäss Kassensturz Test): Beim Grössenvergleich sind Haare je nach Typ zwischen 100 bis 150 Mikrometer dick, das sind zwischen 1/10 bis 1/7 Milimeter.  Die Pollen sind je nach Art zwischen 10 und 100 Mikrometer dick, und die Plastikpartikel sind je nach Typ bei den faserigen Partikeln ungefähr 10-20 Mikrometer dick und bis zu 500 Mikrometer lang (es spielt aber keine Rolle wie lang es ist, solange es nur 10-20 Mikrometer dünn ist bleibt es für unser Auge unsichtbar). Während die rundlichen Partikel (vorallem aus Kosmetika) ungefähr die Grösse von Pollen haben, also im Schnitt um die 50 Mikrometer dick. Das ist etwa halb so dick wie ein menschliches Haar und das ist mit dem menschlichen Auge kaum noch sichtbar, vorallem nicht wenn es eingebettet ist in Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Im Binokular mit 30 facher Vergrösserung ist es gut sichtbar. Bei 100 facher Vergrösserung könnte man bereits Spermien knapp sichtbar machen.

Mehr Infos zu Plastikabfall: http://www.plasticplanet-derfilm.at/derfilm/filminhalt.html

Sehr Tiefe Verunreinigung: Weniger als 20 Partikel pro KG

Bisher keine Samples bekannt. Umwelt zu stark verschmutzt.

 

Tiefe Verunreinigung:  20-70 Partikel pro KG. (Es kommt stark drauf an wo der Honig gesammelt wird.)

a) Allgemein alle Berghonige aus Bergebiet

b) Honig aus wenig industrieintensiven Gebieten wie z.B. Zentralamerika (Nicaragua u.a), Italien (z.B. Toscana) und Bulgarien aber auch kleinere wenig intensive Gebiete innerhalb stark industrialisierten Ländern wie das Emmental (CH).

 

Mittlere Verunreinigung: 80-140 Partikel pro KG.

Europa allgemein, Nord und Südamerika allgemein, Schweiz allgemein, Asien allgemein

 

Starke Verunreinigung: 140-210 Partikel pro KG

Je nachdem aus fast allen ungünstigen Regionen, allerdings nur in der Nähe von Industrienationen zu finden, in vielen Orten in Europa, und leider auch in der Schweiz häufig anzutreffen selbst im Waldhonig.

 

Metalteilchen an und für sich halte ich für weniger gefährlich da der Körper diese möglicherweise abbauen kann bevor es zu Schäden kommt denn sie werden durch Säure relativ gut zerstört, besonders wenn es so winzig ist. Es ist sicher auch unbedenklich falls z.B. ein CPU Kühler eine Nanopartikelbeschichtung hat, da es zum einen meistens metallisch ist und zum anderen ist ein Kontakt mit der Haut (und Lebensmitteln, Wasser ist ebenfalls ein Lebensmittel) nicht notwendig. Sofern es im PC bleibt ist diese Technologie dort in manchen Fällen durchaus sinnvoll und harmlos. Aber selbst wenn bestimmte Metalpartikel vom Körper aufgelöst wurden kann es vom Körper langsam abgebaut werden sofern es ein natürliches Metal ist. Siliziumteilchen sind wahrscheinlich im Nanobereich ebenfalls relativ gut vom Körper abbaubar. Kochsalz und viele andere Lebensmittel in Pulverform enthalten „Rieselhilfen“, diese könnten unter Umständen Silizium und auch Aluminiumpartikel enthalten welche ich meiden würde, denn es besteht keinen wirklichen Nutzen. Ich würde sogar sagen dass es schlecht ist wenn Salz besser rieselt weil es unterstützt ja nur die Faulheit. Sinnvoller ist dass man dieses Salz vorher mechanisch auflockert falls es verhockt ist. Sofern Salz verhockt kann man also davon ausgehen dass es keine Zusatzstoffe enthält, sowas ist vollkommen natürlich. Ich würde es sogar begrüssen wenn man von einem Salzblock jedesmal ein Stück mit Hammer und Meissel abkratzen muss. Damit lernt man auch den wahren Wert von Salz schätzen und wirft es nicht achtlos überall ins Wasser, wo danach fast alles wieder weggegossen wird in unserer Kochkultur. Wir sind und bleiben eine echte Wegwerfgesellschaft, auch beim Kochen und wollen es meistens nur möglichst bequem haben. Im übrigen kann sehr grobkörniges (gebrochenes) Salz nicht verhocken und ist auch ideal dosierbar um pfannengrosse Portionen zu salzen.

Es gibt sicher viele gute Anwendungsbereiche vorallem in der Technik (z.B. Informationstechnologie für Kühlung/Wärmeleitpaste u.a) wo eine mögliche Kontamination mit Nahrungsmitteln gegen Null ist. Ich würde also nicht pauschal sagen dass es bedenklich ist Nano oder Mikropartikel einzusetzen, es kommt halt immer auf das „wie“ und „wo“ an und natürlich auch das richtige Material. Ganz klar ist der Körperkontakt mit solchen Teilchen (vorallem durch Kosmetik) allgemein fragwürdig und es gibt absolut keine guten Grund weder den Körper noch die Umwelt mit diesem Müll zu belasten.

Das wirkliche Übel wird klar von den Plastikteilchen verursacht, sie sind beiweitem die höchste Risikostufe. Sie sind gegen fast alles hochresistent, deswegen ist die Situation klar anders, denn dieses Material kann vom Körper nicht abgebaut werden. Es ist praktisch unangreifbar und die biologische Abbaubarkeit ist gegen Null, sie sind bis zu 1000 Jahren gegen Zerfall resistent. Es ist sehr kritisch und ich würde davon dringlich abraten. Die Teilchen landen nachweislich im Trinkwasser und in fast jeder Nahrung…

Folgende Produkte enthalten z.B. diese Plastikpartikel: Es besteht keine Kennzeichnungspflicht, allerdings kann man bei den Inhaltsstoffen z.T. erkennen ob sowas vorhanden ist, z.B. wenn der Name „Polyethylen“ draufsteht, das ist ein Plastik welcher in Partikelform zugefügt wird. Wieso die Industrie sowas überhaupt verwendet obwohl die Risiken bekannt sind ist mir rätselhaft. Es ist irgendwie unheimlich wieviele Produkte diese Partikel bereits enthalten und der Konsument weiss jahrelang praktisch von nichts. Klar ist, all diese Kosmetika braucht eigentlich kein einziger Mensch, es wird aber jeden Tag tonnenweise auf irgend eine Art und Weise konsumiert. Alles was der Mensch braucht sind ein paar natürliche Grundstoffe und obwohl es jeder weiss… greifen mindestens 90% zur industrieller Kosmetika mit hoher Schadstoffbelastung. Es spielt keine Rolle was dort geschrieben steht, vorallem die Mikropartikel-Kosmetika hat keine reale biologische Abbaubarkeit und jeder vernünftig denkende Mensch würde das sofort nachvollziehen können also wieso tut die Industrie sowas rein? Antwort: Weil erstens der Konsument nichts davon weiss, also man hat ihm die Transparenz mit Absicht vorenthalten, und zweitens selbst wenn der Konsument es wüsste denken viele von ihnen nicht einmal bis zum Stielansatz eines Apfels bevor sie ihn essen, so bedauerlich das klingen mag. Aufgrund diesem Zusammenspiel zwischen Industrieinteressen und Konsumenten-Mangelinteresse passieren diese Dinge wie sie eben nun passieren oder passiert waren, denn Veränderung ist immer noch möglich.

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Quelle: http://www.bund.net/fileadmin/bundne…k_Produkte.pdf

Tierhaltung und Fleischherstellung

Vorwort: Das ist so wie ich das ganze vom ethisch und moralischen Standpunkt sehe. Ich bin kein Hardliner und ich denke nicht dass ein  Mensch vollkommen auf Fleischkonsum verzichten müsste um die Misstände zu beheben. Moralisch gesehen gehe ich einen gesunden Mittelweg der sich so nah wie möglich an einem ethisch vertretbaren Umgang mit dem Tier orientiert. Es geht mir nicht darum den Fleischkonsum zu verteufeln aber die industrielle Massenhaltung ist für mich weder moralisch noch ethisch vertretbar. Dann kommt aber noch dazu dass selbst die Fleischqualität stark darunter leidet (und das ist ganz einfach nicht gesund), also am Ende sind zuviele negative Faktoren welche mich davon abhalten weiterhin solches Fleisch zu konsumieren. Aus diesem Grund esse ich schon seit vielen Jahren kein Schweinefleisch aus konventinellen und intensiven Haltungen mehr, und seit knapp einem Jahr habe ich auch bei allen anderen roten Fleischarten aufgehört es aus intensiven Haltungsbedingungen zu konsumieren. Nur noch bei Geflügel gibts eine Ausnahme, allerdings konsumiere ich dort nur noch Fleisch aus österreichischer Haltung (meistens in BIO Qualität, sofern verfügbar) und wo belegt wurde dass keine Gentech bei der Fütterung eingesetzt wurde (also „ohne GEN“ Kodex). Auch bei Restaurants bin ich noch grosszügig was der Fleischkonsum angeht da dort das Gesellschafliche überwiegt und ich sowieso relativ selten ins Restaurant gehe (eigentlich nur dann wenn ich eingeladen wurde). Ansonsten aber und solange ich zuhause für mich selbst (oder andere) koche ist für mich klar: Nur noch rotes Fleisch aus extensiver BIO Haltung (und Wildfleisch bei Saison) höchstens 2x wöchentlich und Geflügel entweder aus Österreich und wennmöglich auch in BIO Qualität und in jedem Fall ohne Gentech-Fütterung.

Gut zu wissen: Körperlich gesehen ist der Mensch kein Fleischfresser, dafür hat er viel zu lange Verdauungsorgane und keine Reisszähne. Allerdings ist der Mensch auch kein reiner Pflanzenfresser da dafür seine Verdauungsorgane wiederum zu ineffizient sind und viele Pflanzen kann der Mensch auch nur im fermentierten Zustand richtig verdauen da die allgemeine Verdauungsleistung nicht an die von reinen Pflanzenfressern rankommt (welche damit keine Probleme hätten). Manche Menschen behaupten dass der Mensch ursprünglich ein Aasfresser wäre und es mag ja sein dass er entwicklungsgeschichtlich durchaus Aas eingenommen hatte aber der heutige Mensch ist nicht mehr an eine solche Nahrung angepasst und er würde nicht mit stark verwesendem Material klarkommen. Die echte Art von Aas, also kein konservierter Salami oder Trockenfleisch sondern stark verwesende Sachen, würde ein Mensch nicht unbeschadet aushalten und es kann lebensgefährlich sein. Eine Hyäne oder Aasgeier hingegen kann auch stark verwesende Sachen mühelos fressen ohne dass es schädlich wäre, selbst bei  der Art von Aas wo 99% aller Menschen augenblicklich sterben würden (mit maximaler Keimbelastung). Auch wenn wir daran gewöhnt wurden, es, spielt keine Rolle denn wir sind physiologisch nicht dafür eingerichtet um stark verwesendes Aas zu essen.  Also was ist der heutige Mensch für ein Ernährungstyp? Ganz klar ein „Allesfresser„, und damit kommt er dem Schwein am ähnlichsten. Allesfresser bedeutet aber nicht: „Jeden Tag sein Stück Fleisch“, denn in der Natur ist die Jagd auch nicht jeden Tag erfolgreich und manchmal gibt es auch nur wenige Tage in der Woche einen Braten, es ist also unnatürlich für einen Allesfresser jeden einzelnen Tag einen Braten oder Wurst im Mund zu haben. Fleischfresser hingegen können ebenfalls viele Tage hungern: Sind sie aber bei der Jagd erfolgreich dann können sie mehrere Tage davon zerren da sie sehr viel hinunterschlingen können (Wolf als gutes Beispiel). Die meisten Fleischfresser können mehr auf einmal runterschlingen als die meisten Menschen (sie haben also oft verhältnissmässig grosse Mägen), weil sie können das Fleisch ja nicht haltbar machen. Auch sind sie keine reine Aasfresser also versuchen sie so schnell es geht alles zu verdauen und sind dabei auch sehr träge sobald sie ihre Beute verspiesen haben (und in dem Zustand auch absolut ungefährlich). Habe das mal kurz erklärt damit man ein bischen weiss worin sich die einzelnen Ernährungstypen unterscheiden und woran man es ungefähr erkennen kann.

Daher ist die gesündeste Nahrung wenn man von allem etwas isst aber von nichts zuviel. Ich würde sagen in etwa perfekt ist folgendes:

Rotes Fleisch: 1-2x wöchentlich (die Qualität dieses Fleischtyps ist ausserordentlich wichtig, da schlechte Qualität viel Säure bildet und mit Ausnahme von Leber bescheidene Nährstoffe bietet).

Weisses Fleisch (Geflügel und Fisch/Krustentiere): 1-2x wöchentlich

Optimalerweise sollte Fleisch nicht mehr als 4x wöchentlich konsumiert werden, in den 3 restlichen Tagen sollte man pflanzliches Eiweiss (zusammen mit Getreide) aufnehmen, da gibt es viele Sachen: z.B. Bohnen/Kichererbsen/Linsen, Mandeln, Hanfsamen (sehr eiweissreich aber hierzulande kaum bekannt), Chorella Algen (enorm eiweissreich, ideal für Müsli) und der gute alte Hafer, aber auch spezielles „Pseudogetreide“ wie Quinoa und Amaranth und natürlich Käse und Milchprodukte. Für Veganer ist sicher auch auch BIO-Soya bedeutend (da sie wenig Eiweissquellen haben).

Meiner Meinung nach kann der Mensch sich zwar auch vegetarisch und bei grosser Beachtung (nicht ganz einfach) sich auch vegan ausgewogen ernähren aber es ist nicht nicht unbedingt das Optimum. Es ist eher eine ethische Frage ob man das machen möchte oder nicht, aber man sollte sich nicht unnötig dazu zwingen falls irgendwelche Zweifel bestehen. Besser wäre es wenn man sich mit dem wohl fühlt wie man sich ernährt und falls man gerne Fleisch isst, dann sollte man auf die bestmögliche Qualität setzen und nicht im Übermass, das ist das Wichtigste. Fleisch sollte etwas edles und wertvolles sein und kein Massengericht, diese Denkweise halte ich für „outdated“. Deswegen sollte auch der Sonntagsbraten wieder eingeführt werden und falls man Fleisch isst besser nur an wenigen Tagen in der Woche aber dafür mit Herz und Verstand von höchster Qualität, denn es sollte wieder etwas besonderes sein und nicht „billig“. Wie gesagt, ich befürworte weder das eine noch das andere: Ich bin  kein Hardliner denn ich finde dass die Ausgewogenheit am gesündesten ist. Ich  bin vorallem der Qualität und einer hochwertigen Moral und Ethik verpflichtet und sofern ich diese Mentalität einhalten möchte ist es ganz klar ausgeschlossen Fleisch der Kategorie A weiterhin zu konsumieren.

Nun werde ich das Thema noch genauer durchleuchten damit es auch besser verstanden wird wieso diese Schritte eingeleitet wurden und danach kann jeder für sich selbst entscheiden was sie als moralisch und auch rein materiell als vertretbar einstufen oder wo die eigene Grenze erreicht ist. Ich finde es nur wichtig dass jeder bewusst seine Nahrung aussucht denn man ist was man isst, das ist eine uralte Schulweisheit die eine chronische Gültigkeit hat:

Die allgemeine Fleischqualität ist in 4 Hauptkategorien unterteilt wo jede Kategorie sich von der anderen klar unterscheided. Solche Kategorien wirds offiziell natürlich nie geben denn das würden die Fleischbarone nie zulassen, denn je schlechter die Kategorie desto besser fürs Geschäftt. Ja, selbst wenn das Fleisch billiger ist aber es wurde ja mit intensivem Raubbau gefüttert, also fast Gratis, das verstehen die Meisten kaum oder sie wollen es nicht verstehen indem sie das Thema ignorieren.

Kategorie A: Schlechte Qualität, dafür aber in brachialer Menge (auf Kosten von grosser Naturzerstörung und leidenden Tieren). Diese werden meist nur nach dem Mindeststandart des (viel zu lockeren) Tierschutzgesetzen der jeweiligen Ländern gehalten.. Bei Schweinen wird oft nicht einmal der Mindeststandart des Tierschutzgesetzes eingehalten aber da die „Schweine-Barone“ eine viel zu mächtige Milliardenindustrie darstellen müssen sie sich nicht an solche Gesetze halten. Tiere werden fast immer mit Chemikalien gefüttert/belastet und fast jedes Tier dieser Kategorie kriegt Gentech zu fressen in Form von Soya (aus Regenwaldgebiet), ausgenommen Schweizer Tiere und die meisten Tiere aus Österreich („ohne GEN“ gekennzeichnet). Da das wilde Tropenholz nicht mehr verkauft werden darf wird es im Regenwald einfach niedergebrannt und damit nochmehr CO2 verursacht. Schlussendlich wurde infolge der extrem hohen Fleischnachfrage rein gar nichts bewirkt und der Regenwald wird immer noch, hauptsächlich wegen der Fleischproduktion, abgeholzt. Ob das Holz verkauft wird oder nicht… es kommt aufs selbe raus. Eine durchaus ironische Welt in der wir leben.

Kategorie B: Mittlere Qualität, in bescheidener aber stabiler Menge. Hier ist Tierwohl im Vordergrund aber auch die Fütterung ist streng reglementiert und wird ohne Chemikalien und Gentech ausgeführt, daher eine deutliche Verbesserung gegenüber Kategorie A. Der Preis ist allerdings in etwa das Zweifache von Kategorie A.

Kategorie C: Hohe Qualität. in sehr kleiner Menge aber stabiler Menge. Hier handelt es sich um extensive Tierrassen die kein Kraftfutter benötigen. Das Tierwohl hat höchste Priorität und die Fütterung ist ebenfalls bei höchstmöglicher Qualität (meistens nur Gras und Heu bei Wiederkäuern). Es ist die höchstmögliche Qualität für Tiere welche vom Menschen gehalten werden. Der Preis ist allerdings wiederum in etwa das Zweifache von Kategorie B.

Kategorie D: Höchste Qualität, in sehr kleiner und teils instabiler Menge: Preislich teils identisch mit Kategorie C und manchmal auch etwas höher, allerdings nur seasonal verfügbar.

Dann gibts noch 4 Zwischenkategorien, diese 4 Kategorien werden unten nicht mehr aufgelistet da es lediglich Erweiterungskategorien sind von bereits bestehenden Kategorien:

Kategorie: A2: Tiere gehalten nach üblichen konventionellen Standarts, allerdings sind die Haltungsbedinungen besser als es das Tierschutzgesetz vorschreibt und selbst Schweine kriegen Auslauf. Es wird oft als „konventionelle Auslaufhaltung“ bezeichnet.

Kategorie A3: Hier sind die Tiere zwar nicht nach BIO Standarts gehalten, allerdings mit strengsten Fütterungsbedinungen, z.B. die Hafer und Molkefütterung von Schweinen welche für den Parmaschinken Verwendung finden. Qualitativ ähnlich gut wie BIO Fleisch der Kategorie B.

Kategorie: B2: Tiere gehalten nach BIO Richtlinien allerdings mit verbesserten Haltungs und Fütterungsbedinungen, aber es sind keine extensive Tierrassen z.B. Demeter-Label.

Kategorie D2: Fisch und Krustentiere aus Wildfang. Da das Meer mittlerweile von Menschenhand stark verunreinigt wurde ist diese Wildkategorie zwar immer noch hochwertig, sollte allerdings nur in Massen gegessen werden (gemäss der Spezifikation „weisses Fleisch“) da man ansonsten zuviele Schadstoffe mitessen könnte.

A: Haltungsbedinungen und Tierrassen bei industrieller und intensiver Massenhaltung:

Ein Beispiel von Inhaltsstoffen was ein Kraftfutter für Schafe beinhalten kann, und ich kann sagen dass Schafe sich schlecht mästen lassen, was Schweine hier alles abbekommen ist eine ganz andere Kategorie, das sind Allesfresser und mit einem ganz anderen Appettit. Also im Beispiel vom „harmlosen“ Schaffutter:

Schaffutter:
37% Weizen, 21% Sojaextr. Schrot, gesch Saat, dampferhitzt (aus genetisch veränderten Soyabohnen), 20% Mais, 9.5% Calciumcarbonat, 9.0% Maisschalen, 2.0% Pflanzenöl (Sojaöl aus genetisch veränderten Soyabohnen, Sonnenblumen-, Rüb- u. Palmöl, 0.5% Monocaliumphosphat, 0.1% Natriumchlorid.

Vorhanden sind oft Gentech-Zutaten und der Bauer weiss darüber Bescheid da die Futtersäcke vom Futtermüller klar deklariert sind, nur weiss der Konsument sofern das Tier damit gefüttert wurde absolut nix davon, rein garnix und kaum einer fragt sich überhaupt was das Tier welches auf dem Teller ist gefressen hatte, das ist Ironie, aber es mag schon sein dass sie auf der Verpackung nachschauen was für ein Fleisch es ist. So im Sinne von „SCHWEIN… da habe ich ja nochmal Glück gehabt, zum Glück ists kein Lamm, das mag ich überhaupt nicht„.  Allerdings sind die Fleischesser ja auch erstaunlich aufgeschlossen: Gentech Soya? Tiermehl? Ja wieso nicht, alles super! Wenn man z.B. sieht wieviel Prozent der Schweizer es in Ordnung finden würde dass das Tier was sie essen mit Tiermehl gefüttert wurde, dann ist es erstaunlich dass es nämlich fast 50% sind die es OK finden (auch wenn es den Einsatz von Soya nicht verhindern würde, das Tiermehl deckt gerade mal 10% ab). Ich kann das ganze zwar nur bedauern aber genau deswegen wird aufgeklärt damit alle sich weise entscheiden und falls sie nicht 100% damit einverstanden sind, dann haben sie ja jetzt die Wahl etwas zu verändern, das geht natürlich nur wenn man sich dessen bewusst ist. Es sollte aber nochmal erwähnt werden dass in CH und AT ein Gentechfree Moratorium oder Codex herrscht und dort grundsätzlich nicht mit Gentech gefüttert wird, zumindest in absehbarer Zeit. Das heisst aber nicht dass es verboten wäre, also man hält einfach einen Ehrenkodex aufrecht seit längerer Zeit aber es herrscht kein reales Verbot.

Interessant ist im übrigen auch dass fast 10% Kalkpulver drinsteckt und Phosphate. Phopshate sind generell bedenklich und Kalkpulver in dieser riesigen Menge ist vollkommen unnatürlich und weist darauf hin dass (sofern man das nicht reintut) mögliche Stoffwechselprobleme entstehen könnten da das Tier auf eine solche Menge dieser Produkte gar nicht ausgelegt ist. Also versucht man mit Kalkpulver die negativen Effekte zu verhindern z.B. Kolliken (Schafe können lebensgefährliche Blähungen haben, genauso wie Pferde) und an und für sich ist dieser sensible Organismus nicht für Kraftfutter ausgelegt, ein Schaf hat das natürlicherweise nicht nötig. Also schmeisst man riesige Mengen von Kalkpulver ins Futter da es einige negative Effekte verhindern kann und die Säure bindet, allerdings muss man klar sehen: Würde das Schaf sowas sein Leben lang fressen dann bekäme es schwere körperliche Schäden, wobei ein „Mastschaf“ sowieso nur kurze Zeit lebt, sowie alle anderen Masttiere auch. Grundsätzlich wird es vom Bauer ignoriert und sie machen sich selten Gedanken darum, das sind einfach nur hart arbeitende Instrumente der Industrie und die moralischen Aspekte sind daher meistens nicht mehr vorhanden. Ausser es ist ein Bauer welcher Fleisch produziert von einer höheren Kategorie, der hat dann auch klar diesen Weg eingeschlagen weil er die billige Produktion nicht vertreten kann und wird oft Umsatzeinbussen in Kauf nehmen, es sind also meistens Idealisten.

Generell kann sich ein Durschnittsmensch der sich nicht damit befasst auch kaum vorstellen wie schnell die Masttiere wachsen, in einigen Staaten  z.B. hat man mittlerweilse sogar federlose Hühner (federloses Geflügel ist eine Perversion, und auch eine hornlose Kuh ist für mich ein Grenzbereich) damit sie weniger stark überhitzen während der Mast. Denn die intensivsten aller Masthühner frisst derartige kaum vorstellbare Mengen an Kraftfutter dass sie zwar in weniger als 2 Monaten schlachtreif sind, allerdings kracht dabei ihr Stoffwechsel zusammen und jede noch so kleine Hilfe die das verhindern kann ist willkommen. Sollte aber dennoch ein Huhn vorzeitig krepieren, und sowas passiert oft, dann wird es aussortiert, sofern es nicht vorher tagelange im Dreck liegt und von den Artgenossen vertrampelt wird. Auch bei Schweinen sterben manchmal Artgenossen und falls der Bauer sie vernachlässigt da privat grosse Probleme herrschen dann kann es sogar soweit kommen dass sie die Kadaver auffressen da sie zum einen unglaublich gestresst sind und zum anderen in der Not alles fressen würden, solange sie überleben können. Ein gesundes und glückliches Schwein würde aber absolut nie Kannibalismus betreiben, sowas machen sie nur in der Not wenn die Haltungsbedinungen bereits unmenschliche Bedinungen erreicht haben und alle aus unvorhergesehenen Gründen am hungern sind. Jedenfalls ist alles schonmal dagewesen und Kadaver während der Mast sind nichts ungewöhnliches da die extrem gestressten Tiere, obwohl sie noch blutjung sind, fast keine Lebensenergie mehr haben, derart unmenschlich sind viele dieser Massenhaltungen. Schweine beissen sich unter hohen Stressbedinungen auch gegenseitig die Schwänze ab, deswegen werden die Schwänze meist vorsorglich kuppiert, dasselbe gilt für die Schnäbel der Hühner da sie unter hohem Stress sich gegenseitig bepicken würden und dadurch kritisch verletzen. Das alles entsteht aufgrund den schlechten Haltungsbedinungen und das habe ich auch klar offenlegen wollen. Es hat absolut nichts mit einem „schrecklichen Gift-Soya“ zu tun auch wenn bestimmte offizielle „EU Verbraucherschützer“* solche irreführende Behauptungen verbreiten weil sie offenbar gezielt Desinformation betreiben um diese miesen Haltungsbedinungen zu verharmlosen und das ist wirklich bedauerlich. Was dem ehemals edlen und kaum vorstellbar aber war, „reinlichen“ Tier (sofern man ihm die Möglichkeit gibt), dem Schwein durch den Menschen schon alles angetan wurde ist in Worten nicht auszudrücken. Viele Menschen, inklusive mich, können es ethisch auch nicht mehr verantworten und das kann ich gut verstehen. Es ist kein Menschenrecht auf diese Art und Weise mit ihren Untertanen, den Tieren, umzugehen und falls einige das meinen dann tun sie gut daran das ganze mal zu hinterfragen. Ich bin zumindest froh darum dass es in CH und AT besser aussieht und sie tun gut daran diesen Status aufrechtzuerhalten denn  es ist es wert dafür einzustehen.  *Mit Vebraucherschutz hat das echt nichts mehr zu tun, das sind rohe Interessensvertreter der Industrie die pauschal von ihnen aufgekauft wurden um als Marionette zu dienen.

Der höchste Grad der schlechten Haltung von Kategorie A wird eingeleitet wenn sowohl Nahrung wie auch Tier patentierte GVO Ware sind was bei diesem Video ersichtlich ist. Es ist leider nicht so weit hergeholt wie man meint. Es wird der Anfang vom Ende sein, denn solche Patente würden selbst das Recht auf eigene Nahrungsproduktion vernichten und alle Alternativen können mehr und mehr ausgelöscht werden da sich alles durchkreuzen und vermischen würde. Alle anderen Dinge die jemals passiert waren wäre ein Witz dagegen, das ist „big scale“ auf english gesagt, denn diese Art von Krieg wäre effektiver als eine Atombombe und sie schleicht sich langsam auf die grössten Anbauflächen der Welt, manche Länder wie Argentinien und auch bald Brasilien und natürlich USA sind fast komplett davon beherrscht und zwar genau zu diesem Zeitpunkt. Ironischerweise haben geschätzte 90% der Menschen kaum eine Ahnung davon was hier eigentlich passiert. Würde man eine Atombome zünden dann würde jeder sofort drauf zeigen und es verurteilen, aber säht man patentierte Gensamen aus um es danach einem patentierten Schwein zu verfüttern dann wird es grösstenteils einfach ignoriert. Im Prinzip können aber beide als Waffen zur „Grenzerweiterung“ eingesetzt werden mit massiver resultierender Zerstörung: Denn beides hat Risiken, nur sind die Risiken des einen bekannt und des anderen noch grösstenteils unbekannt. Diese Waffe ist aber ultimativ, sie kann nicht nur die Landfläche rauben sondern auch noch die Nahrung, sie raubt so gut wie alles, und kaum einer regt sich drüber auf weil es wird einfach ignoriert, entweder weil man das ganze für unglaubwürdig hält oder weil man zu beschäftigt ist mit seiner Arbeit. Es ist amüsant wie sonnig das menschliche Gemüt manchmal sein kann aber jeder der mal intelligent darüber nachdenkt der erkennt sofort die Möglichkeiten die daraus resultieren. Man sollte sich aber bewusst sein dass es schlimmer steht als man meinen würde, dann man kriegt ja oft nicht einmal mehr „BIO“ Lebensmittel ohne Gentech-Kontaminationen, soweit sind wir mittlerweile.

[Video in english]

Involvierte Tierrassen:

Schwein

Huhn und anderes Geflügel:

Rind/Kalb:

Milchkuh:

Pferd:

Lamm:

Lachs und andere Zuchtfische:

Crevetten und andere Krebsartige:

B: Haltungsbedinungen und Tierrassen bei intensiver Freilandhaltung mit wenig Kraftfutter nach BIO Richtlinien ohne aber auf spezielle extensive Rassen zu setzen und daher liegt diese Qualität irgendwo zwischen den beiden Haltungsbedinungen  (A und C) ohne weder besonders gut noch besonders schlecht zu sein.

Involvierte Tierrassen:

Schwein

Huhn und anderes Geflügel:

Rind/Kalb:

Milchkuh:

Lamm:

Lachs und andere Zuchtfische:

Crevetten und andere Krebsartige:

C: Haltungsbedinungen und Tierrassen bei extensiver Freilandhaltung und meistens ohne Kraftfutter, nach BIO Richtlinien und ebenfalls eigenen Richtlinien für extensive Tierrassen (die härtesten Richtlinien die es gibt). Diese Art der Haltung beinhaltet kompromisslose Qualität auf allen Ebenen und ist vom qualitativen Standpunkt her nur noch durch Wildfleisch zu schlagen.

Involvierte Tierrassen:

Büffel verschiedene Arten (z.B. Wasserbüffel):

Schottisches Hochlandrind:

Yak:

Wollschwein:

Spanisches „Eichelschwein“:

D: Wildfleisch, Fleisch welches aus der Wildnis geschossen wurde. Da muss man klar unterscheiden zwischen echtem Wildleisch und falschem „Zuchtwild“ was kein Wildfleisch darstellt.

Gut zu wissen: Da die Fleischersteller immer fantasiereicher werden wie sie die Nachfrage decken und es auch „falscher Hirsch“ gibt. Preislich gesehen ist das Zuchtfleisch oft „Wucher“ und das Geld kaum wert, echtes Wildfleisch ist allerdings das teuerste Fleisch überhaupt und ist jeden Rappen/Cent wert.

Involvierte Tierrassen:

Hirsch/Reh:

Gemse:

Wildschwein:

Biodiversität

Es sollte einem Grossteil der Menschen bewusst sein dass wir immer mehr Artenvielfalt sowohl bei Tier wie auch Pflanzen verlieren oder akut bedrohen. Allerdings machen sich vermutlich die wenigsten richtig Gedanken darüber was das nun genau bedeuten könnte und mit was man rechnen muss. Der Ursprung mag oberflächlich bekannt sein aber sind es wirklich nur die „bösen“ Industrien und/oder dessen Monokulturen welche das alles verursachen oder spielt der Konsument nicht auch eine bedeutende Rolle in diesem Geschehen? Kann es sogar sein dass manche Leute denken dass es gar keine grosse Artenvielfalt geben sollte da man das Meiste ja sowieso nicht essen kann oder nicht als richtige Nutzpflanze oder Nutztier gebrauchen? Mag der Ausdruck „Nutzen“ überhaupt komisch vorkommen oder ist dieser Ausdruck als handelsüblich und rational anzusehen? Schlussendlich: Darf ein Teil der Natur ohne akuten oder sichtbaren Nutzen überhaupt existieren? Und falls es nicht existieren dürfte wäre dessen Begründung einfach nur weil es zuwenig Nutzen bringt? Was ist überhaupt die Definition von Nutzen? Möglicherweise etwas was zum einen am effizientesten den Magen füllt und zum anderen das finanzielle Kapital nährt? Könnte der Nutzen aber auch darin bestehen dass es gewisse Machthaber dazu dient die Bürger damit zu kontrollieren? Klar ist, alles was abhängig macht kann dazu benutzt werden einen anderen zu kontrollieren sofern keine Ausweichmöglichkeit mehr besteht und je mehr die Diversität verloren geht desto geringer werden die Ausweichmöglichkeiten.

Um dieses Dilemma mal genauer zu erklären: Damit meine ich das Dilemma das man ja eigentlich viel zerstört und man ist sich dessen bewusst aber da ist noch der Pseudo-Gott dem man dienen muss:

Die Natur gehört nicht dem Menschen, sie ist das Werk des Schöpfers und wurde dem Menschen lediglich zur Verfügung gestellt unter der Bedinung sie mit Ethik und Moral  zu nutzen und zwar mit Herz und dem grossen Verstand der uns geschenkt wurde. Die Menschen überschreiten hier Grenzen die nicht mehr rückgängig gemacht werden können und dessen Folgen sind ungewiss. Es liegt zwar in der Natur der Sache dass jedes Lebewesen ein gewisser Egoismus zeigt, allerdings ist der Mensch das einzige Lebewesen welches fast unendlichen Schaden an der Natur anrichten kann bis hin zur kompletten Zerstörung. Wieso die Menschen dazu fähig sind liegt in der Natur ihres enormen Geistes welcher zu tiefgreifenden Manpulationen fähig ist. Allerdings scheint die Menschheit zu vergessen dass je mehr Macht man bekommt desto mehr Verantwortung wird einem auferlegt. Es scheint allerdings Mode zu sein sich vor der Verantwortung zu drücken, denn üblicherweise geht man immer den Weg des geringsten Widerstands, das ist eine Naturgesetz, dennoch könnten wir mit unserem überlegenen Geist und mit dessen Wille dieses Gesetz überlisten.

Nur ist leider so dass die volle Verantwortung nicht mehr beim Menschen und dessen Handeln liegt, sie ist nun auf das Kapital verlagert, deswegen nennen wir das weltweite System ja auch „Kapitalismus“. Aufgrund der Sichtweise dass das Kapital sozusagen eine Art Pseudo-Gott ist und man die volle Verantwortung so pauschal auf den Pseudo-Gott abwälzen kann, verstehen es die Menschen prächtig sich der logischen Verantwortung zu entziehen denn man kann ja immer diesen Pseudo-Gott für alles verantwortlich machen. Das Kapital bestimmt jegliches Handeln, allerdings hatte das Kapital erst etwa seit dem 1800 Jahrhundert das volle Potential erreicht, als die Leute sich langsam ihrem kirchlichen Gott abgewandt haben und das Kapital für sich entdeckten da er ihnen absolute Handelsfreiheit gab was das Nutzen jeglicher Welt und Wissenschaftsressourcen anbelangt. Danach hat man angefangen ohne jede Reue und Gewissen die Natur zu kopieren um aus ihr das Wissen rauszuquetschen und war damit immer erfolgreicher. Mitte 1950 war man danach soweit dass man noch die Waffe als weiterer Gott für sich entdeckte und mal allen grosszügig seine Macht demonstrieren musste. Frankreich hat mal zur Präsentation ihrer Halbgottmacht eine Insel nahezu versenkt und Russland hat es geschafft die grösste Explosion von Menschenhand zu erschaffen. Amerika hat mal schnell ein paar Städte mit kräftigen Nuklearbomben abgefakelt und vieles mehr. Während dieser Zeit war der Kapital-Gott gestorben und alle Geldscheine wurden wertlos, eine zeitlang hatte man sie praktisch auf Klopapier einseitig gedruckt und dort wertlose Millionenzahlen verewigt, bis man bemerkte dass der Waffengott ja eigentlich gar  kein Gott ist.

50 Jahre nachdem das Kapital wieder regierte bekannten sich immer mehr Leute als Menschen „ohne Glauben und ohne Religion“, allerdings glauben sie nach wie vor ans Kapital. Falls dem nicht so wäre dann fühlen sie sich zumindest dazu genötigt denn selbst der beste Lachs kann nicht ewig gegen den Strom schwimmen und solange etwas stark unterdrückt wird ist eine Änderung nicht allzu real. Wie dem auch sei, das Problem ist dass das Kapital aufgrund vom System nahezu endlos expandieren kann, die Natur kann das allerdings nicht. Das logische Resultat ist dass aufgrund der Macht des Kapitals welches wie gesagt fast unbegrenzt Macht ausüben kann schlussendlich alle anderen Bereiche komplett beherrscht und der Mensch als „dessen Diener“ ist bereit nahezu alles dafür zu tun. In den richtigen Händen ist es also ein sehr mächtiges Werkzeug und es wird auch intensiv gebraucht. Dadurch enstand das ganze Dilemma mit den Industrien denen man „Macht auf Anfrage“ verliehen hatte und die eigentlichen Besitzer der Macht haben sie aus dem Nichts geschöpft und verlagern es chronisch von unten nach oben. Dadurch gerät diese Macht in immer weniger Hände, und wird aktiv als Werkzeug für ihre Zwecke gebraucht oder missbraucht. Obwohl die anbetende Mehrheit merkt dass diese Macht nicht nachhaltig ist und alles nachhaltige mit der Zeit komplett auslöscht (und irgendwann auch sich selber), finden sie kaum eine Möglichkeit sich dem zu entziehen denn das ganze hat System und hat eine immer grössere weltumfassende Reichweite. Tatsache ist dass wir es mittlerweile soweit brachten dass eine sehr grosse Artenvielfalt komplett ausradiert wurde, für immer verschwunden, damit muss die Menschheit leben, ob sie es wollen oder nicht.

Klar ist auch, der Konsument hat mehr Macht als er glaubt. Sofern er gezielt Waren meidet, Problematiken durchleuchtet und weise Entscheidungen fällt kann vieles recht effektiv bekämpft oder zumindest eingedämmt werden. Sehr schwer einzudämmen ist die allgemeine Zerstörung von Lebensraum sobald der Mensch sich dort ansiedelt. Demgegenüber stehen aber Bereiche die als eindämmbar gelten sofern der Konsument aufpasst, sprich keine Resourcen aus fragwürdigen Quellen kauft: Unklare Fang oder Produktionsgebiete, unklare Herstellung, Haltung/Fütterung und Weiterverarbeitung. Grundsätzlich soll soviel Transparenz wie möglich herrschen und es soll stets das Ziel sein diese aufzudecken sofern sie nicht vorhanden ist. Das mag unbequem erscheinen aber „aktiv“ sein ist nicht der Weg des geringsten Widerstandes, es beinhaltet auch aufklärische Arbeit und aktives Interesse bezüglich den Ressourcen. Allerdings keine negative Moral noch eine zwanghafte Fokussierung, sondern einfach eine erhöhte Aufmerksamkeit mit dem Ziel etwas beizutragen, das ist im Prinzip alles und wenn es fast alle machen würden kann es sehr viel bewirken mit verhältnissmässig wenig Aufwand. Es sollte stets das Ziel sein nicht dem Kapital zu dienen sondern den Spiess umdrehen und das Kapital zu seinem Diener machen indem man klar vorgibt was das Kapital machen darf und was es nicht darf. Das bedeutet: Nicht einfach geistlos etwas kaufen sondern sich fragen was bewirkt diese Aktion konkret auf die Umwelt? Wenn man dieses Prinzip einmal verstanden hat ist es auf einmal möglich das Kapital aufgrund des mächtigen Geistes erstaunlich weise einzusetzen und es kann dadurch zum Diener werden.

Die mit Abstand grösste Problematik ist die mangelnde Transparenz welche uns viele wichtige Informationen verschweigt und das ist im wesentlichen auch die grösste Schwierigkeit die uns mit Absicht auferlegt wurde damit das Kapital seinen Diener nicht verliert. Um den Spiess umzudrehen muss man also Transparenz schaffen und sich diese so gut es geht verschaffen, das ist eigentlich das ganze Geheimniss.

Nun ein paar Fakten um zu verstehen wie und mit welcher Motivation die Artenvielfalt auf verschiedenste Art und Weise dezimiert oder bedroht wurde:

Allgemein ist bereits vieles für immer ausgestorben und es wird noch viel mehr aussterben, das steht fest. Genaue Zahlen sind mit aber noch unklar.

Akut bedrohte tierische Individuen:

Wale: Eines der ersten Opfer waren die Wale, die wurden bereits im späten Mittelalter massiv bejagt mit Schiffsflotten. Damals dachte man noch es gäbe unendlich viele Wale und sie können nicht dezimiert werden, sie wurden rein aus Gier bejagt da sie eine reiche Ressource darstellten aber schon damals gabs ein Kapital welches ihnen dadurch Wohlstand versprach, also etwa im Jahre 1400-1500 hat das ganze angefangen. Selbst heute noch ist die Situation nicht vollkommen bereinigt, vorallem von Japan aus aber auch Norwegen und Island wird immer noch einiges bejagt auch wenn es meist kleinere Wale sind. Es ist daher das Lebewesen welches vermutlich am meisten Leid durch den Menschen erfahren musste. Heutzutage sind nahezu alle grösseren Walarten kritisch dezimiert und teilweise vom Aussterben bedroht, die zunehmende Meeresverschmutzung welche ebenfalls ein Werk des Menschen ist, macht alles nur noch schlimmer. Es besteht aber noch Hoffnung und dieser Hoffnung sollte man Kraft verleihen.

Berggorilla: Dieser ist eine eigene Affenart und mittlerweile am Rande der Ausrottung angelangt. Da in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet nahezu alles beschossen und erschossen wird (da kriegt der Waffengott ja eine völlig neue Bedeutung) muss man nicht lange rätseln wie es passieren konnte. Einer der stärksten und zugleich sanftmütigsten Tiere die es gibt.

Spitzmaulnashorn: Nahezu ausgerottet, nur noch wenige Bestände in Kenia, aufgrund des grossen Kapitals welches ihr Horn verspricht.

Amphibien: Mehr als 3/4 aller Arten weltweit sind mittlerweile akut bedroht, es ist kaum möglich alle Namen zu nennen.

Fische/Krebse: Man geht davon aus dass etwa die Hälfte bald bedroht sein könnten.

Akut bedrohte pflanzliche Individuen:

Nahezu alle Kulturpflanzen: Sie verlieren immer mehr an Diversität da immer mehr Arten aussterben. Es werden meist nur wenige hochertragreiche Arten massiv in Monokulturen verbreitet und alle anderen Arten werden nur sporadisch oder auf irgendwelchen Samenbanken mehr schlecht als recht erhalten oder sterben komplett aus. Auch die Gentech trägt dazu bei dass noch mehr Arten bedroht oder ausgerottet werden.

Zerstörung ganzer BIO-Systeme:

Ozean: So gut wie alles ist mittlerweile bedroht da stark verschmutzt und überfischt durch immer radikalere Fangmethoden. Teils durchpflügen bestimmte Schleppnetze sehr hohe Tiefen des Meeresboden und stören damit massiv das natürliche Gefüge dieses Lebensraumes welches auch mit massiver Zerstörung einhergeht.

Viktoriasee in Tansania: Hier wurde durch das Einsetzen eines Nilbarsches mindestens 400 Arten komplett vernichtet. Es war einmal eines der artenreichsten Seen überhaupt und als eines Tages der Mensch dachte dass es sich lohnen könnte dort ein sehr gefrässiger Räuber der bei diesem See nichts zu suchen hatte auszusetzen war das ganze seit wahrscheinlich Jahrmillionen funktionierende Ökosystem innert weniger Jahren zusammengebrochen. Mehr Infos dazu:  http://de.wikipedia.org/wiki/Darwin%E2%80%99s_Nightmare Heutzutage wird der Nilbarsch in diverse Länder verkauft mit hohem Gewinn und die arme Unterschicht der Bevölkerung darf sich dann noch offenbar die Reste dieser Fischindustrie „abnagen“ wie auf diesem Video erkennbar ist:

Brasilianischer Regenwald: Ist zwar noch zu einem Grossteil erhalten, aber man geht davon aus dass in einigen Jahrzehnten 40% davon zerstört sein könnte, und es wird auch viele Arten treffen da es ein sehr sensibles BIO-System ist welches fatale Eingriffe schlecht verträgt. Hauptgrund der massiven Umweltzerstörung sind der Anbau von Gentech-Nutzpflanzen und Nutztiere. Der Ausdruck „Nutzen“ wird ungern in den Mund genommen, aber es geht nur darum als was es von der Menschheit im allgemeinen angesehen wird.

Regenwald in Borneo: Man geht davon aus dass mittlerweile etwa die Hälfte komplett zerstört wurde und anstelle des Regenwalds sind Palmöl-Bäume gepflanzt worden. Hauptsächlich für die sogenannten „Öko-Strom-Kraftwerke“ und als Industrielle Fette für Lebensmittel.

GVO Anbau

Zum Thema Gentech in Hinblick auf die Schweiz und im allgemeinen. Erstmal die aktuelle Situation scheint folgendermassen auszusehen:

Anbau und Gebrauch von bedeutenden Staaten: Allgemein bedeutend heisst dass es im Hinblick auf Weltwirtschaft ein Gewicht hat aber nicht für die Schweiz weil von dort verhältnissmässig wenig (im Lebensmittelbereich) eingekauft wird.


Schweiz: Bis 2017 scheint noch ein aktuelles Moratorium zu laufen wo der Anbau (und Verfütterung) grundsätzlich verboten ist, allerdings könnte dieses Moratorium danach ablaufen und der Anbau könnte erlaubt sein. Wie es danach weitergeht bleibt offen. Nach aktuellem Stand sieht es aber so aus als ob die Mehrheit der Bevölkerung dem gegenüber kritisch eingestellt ist. Man fragt sich unter anderem was für ein Nutzen es uns bringen würde. Da die Schweiz sowieso ein klassisches Weideland ist mit hoher Milchproduktion und das viele Gras braucht kein Gentech. Alles andere wo Gentech von Nutzen sein könnte ist international gesehen in eher marginalen Mengen angebaut und auch meist eher für den Eigengebrauch. Deswegen wird sich der Markt vorwiegend auf die Wünsche der eigenen Bevölkerung orientieren müssen und da ist die Haltung im allgemeinen klar negativ. Auch der enorme BIO Trend, CH ist das Land mit dem höchsten Anteil von BIO Produkten, steht dem ganzen klar negativ gegenüber, denn BIO ist automatisch gentechfrei. Mit der bescheidenen Menge an landwirtschaftlicher Ware (mit Ausnahme von Milch wo CH relativ moderate Mengen hat) ist es nach meiner Meinung am besten wenn man eine konsequente Qualitätspolitik von „Hardlinerware“ herstellt welche bestimmte Marktnischen füllen können um den Anforderungen spezieller Wünsche zu genügen, dazu gehören gentechfreie Lebensmittel. Dies kann sich als wertsteigernd auswirken und durchaus auch wirtschaftlich von Vorteil sein.


Der springende Punkt ist aber nicht der eigene Anbau sondern die „eigene Fütterung“. Aufgrund von zuwenig eigener Tierfutterproduktion muss sehr viel Rohmaterial für Tierfutter (z.B. Soya) aus dem Ausland eingekauft werden. Dieses sollte dann auch noch Gentech-frei sein, und da solche Futtermittel eine Rarität sind haben sie ein hoher Preis. Infolgedessen ist klar dass es bei der allgemeinen Tierfütterung eine Kostenfrage wird. Kühe könnten aber theoretisch problemlos nur von Gras leben und dabei eine hervorragende Milch produzieren (in Österreich nennt man das „Heumilch“) aber aufgrund der Schweizer „Produktionsvorstellungen“ sind die CH Landwirte leider meistens nur auf Quantität ausgelegt. Von daher müssen sie die Kühe (und Rinder) mit zusätzlichem Kraftfutter versorgen damit sie die Produktion steigern oder überhaupt soviele Kühe halten können wie sie gerne möchten. Man sieht also, alles hat irgendwo einen Grund und alles ist irgendwo miteinander vernetzt. Das Thema „Schweine“ möchte ich gar nicht erwähnen, mit einem Grossteil dieser Produzenten habe ich kein Erbarmen und ein Cervelat ist meistens zu teuer. Also man müsste hier entweder in den sauren Kostenapfel beissen oder bestimmte Mengenansprüche senken und generell wieder etwas mehr Richtung Qualität produzieren, dies poliert auch das angekratze Image auf.


Meine eher exotische Meinung wenn es um ferne Zukunft geht ist aber, dass die expansive und intensive Landwirschaft wie man sie vorallem in Brasilien vorfindet mit viel Gentech, über lange Zeit hinweg sowohl Boden wie auch Umwelt schädigt. Es mag sein dass sie die Pflanzen mit viel Dünger, Chemie, Gentech und Wasser permannent zum spriessen bringen, mit einem unheimlichen technischen Aufwand. Schlussendlich aber werden diese Pflanzen immer mehr Spurenelemente verlieren und bei den Nährstoffen sehr einseitig versorgt werden. Wissenschaftler sind generell der Meinung dass ne Pflanze nur eine handvoll Nährstoffe braucht, vielleicht 5 oder so, und der Mensch offenbar auch, danach auch nur noch einseitige Nährstoffe liefern. Was ist die Folge wenn uns fast alle Nährstoffe ausser die 5 wichtigsten (z.B. Wasser, Kalk, Eisen, Kohlenstoff, Kalium) fehlen? Unser Immunsystem bricht langsam zusammen da tonnenweise Spurenelemente die Basis für das Immunsystem bilden. Wissenschaftlich gesehen ist es aber schwer messbar da dieser Vorgang sehr langsam voranschreitet. Bei der Pflanze passiert grundsätzlich dasselbe, ihr Immunsystem bricht zusammen. Deswegen sage ich, es wirkt sich auf Dauer auf die gesammte Nahrungskette negativ aus und alle Produzenten welche schon lange vorgesorgt haben und schon seit langem konventionelle Tiernahrung einkauften, werden bereits feste Handelsbeziehungen mit solchen Produzenten haben. Sollte jemand anders mal Probleme bekommen und wegen konventioneller Ware anklopfen… dann ist der Zug wohl abgefahren. Ich halte daher viel von einem klaren Weg denn man miteinander, also von Feld bis Futterkrippe und schlussendlich Konsument… einschlägt um diese nachhaltige Produktion und die relevanten Beziehungen abzusichern.

Risikobewertung: Relativ klein. Vorläufig kein Anbau. Allerdings gibts bis auf weiteres kein umfassendes Verbot sondern nur zeitlich begrenzte „Quasilösungen“. Bedeutung: Eigene Landwirtschaft.

Allgemein gesehen:
Grundsätzlich kann man sagen, fast alles was mit GVO zu tun hat ist hauptsächlich mit der Fütterung irgendwelcher „Nutztiere“ im Zusammenhang und nicht direkt mit der Ernährung der Menschen. Der Mensch an und für sich braucht kein Fleisch, und falls ein Verzicht zu unmenschlich ist, dann sicher nicht in dieser Menge wie es von einer Mehrheit konsumiert wird. Die Lösung ist also ein Hang zu mehr Qualität und zu weniger Menge. Fleisch ist nur deswegen zu günstig da bei der Fütterung immer mehr gespart wird, und dennoch ist es immer noch zu teuer wenn man bedenkt wieviel bei der Fütterung versucht wird einzusparen. Unter anderem werden viele norwegische Lachse selbst heute noch mit billigem Tiermehl gefüttert und danach zu horrenden Preisen verkauft und man wundert sich wieso Norwegen reich ist. Ich bin aber davon überzeugt dass man auch mit „echter Qualität“ gute Gewinne machen kann und solche Billigstfütterungen nicht nötig hat wenn man ein mächtiges Image sein eigen nennt.
Bei der Beurteilung des Moratoriums ist allerdings Vorsicht geboten: Das Moratorium gilt grundsätzlich nur für die eigene landwirtschaftliche Produktion (inklusive Fütterung der Tier, seit 2008 freiwillig eingehalten), aber der Verkauf von Gentech Ware ist grundsätzlich nicht verboten und es ist kein Geheimniss dass viele Fleischwaren von Tieren stammen welche mit Gentech gefüttert wurden und schliesslich auch in CH Tellern landen. Ich finde es wichtig dass einem das bewusst ist. Nur wer konsequent entweder BIO einkauft und/oder nur Ware von Ländern aussucht mit äusserst geringer Risikobewertung kann eine relativ hohe Sicherheit haben dass kein Gentech auf dem Teller landet.

Die 2 häufigsten Gentechnik-Eigenschaften welche heutzutage angewendet werden: Ist dass die Pflanzen entweder Herbizidresistenter werden oder Toxine bilden damit sie gegen Insekten resistent werden. Die Herbizidresistenz hat zur Folge dass umso mehr Chemikalien angewendet werden und die „Insektenresistenz“ schädigt nicht nur Schädlinge sondern auch alle Nützlinge und am Ende belastet es auch das Nutztier und schlussendlich auch den Menschen.


Die 3 vermutlich am stärksten belasteten Rohstoffe im Hinblick auf GVO: Soja, Mais, Raps. Aber es gibt noch viel mehr als das, selbst Reis wird in Asien vielfach mit GVO hergestellt. Einige Länder wollen zwar offiziell kein GVO Reis mehr anbauen, es werden aber immer wieder Spuren von Transgen Reis entdeckt, obwohl sie offiziell gar keinen anbauen. Ich vermute dass es früher mal angebaut wurde und dadurch wurde konventionelle Ware langfristig damit kontaminiert.


Damit kommen wir auch zum Hauptproblem des GVO Anbaus: Die saubere Abtrennung mit „nicht GVO Ware“, denn es ist beim heutigen stark globalisierten Handel fast unmöglich das alles voneinander sauber abzutrennen, es gibt immer wieder Kontaminationen. Auch der Anbau selbst kann kontaminierend sein, da z.B. ein GVO Raps sehr leicht ein „Nicht GVO“ Raps kontaminieren kann auf dem Luftweg oder das Saatgut selbst. Je grösser ein zusammenhängendes Gebiet GVO frei produziert und je weniger die Bevölkerung allgemein an Handelswegen solcher Ware offeriert oder benötigt, desto kleiner das Risiko. Der momentan existierende Verbund von Gegnern im Zentrum Europas: Schweiz, Deutschland, Österreich und auch Italien welches immer mehr GVO frei sein möchte, wäre ein guter Anfang. Ausserdem sind möglichst kurze Handelswege von Vorteil, also Inlandware ist klar das kleinste Risiko. Es gibt natürlich andere Risiken aber diese sind zuwenig bekannt, daher nur die Fakten, das Risiko der Kontaminierung ist ein Fakt. Ein weiterer Fakt ist allerdings, dass die Gentech um ein schützendes Insekten-Toxin herzustellen ein verherrender Eingriff sein kann, weil es nicht nur Schädlinge sondern auch Nützlinge (unter anderem die berühmte Biene) schädigt und am Ende den Menschen belastet. Klar ist jedoch, dass es unmöglich ist dass GVO und konventionelle Landwirtschaft jemals auf dem selben Planeten exisierten kann, denn GVO Pflanzen werden nach bis nach alle anderen Pflanzen durch bestäuben und auskreuzen kontaminieren und GVO bezeichne ich daher gerne als „Büchse der Pandora“ mit immensen Risiken.

Oft wird mit dem Vorwand der „hungernden Bevölkerung“ zu dienen GVO hergestellt da es damit angeblich ertragreicher wird. Das mag primär zwar stimmen aber sekundär macht man damit den wertvollen Boden kaputt und am Ende den ganzen Planeten Erde und das alles weil man vorgibt ein Hungerproblem lösen zu wollen? Ehrlich gesagt interessiert es diesen Firmen einen feuchten Kehricht wieviele Leute an ihren Gentech-Bohnen und Reis knabbern dürfen, das einzige was ihnen interessiert ist ihr Kapital. Aber solange man ein guter Vorwand gefunden hat um Gentech herzustellen sind alle Unwahrheiten recht. Ebenfalls wird gesagt dass die sogennanten „Grüne Gentech“ die sogenannten CO2 Emissionen reduziert aber Tatsache ist dass die häufigste Gentechmanipualtion eine Herbizidtoleranz ist. Das ist kein  Zufall, es erlaubt eine stärkere Behandlung mit Chemie und leider wurden mit aus vielen Quellen bestätigt das es keinerlei CO2 Reduktion beinhaltet in der praktischen Anwendung. Solange Gentech und Chemieindustrie ihre Interessen wahren können ist jedenfalls jede Ausrede recht, das steht fest. Hier ein interessantes Video von einem Gentech „Aktivist“:

Auch hier sehr viele Wahrheiten:


Deutschland: Risikobewertung:Mässig aber grundstätzlich höher als Schweiz. Bisher ist mir nichts von grossflächigem Anbau bekannt, es existieren aber kleinere Anbauten welche von der Öffentlichkeit meist als kritisch angesehen werden. Allerdings ist in Deutschland das Füttern von Nutztieren mit Gentech erlaubt und wird auch oft getan, deshalb ist absolute Sicherheit nie gewährleistet sofern man sich gentechfrei ernähren möchte. Bedeutung: CH Handel


Österreich: Risikobewertung: Enorm klein. Vermutlich weltweit härtester Gegner. Diverse Produkte werden freiwillig als GVO-frei gekennzeichnet, da es von den Konsumenten erwünscht ist. Kein Anbau und auch in Zukunft sehr unwahrscheinlich. Bedeutung: CH Handel, Österreich ist zwar kein Grosslieferant aber wird in CH immer beliebter, egal was es ist.


Italien: Risikobewertung: Sehr situationell, je nach Provinz von enorm klein bis mittelmässig. Das Land ist ziemlich zwiegespalten, allerdings sieht die Tendenz klar gegen Gentech aus, vieles ist je nach Provinz verboten worden. Einige Provinzen haben keine Gentech. Die Zukunft sieht recht gut aus. Bedeutung: CH Handel


Thailand: Risikobwertung: Sehr klein. Gesetzlich verboten daher kein Anbau. Bedeutung: CH Handel (Hauptlieferant von Reis)
UK: Risikobewertung: Hoch Bedeutung: Allgemein


Brasilien: Risikobewertung: Hoch. Nach eigener Schätzung wird ein Grossteil der „Nutztiere“ mit Gentech-Nahrung gefüttert, auch wenn nur teilweise aber das reicht schon um es in den Gentech-Bereich zu schieben. Leider ist es entgegen vieler Behauptungen nicht so dass Gentech „Pflanzenschutzmittel“ verhindert, weil die meisten Gentech-Pflanzen in Brasilien haben eine Gentechnik welche die „Herbizidtoleranz“ fördert. D.h. Dass man dies tut damit man umso mehr Herbizide spritzen kann (ich habe Videos gesehen wo sie dieses Mittel fontänenartig angewendet hatten, krasser Anblick), weil die Pflanzen ansonsten schlichtweg „vergiftet“ würden. Pestizide kommen auch noch dazu, dessen Anwendung ist heutzutage bei fast allen nicht BIO-Produkten gang und gäbe (es gibt auch praktisch keine Ananas welche nicht mit Pestiziden behandelt wurde). Diese Pflanzen werden zwar danach vorwiegend an „Nutztiere“ verfüttert aber indirekt landet es danach in fast allen Tellern der Welt da es ein Teil der Nahrungskette ausmacht und die Rückstände nicht einfach so verschwinden (dies ist auch im Labor messbar). Für die gefütterten Tiere selber gelten praktisch keine Grenzwerte, das Fleisch welches danach auf dem Teller landet wird meist unter den Grenzwerten bleiben aber diese Werte sind mit Vorsicht zu geniessen und je nach Land verschieden. Der Grund wieso es bei oftmals ehemaligem Regenwaldgebiet soviele Herbizide und natürlich auch Pestizide braucht und resistente Pflanzen sehe ich in der Tatsache weil die extreme Monokultur und die viel zu schwachen Pflanzen der dortigen Fauna und Flora nicht gewachsen sind. Sie sind an einem unnatürlichen Ort und würden natürlicherweise auch verbannt werden, wenn der Mensch es zulassen würde. Gleichzeitig haben sämtliche natürliche Insektenfeinde keine Grundlage mehr, Vögel haben keine Nistplätze u.a… sie sind also praktisch vertrieben, ein Paradies für Schädlinge. Auch der magere Boden ist keine gute Grundlage für extrem nährstoffzerrende Pflanzen wie z.B. Soya, der ohnehin magere Boden wird damit zerstört. Diese Produktion kann nicht als nachhaltig angesehen werden und ist eine kurzfristige Denkweise welche über längere Zeit kein Glück beschert. Der natürliche Regenwald kommt praktisch ohne Nährstoffe aus, da er ein praktisch perfekter Kreislauf beherrscht, welcher weltweit nahezu einzigartig ist. Nur im hochalpinen Alpenraum kommen ähnlich magere „nahezu perfekte“ Kreisläufe vor, Pflanzen die mit praktisch null Boden und guter Luft gut gedeihen.
Bedeutung: CH Handel (hauptsächlich aufgrund der hohen Geflügelmengen welche CH von dort importiert, andere Fleischarten haben eine stärkere Inlanddominanz).

USA: Risikoberwertung: Enorm hoch. Falls nicht eingesetzt meist nur vereinzelte „Freaks“ oder Pflanzen welche generell nicht damit konfrontiert werden. Von gesetzes wegen dürfen viele Lebensmittel nicht mit „GVO“ gekennzeichnet werden, soviel Macht hat diese Industrie dort. Der Konsument weiss also grundsätzlich nicht was Sache ist.
Bedeutung: Eher Allgemein. In CH grösstenteils nur noch bei Weizen, Mais und einigen Nussarten (z.B, Mandeln, Pistazien). Wobei bei Teigwaren vermehrt Italien Hartweizenlieferant ist, besonders bei Premium Produkten. Bezüglich eines der besten „industriell hergestellen Glacesorten welche momentan gerade in Mode sind“ und in CH verkauft werden, nämlich den Produkten von Ben und Jerry welche auch Zutaten aus den USA enthalten, kann ich noch sagen dass diese frei von GVO sind. Auch wenn Unilever (Besitzer dieser Marke) als Grosskonzern grundsätzlich „einen verantwortungsvollen GVO Umgang“ unterstützen würde, aber aufgrund der geringen Akzeptanz beim Kunden (vorallem CH, DE, AT) wird es nicht verwendet.


China: Risikobwertung: Sehr unterschiedlich, von klein bis mittelmässig aber nicht unbedingt gebunden an Provinzen sondern eher individuell. China ist Beziehungssache, je nach Beziehung gibt es alles oder nichts. Allgemein gesehen ist die expansive Landwirtschaft aber verherrend und sehr stark belastet, vergleichbar mit Brasilien.
Bedeutung: Allgemein d.h. Handel bei Lebensmitteln relativ klein, gemessen an der unheimlichen Produktion Chinas.

Sehr krass finde ich dass der Konsument von nicht-BIO Produkten grundsätzlich nicht weiss ob er Gentechnik isst oder nicht, kann man anhand dieser Videos gut nachvollziehen:


Beispiele von „als sinnvoll angesehene GVO“ (in den Augen fast aller GVO Befürworter):
Mal zu einem der spezielleren GVO (GMO in english) Anwendungen wo man meinen würde es wäre  sinnvoll. Hier wurde, was eher die Ausnahme darstellt, ein Virus Gen in eine Papaya „eingeschleust“ damit sie resistent gegen einen Virus wird der in Hawaii den Plantagenbauern zu schaffen machte. Das es „quality grown papayas“ sind, davon sehe ich relativ wenig aber vielleicht sind meine Anforderungen auch viel zu hoch und unrealistisch, dazu fehlt mir ein Urteilsmass. Für US Verhältnisse ist es sicherlich „qualitativ“, denn da habe ich schon Sachen gesehen welche ich gar nicht anschauen konnte ohne danach eine Ohmacht zu erleiden. Wie auch immer, mit kritischen Auge betrachtet bewerte ich diese Plantagen als qualitativ wertlos. Sie sind lediglich auf maximale Produktivität ausgelegt und so ausgelegt dass man mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel produzieren kann. Also eine rein quantitative Plantage. Sie hätten die Pflanzen gerne enger gesetzt, jedoch würden sie dann zuwenig Licht kriegen und ev. die Ernte erschweren, also es ist wahrscheinlich bereits so dicht wie möglich. Dass es eine typische Plantage ist sieht man daran dass der Boden praktisch nackt ist, ein natürlicher Boden ist nie nackt, denn die Natur kennt keine nackten Böden, sie werden stets mit irgendetwas geschützt damit der Boden nicht von Umwelt und Errosion angegriffen wird und schlussendlich auch degeneriert. Sie haben zwar versucht noch etwas Geäst draufzutun aber das ist viel zu dürftig und gewährt keinen ausreichenden Schutz. Ist es überhaupt möglich ohne nackten Boden zu produzieren? Selbstverständlich, ich habe da gute Beispiele im BIO Landbau: Hier ein Beispiel beim Akos Anbau  wird der Boden immer begrünt damit er zum einen Schutz bietet und zum anderen Nützlinge beherbergen kann. Nützlinge hassen ein nackter Boden, aber Schädlinge gehen einfach radikal auf die Kulturpflanze los, sind daher weniger anspruchsvoll. Leguminosen verbessern auch den Boden und werden daher gerne eingesetzt als Saat zwischen den Reihe. Ähnliche Bedinungen hat auch  Cultiva welche direkt in CH produzieren und dieser Anbau ist leider immer noch eine Rarität, allerdings äusserst Innovativ. Die Bepflanzung wird natürlich regelmässig zurückgeschnitten, da Reben extrem empfindlich auf Nässe sind (Pilzerkrankungen), damit wird es trockener. Bei Cultiva werden teilweise auch Schafe durch die Rebberge geschickt damit sie das Gras kurz halten, dadurch kriegt man noch einige Fässer BIO-Milch… irgendwie schlau.


Bezüglich dem Papaya-Nährwert wo gross damit geworben wird, ist nach meiner Sicht nur festzustellen dass es nirgends aussergewöhnlich ist, vergleichbar mit einer handelsüblichen Banane, ausser beim Beta-Carotin welches vom Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Dieses Vitamin kommt aber in noch höherer Menge im billigen „Rüäbli“ vor und in allen „orange“ gefärbten Früchten, und selbst in der Milch, davon wird in Europa reichlich eingenommen. Der Vitamin C Gehalt ist zwar auch hoch aber beileibe kein Rekordwert, eine normale Orange kann problemlos mithalten und wird bei uns sehr häufig konsumiert. Beim Vitamin E schneiden sämtliche Früchte ausser die Avocado schlecht ab, daher ist ein separater Ölkonsum nahezu unverzichtbar (oder man isst viele Avcados). Ich weiss also nicht mit was da gross geworben wird, aber ich muss ja nicht alles verstehen.


Ob es diese Gentech bei diesen Papayas gebraucht hätte kann ich als negativ beantworten weil diese Papayas offensichtlich aufgrund dessen vom Virus derart verherrend befallen waren da sie zum einen zuwenig Biodiversität besassen, es wurden nur wenige Sorten angepflanzt und meistens keine Unterbepflanzung und andere Schutzbeflanzungen. Auch eine extreme Monokultur, stattdessen hätte man mehrere verschiedene Kulturen abwechselnd pflanzen können welche sich gegenseitig schützen (z.B. Ananas, Banane) und nicht die gleiche Anfälligkeiten haben, selbst wenn eine der Kulturen ein Problem hat, würden die anderen 2 Kulturen noch Ertrag bringen ohne die gesammte Produktivität zu zerstören. Auch ein Netz würde vor der Ausbreitung schützen aber wird meistens als zu teuer erachtet. Allgemein gesehen wäre die Abwehrkraft auch höher gewesen bei einer generell qualitativeren Produktionsmethode anstatt einer meistens nackterdigen Monokultur. Denn sobald dort etwas ausbricht, knallt es gleich die halbe Plantage um* da alle anderen Pflanzen genau diesselbe Resistenz besitzen und das alles ohne irgend einen Schutzwall (z.B. andere Kulturen dazwischen). Davon möchte man aber nichts wissen, denn das würde ja die Quantität drosseln, und das ist alles was zählt. Es wäre selbst zu verkraften gewesen die betroffenen Kulturen zu zerstören und zu verbrennen um danach neu anzufangen aber wenn alles Monokultur ist, dann wäre der Verlust zu hoch und man klammert sich an Dinge fest die nicht notwendig sind aber aufgrund der Produktionsmentalität als notwendig „angesehen“. Schlussendlich hat die Papaya wohl mindestens eine Million Jahre ohne den Menschen überlebt, und hätte wohl eine weitere Million Jahre überlebt wenn der Mensch nicht wäre. Wieso sie plötzlich durch einen Virus in nur hundert Jahren ohne Hilfe von Gentech ausradiert würde, versuche ich noch genauer zu verstehen. Klar ist, der Mensch ist der Hauptfaktor bei diesem Problem. Hätte man aber ungefähr 10 gesunde Papayas mitten in den Regenwald getan und gut verteilt, und danach den Regenwald für immer verlassen, dann würden die Nachkommen dieser Bäume wohl in einer Million Jahre noch stehen, also ich denke ich komme der natürlichen Lösung ein wenig näher…


*Man kann hier Parallelen erkennen bei der Schweinegrippe, ebenfalls ein Virus und sobald ein Schwein befallen ist, sterben sie alle im Grossformat, und man kann danach den ganzen Stall „ausradieren“ da notgeschlachtet werden muss. Derart agressiv verhält sich ein Virus in einer „Monohaltung oder Kultur“ mit bereits geschwächten Tieren oder Pflanzen. Wären es aber Wollschweine oder selbst ganz normale Schweine gewesen mit Freilandhaltung, wären die anderen Schweine vermutlich unversehrt und das erkrankte Schwein hätte vermutlich überlebt. Aus Sicherheitsgründen würde man es aber wohl schlachten, wenn aber bei den anderen Schweinen nichts nachgewiesen wird… werden diese keine Schlachtung (und danach Verbrennung) benötigen. Dem ist hinzuzufügen dass Tiere in schlechten und engsten Haltungsbedinungen teils „permannent“ geschwächt sind und ohne den Einsatz von massiv Antibiotika selbst in gesundem Zustand sterben würden, da sie absolut keine Abwehrkraft mehr besitzen. Wenn dort noch ein Virus ausbricht, denn kracht die ganze „Herde“ um… wie ein Dominostein nach dem anderen. Falls sie aber vollkommen gesund wären, dann wäre der Virus vermutlich ohne jemals auszubrechen von ihrer Abwehrkraft „abgeprallt“… Diese Probleme sind also grösstenteils Haltungs und anbaubedingt und keinesfalls ein „Must Have“ und es ist daher verhinderbar.

Gibts andere Parallelen? Ja, die gibt es. Die Schweiz hat mit dem Feuerbrand beim Apfel ein relativ ähnliches Problem gehabt, aber auch das ist hauptsächlich dadurch entstanden da wir eigentlich nur wenige Sorten anbauen die eine meistens geringe Resistenz gegen dieses Bakterium haben. Auch hier ist die mangelhafte Diversität ein Problem und z.B. Viele exotische Apfelsorten wären resistent gewesen und auch diverse Birnen, welche in der Schweiz aber leider nicht gerne gegessen werden. Solche Probleme sind also verhinderbar wenn man mehr auf den Faktor Diversität achtet und nicht versucht alles mit Mono-Apfelkulturen zuzupflanzen. Leider spielt auch der Konsument eine Rolle bei diesem Problem, da er offenbar nur wenige Sorten isst und fast alles andere meistens verschmäht… es mag aber auch nur eine Ausrede der Anbauer sein, damit sie weiterhin Monokulturen betreiben können, ich weiss es nicht genau. Viele alte Apfelsorten sind aber mittlerweile bereits ausgestorben und es werden immer mehr aussterben, die sinkende Diversität wird ein immer grösseres Problem. Es wäre aber ein wirksames Mittel jeglichen Problemen entgegenzuwirken, wo man sich ansonsten verzweifelt an die Gentech klammern würde. Die Natur hat eigentlich alle Lösungen seit Ewigkeiten in der Schatzkiste aber der Mensch versteht es offenbar nicht damit umzugehen, das ist als bedauerlich anzusehen und ich hoffe dass die Schweiz nicht eines Tages den gleichen Weg gehen wird wie viele andere Länder. Die enorme Nachfrage nach BIO Äpfeln ist allerdings weiterhin ungebremst, sosehr dass die Nachfrage kaum zu erfüllen ist. Wenn der Konsument auch vermehrt Birnen konsumieren und exotische Apfelsorten, dann wäre das umso besser und würde den Erhalt dieses Anbaus weiterhin stärken

Wie wird GVO überhaupt hergestellt: Nach meinem bescheidenem Wissen ist es so dass es verschiedene Methoden gibt. Etwas gebräuchliches würde die Methode sein wo man Nanopartikel mit Genteilen (nur wenige Nanometer gross) in die Zellen schiesst. Die Gene selber kann man nicht direkt einpflanzen sondern es braucht noch ein Träger. Dabei werden nur etwa 5 von 1000 Zellen korrekt modifiziert, dies wird dadurch erkannt indem die Pflanze aufgrund eines Doppelgens eine Antibiotikaresistenz bekommt. Danach verwendet man ein Antibiotika und alle Zellen welche die Modifikation nicht angenommen haben werden danach absterben und nur ein paar wenige bleiben übrig. Diese Pflanzen tragen natürlich weiterhin dieses Resistenz-Gen in sich und das landet auch in der Nahrungskette. Mögliche Übertragungen werden aber von der Industrie ausgeschlossen, obwohl ich deren Unersuchungsmethode anzweifle da sie nur mangelhaftes Interesse haben etwas schlechtes „aufzufinden“. Inwiefern diese Zellen korrekt modifiziert wurden ist auch eher fraglich, denn ein Gen ist ein Strang mit einer hohen Genauigkeit und ich hinterfrage mal wie genau dieser Strang getroffen wird und zum anderen werden viele Genpartikel und Trägerpartikel überall in der Zelle landen, falls nicht am korrekten Ort, einfach die Zelle damit „verunreinigen“. Diese Modifikation ist also keineswegs „sauber“, aber mehr kann ich auch nicht dazu sagen, habe es weder studiert noch bin ich ein unbestechlicher Wissenschafter. Es ist auch bis heute nicht möglich aus totem Material auch nur eine einzige Zelle zu erschaffen mit Menschenhand.

Fakten:

Es existiert keine objektive Forschung über die Auswirkungen und Sicherheiten von Gentech, denn jegliche Forschungseinrichtungen die es diesbezüglich gibt ist in den Händen von Industrien und diese Industrien haben selbst den Staat in der Hand, dadurch existiert absolut keine unabhängige Forschungen, jegliche schlechte Resultate werden vom Tisch gefegt bevor es jemals einer erfährt. Denn man muss leider einsehen: Ein Präsident ist im Prinzip nur eine Marionette der Industrien solange das Kapital als eine Art Gott angesehen wird. Denn egal wie wir es auch drehen und wenden, eine Industrie nährt das Kapital und die Bürger hat man sowieso vollkommen in der Hand, die werden einfach ausgeblutet je nach Machtverhältnissen. Je weniger Macht desto mehr müssen sie bluten, ziemlich simpel das ganze, kein Hexenwerk. Macht ist in diesem Fall Kapital, ebenfalls sehr leicht zu verstehen.

Ein weiteres Indiz:  Es ist vertraglich verboten die Pflanzen mithilfe von selber produziertem Saatgut selbst zu vermehren. Deswegen muss man das Saatgut ständig direkt beim Hersteller nachkaufen.  Dies wird erzwungen mit sogennanten „Terminator-Technologien“ wo den Pflanzen ein Unfruchtbarkeitsgen eingepflanzt wird damit ihr Samen in der zweiten Generation unfruchtbar wird und nur die erste Generation der Samen welche direkt vom Hersteller kommt bleibt fruchtbar. Diese Technologie ist aber noch in der Entwicklung und noch nicht da wo sie es gerne haben würden. Dadurch entsteht eine fast schon kriminelle Abhängigkeit, denn dadurch haben sich z.B. in Indien schon sehr viele Bauern das Leben genommen da sie aus diesem Strudel der Abhängigkeit nicht mehr rausgekommen sind.

Böse Zungen behaupten auch, selbst wenn es ein wenig in  die Verschwörungstheorie reingeht, dass die Gentech-Lobby sich zum Ziel gesetzt hat dass die Welt sozusagen vollständig kontaminiert wird mit Gentech, dadurch gibts es schlimmstenfalls keine einzige Kulturpflanze mehr die keine Gentech in sich trägt. Dies würde bedeuten dass wir unser Allgemeingut was uns die Natur geschenkt hat komplett verlieren könnten und die Gentech Lobby hätte die absolute Macht und kann sogar über Leben und Tod bestimmen. Das ganz ist nicht so weit hergeholt wie man meinen würde weil es gibt klare Tatsachen die kaum von der Hand zu weisen sind: Erstens: Es gibt immer weniger Biodiversität da sie allesammt immer mehr verdrängt und vernichtet werden aufgrund der Intensivlandwirtschaften und Monokuturen. Zweitens: Es gibt viele Beweise dass Gentechpflanzen agressiv mit natürlichen Artgenossen auskreuzen können z.B. in Kanada, ein riesiges Land, gibt es mittlerweile kein gentechfreier Raps mehr da der Gentech-Raps alle anderen Rapsarten kontaminiert hat. Dieses Szenario kann weltweit vorkommen und in einem BIO Produkt ist es erlaubt dass es ein geringer Anteil Gentech beinhaltet … IN EINEM BIO PRODUKT! WIESO fragen sich sicherlich viele. Antwort ist: Weil es praktisch unmöglich ist Gentech von konventionellen Pflanzungen und BIO Produktionen voneinander SAUBER abzutrennen. Das ist leider eine harte Tatsache, von daher sind wir in einer echten Zwickmühle und die Schlussfolgerung ist ziemlich simpel: Beides zusammen kann nicht koexistieren. Gentech ist bestenfalls im Labor risikolos anwendbar, wobei ich auch da Zweifel habe weil auf einmal kommt die Meldung „Gentech-Bakterien von Labor ins Abwasser gelangt aufgrund von Unfall“ und danach könnten sie mit natürlichen Bakterien auskreuzen und langsam die Umwelt kontaminieren. Es ist und bleibt eine Risikotechnologie welche keine Gnade kennt, alles oder nichts, der Konsument soll sich weise entscheiden bevor er es bereuen könnte, es gibt keine risikolose Koexistenz.

Dass eine Freisetzung aber sogar gegen den Willen eines demokratischen Volkes (in Deutschland ist es mittlerweile soweit und auch viele andere Länder) geschieht ist eigentlich schlimmer einzustufen als Anarchie und es gibt keine Worte welches mein Bedauern für diesen Zustand ausdrücken können. Anarchie ist wenigstens ein klar definierter Zustand, aber dass man eine Art der Anarchie mit dem Namen der Demokratie unterlegt ist in meinen Augen einer der grössten Lügen die es je gab. Ich kann nur allen auf den Weg geben für ihre Nahrung einzustehen denn sie ist das einzige was absolut niemand vermeiden kann, es ist das einzige Konsumgut welches lebenswichtig ist.

 

Sehr brisant finde ich auch folgenden Artikel:

http://www.globalresearch.ca/monsanto-schutz-gesetz-von-obama-verabschiedet-von-monsanto-verfasstes-gmo-gesetz-ist-nun-geltend/5338950

Am 25. Mai 2014 fand weltweit eine Demo gegen den mit Abstand grössten Gentechkonzern statt, in den offiziellen Medien wurde absolut nichts davon erwähnt, daran sieht man wie mächtig diese Industrie ist.

Artikel einer „alternativen Plattform“ welche darüber berichtete:

http://alles-schallundrauch.blogspot.ch/2013/05/andert-das-was-ihr-andert-konnt.html

Bienensterben

Das ganze ist eigentlich ein sehr aktuelles Thema, denn die Verluste welche die CH Imker hatten waren massiv, aber nicht nur CH, weltweit war es unheimlich wie stark viele Völker verendet waren. Wobei klar zu erkennen war dass mit Abstand am stärksten waren die EU und US Völker betroffen. Südamerika und Afrika hatte geringe Verluste. Asien ist je nach Standort stark unterschiedlich aber die Gründe sind bekannt, dort wird stellenweise derart stark mit Pestiziden rumgemacht dass ganze Landstriche und gar Provinzen (vorallem in China) von Bienen ausradiert wurden, fast alles tot.

Vaorra-Milbe, einer der schlimmsten Schädlinge.

In Spanien fand ich übrigens sehr interessant dass eines der gefürchtesten Bienen-Schädlinge, die Varroa-Milbe (welche sich übrigens ohne den Menschen nie so stark verbreitet hätte) dass sie dort mit sämtlicher Chemie es nicht schafften diese Milbe zu töten. Die Milbe ist mittlerweile gegen fast alle Giftstoffe die wir in der Agrochemie kennen immun. Das einzige wogegen sie nicht immun wäre das sind Stoffe die derart stark giftig sind dass sie auch für den Menschen giftig wären, selbst kleinste Spuren davon. Die Biene ist aber um einiges empfindlicher als der Mensch und die haut es viel früher um. Also wie gesagt diese Milbe ist etwas was durch Chemikalien kaum zu bekämpfen ist da sie gegen nahezu alles resistent werden kann. Die einzigen welche die Milben effektiv bekämpfen können sind die Bienen selbst indem sie diese physisch angreifen und entfernen.

Dann habe ich mich echt schlau gemacht und gefragt, ja was kann man dagegen tun und was wird dagegen getan? Das einzige was wirklich hilft sind gesunde und starke Bienenvölker mit einer starken Eigenabwehr. Als ich das vernommen habe da hats im Kopf aufgeblitzt…da fällt es wie Schuppen von den Augen dass wir eigentlich verweichlichte, überzüchtete und übermenschlichte Bienenvölker haben welche immer weniger Eigenabwehr zeigt.

Was aber noch dazu kommt ist dass die Immunabwehr generell kleiner ist als z.B. die der afrikanischen „Wildbiene“, das heisst auch bakterielle oder virale Erkrankungen sind viel häufiger und verherrender bei unseren „Babybienen“. Der Hauptgrund der allgemeinen Immunschwäche ist die starke Monokulturen, die allgemeine Verschmutzung der Landwirtschaft mit allerlei Chemikalien und viele andere Faktoren.

Der Schweizer Film „More than Honey“, fand ich sehr inspirierend da es eines der viel zu seltenen guten Dokumentarfilme über Bienen ist und sich vom Standartkram abhebt. Die Schweizer haben also durchaus viele kluge Köpfe… nur leider fehlt es ihnen oft an Support.

Auswirkungen der übertriebenen Domestizierung:

Unter anderem fand ich diesen Bericht sehr interessant:

Vorallem interessant dass die Wabengrösse ebenfalls sehr kritisch ist und dass wir seit über 50 Jahren zu grosse Wabenwände haben. Die Bienen demzufolge versuchen ihre Wabengrössen so anzupassen dass es irgendwie reinpasst. Diese Waben sind aber zu gross und sind nur aus diesem Grunde vom Menschen so beabsichtigt dass die Bienen zum einen grösser werden und zum anderen „angeblich“ weiter fliegen können und mehr Honig produzieren. Also der Mensch hat eigentlich überall seine „schmutzigen“ Finger im Spiel, ohne darauf zu achten was die Bienen wirklich brauchen. Als Folge der menschlichen Domestizierung wurden Bienen zu gross, zu träge, schlüpfen zu langsam, wehren sich generell kaum (weder gegen Menschen noch gegen gefährliche Schädlinge) und viele andere schlechte Eigenschaften. Gleichzeitig werden sie von Agrochemikalien massiv geschwächt… all diese Faktoren, man könnte eine kleine Liste machen, schwächen die Bienen stark ab und macht sie damit anfällig gegen diverse Schädlinge, Bakterien oder Viren. Das mit den Medikamenten ist eigentlich ein Teufelskreis weil je mehr man davon einsetzt, desto mehr brauchen die Bienen da sie immer schwächer werden. Das ist keine Nachhaltige Lösung und man kann auch klar erkennen wie stark gerade die „überbehandelten“ Völker in den USA vernichtet werden obwohl sie eigentlich tonnenweise Medikamente bekommen.

In Südamerika sind die Bienen teilweise derart wild dass selbst die Imker, dessen Geruch die Bienen genau kennen, sie teilweise angreifen würden und die Imker müssen daher einen Schutzanzug tragen wenn sie sich an deren Waben „vergreifen“, aber wir Schweizer wollen es halt immer mehr „bequem“ haben und haben teilweise derart zahme Bienen dass man es mit ein wenig Rauch und ohne jeglichen Schutz ausführen könnte. Sowas ist aber keineswegs natürlich, es ist für eine Biene abnormal sich nicht zu wehren wenn man sich an deren Waben „vergreift“. Falls die wilden Bienen den Geruch nicht kennen, greifen sie jeden an der zu nah an die Stöcke rangeht, aber das ist völlig normal, das ist das einzige was auch alle Schädlinge fernhält, so sollte es eigentlich sein. Unsere zahmen „Babybienen“ greifen praktisch niemanden mehr an, und mit ein wenig Rauch kann man ihr Stock praktisch komplett zerstören mit nahezu Null Bienenstichen… sowas ist nicht natürlich und stellt eine generelle Gefahr für das Bienenleben dar. Wilde Bienen dulden grundstätzlich niemandem im Bienenstock und würden auch millimetergrosse Milben angreifen, anstatt einfach teilnahmlos rumzustehen bis alles davon zerstört wurde. Falls die Milbe auf dem Rücken ist muss es natürlich eine andere Biene machen, da die betroffene Biene nicht rankommt, aber sowas ist möglich, gibt keinen Grund wieso es nicht ne andere Biene könnte ausser übertriebene Babyhaftigkeit und null Angriffslust. Diese Eigenschaften haben wir Menschen mit Absicht „hingezüchtet, also man muss wegem schwarzen Peter nicht lange suchen. Im übrigen ist die Milbe für die Bienen nicht zu klein, im ausgewachsenen Stadium ist sie im Grössenverhältnis in etwa so gross wie der Grössenunterschied von Mensch und Hase, also eine Biene kann sie problemlos physisch angreifen wenn sie es würde und die Biene ist natürlich auch stärker.

Wildere Bienen:

Man muss also wieder zu einer natürlicheren Produktion zurück oder ich sehe relativ schwarz für die Zukunft der Bienen. Ausserdem würde es wohl helfen wenn man auch wildere Bienenstämme einführt. In den USA würde sowas kaum gehen da dort die Menschen panische Angst haben vor Bienenschwärme, komischerweise vor AKWs und Atombomben offenbar nicht aber lassen wir das mal beiseite. Wie auch immer, es ist äusserst selten dass ein Mensch jemals wegen einer Biene gestorben war und falls es so war dann auch nur deshalb weil er hochallergisch gegen das Bienengift war und gleichzeitig keine lebensrettende erste Hilfe bekam, dies kann ein lebensgefährlicher Schock im Körper auslösen. Dieses Potential haben aber nur etwa 1% aller Menschen, also eine bedeutende Minderheit. Alle anderen müssen keine Angst davor haben, der Stich kann sogar heilsam sein.

Wegen den Allergikern, da denke ich einfach:

Alle Allergiker sollten sich einfach ausreichend schützen und sich nicht in Risikogebieten (in der Nähe von Stöcken oder wo es viele Blumen hat) aufhalten. Ausserdem generell ihre Lebensweise und Ernährung überdenken, denn eine Allergie kommt meistens nicht von alleine, es ist eine krankhafte Überreaktion des Immunsystems und ist an und für sich keine gesunde Körperfunktion da es selbstzerstörerisch ist ganz ohne Grund. Diese Reaktion kann man mit gesunder Lebensweise und Ernährung stark abschwächen, teilweise sogar das „krankhaft reagierende Immunsystem“ wieder komplett regenerieren, ist aber oft schwierig. Dass man deswegen „Babybienen“ braucht welche niemals stechen undso, finde ich übertrieben, auch agressivere Bienen können durchaus einen Platz haben in der Nähe einer Zivilisation. Ausserdem haben wir besonders in CH einen sehr schnellen Erste Hilfe-Zugang, und falls doch mal ein Schock ausgelöst wird, dann wird einem meistens sofort geholfen ohne dass es gefährlich wird. Also es ist echt äusserst selten dass es für einen Menschen zur Gefahr wird, eine panische Angst davor halte ich für übertrieben. Leute mit nachweislicher Allergie sollten ausserdem immer einen Schall und Kopfbedeckung bei sich haben und falls es irgendwo ein Schwarm in der Nähe hat sich sofort gut damit bedecken und langsam das weite suchen, alles andere ist eigentlich nicht nötig. Es gibt wohl auch ein Gegengift welches man in so einem Fall sofort spritzen könnte. Wie auch immer, das Risiko im Strassenverkehr ums Leben zu kommen ist brachial höher… auch wenn fast keiner Angst davor hat.

Ist auch nicht so dass wilde Bienen pauschal „stechen“, das machen sie auch nur wenn sie sich bedroht fühlen, denn eine Biene muss nach einem Stich zwangsläufig sterben, also sie geben ihr Leben für diese Aktion. Das machen sie nur aus gutem Grund, nicht so wie eine Wespe welche endlos stechen könnte. Eine Biene ist also ein natürlicher „Kamikaze“.