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Gehirn

Der Mensch besitzt nach neustem Erkenntnisstand etwa 100 Milliarden Hirnzellen. Diese Anzahl ist nicht stabil, sondern kann sich erhöhen aber auch reduzieren. Am wichtigsten ist dabei das feuern der Zellen. Nur wenn neu enstandene Zellen „gefeuert“ werden bleiben sie auch erhalten und die Zellen vermehren sich. Im Kern der Gehirnmasse besteht das erwachsene Gehirn zu einem Grossteil aus Fettsubstanz. Sowohl der Anteil dieser Substanz wie auch die Dichte der Zellen werden bei nachlassender Zellaktivierung verringert da es mit passiven Trägerzellen ersetzt wird die nicht funktionell sind. Also selbst wenn eine geringe Anzahl an aktiven und funktionellen Hirnzellen vorhanden sind entsteht kein leerer Raum. Bezeichungen wie „Hohlkopf“ sind daher wissenschaftlich nicht tragbar, allerdings kommt es immer drauf an was dort effektiv vorhanden ist für die daraus resultierende Hirnleistung. Der ansich primitive Spruch „wo nichts ist kann nichts kaputtgehen“ ist natürlich richtig, denn damit etwas kaputtgehen kann muss es zuerst vorhanden sein und je weniger vorhanden ist desto weniger Schäden können auftreten. Es hat allerdings nichts mit „Gewöhnung“ oder Abhärtung zu tun, das ist nur ein weiterer Faktor welcher von der Natur als „Abwehr“ zur Verfügung gestellt wird. Oft ist es allerdings so, dass ein resultierter Schaden als eine „Gewöhnung“ wahrgenommen wird, allerdings ist es in Wirklichkeit ein Abbau von Ressourcen damit der zugeführte Schaden verkleinert wird, nur ist unsere Wahrnehmung oft nicht fähig es auch als Schaden wahrzunehmen. Wirklich lebensnotwendig ist eigentlich nur das Stammhirn da dort alle lebenswichtige Organe inklusive Herzschlag gesteuert werden. Das Grosshirn ist für denkerische und wahrnehmungsorientierte Aufgaben zuständig. Es gibt Leute denen wurde infolge Krankheit ein Teil des Gehirns entfernt oder es wurde teilweise komplett inaktiv, und dennoch leben sie munter weiter.

Wenn man das menschliche Gehirn mit einem Computer vergleichen würde dann geht man davon aus dass das menschliche Gehirn über eine Speicherkapazität von 1000 TB verfügt. Das ist rund 250x soviel wie die momentan grösste Festplatte auf dem Markt. Allerdings ist das Gehirn ein Meister der Komprimierung, von daher kann man diese „Speicherkapazität“ nicht einfach 1:1 auf ein Computer übertragen oder damit vergleichen. Auch ein Computer kann mit immer besseren Komprimierungstechnologien immer mehr Videodaten mit immer weniger Bytes darstellen ohne an Qualität zu verlieren. z.B. Wenn wir den neuen H264 Standart mit alten Videokomprimierungsstandarts vergleichen dann fällt uns auf dass der verbesserte Standart mit weniger Daten wesentlich bessere Videoqualität liefern kann. Die sichtbare Qualität eines Komprimerungsformats kann sogar gleichwertig wie unkomprimierte Qualität sein obwohl weniger Daten verwendet wurden. Dazu muss man auch wissen wie eigentlich ein H264 Standart funktioniert: Ein unkomprimiertes MPG Video macht 60 Bilder in der Sekunde, das sind alles Vollbilder, also es werden 60 vollwertige Bilder in der Sekunde abgespeichert und ausgegeben. Nehmen wir mal an dass innerhalb von 10 Sekunden lediglich eine winzige Nadel sich im Bild bewegt und alles andere bleibt unverändert, dann hat man mit dem unkomprimierten Format rund 99% sich wiederholende Bilder „eingespeichert“ und muss 99% identische Bildinformationen immer und immer wieder aufrufen, also schrecklich ineffizient. Genau diese Ineffizienz wird bei einer fortschrittlichen Komprimierung verbessert. Beim H264 Standart werden spezifische Daten über die veränderlichen Bilddaten gesammelt und danach wird nur der Bildinhalt der sich verändert separat abgespeichert, alles was unveränderlich ist das muss nicht ständig neu abgepeichert und abgerufen werden. Das ist also das Geheimniss der Komprimierung, man versucht die Effizienz aller Vorgänge stark zu erhöhen und das geht auch ohne Qualitätsverlust. Genauso funktioniert auch unser Gehirn, nur wesentlich extremer und noch um einiges effizienter als das was ein Computer kann. Generell kann man sagen dass das Gehirn enorm differenziert vorgeht und nur das abspeichert was es als wichtig erachtet und es ist ein Meister in der Archivierung neuer Information. Je nachdem werden alte Informationen mit neuen Informationen kombiniert und alles neu durchgeforstet um alles auf den neusten und effizientesten Stand zu bringen. Dazu braucht das Hirn auch viel Schlaf da es eine enorme Arbeit ist und es kann nur durch einen stundenlangen „Shutdown“ bewältigt werden. Das Gehirn ist im Schlaf keinesfalls inaktiv, es ist zu diesem Zeitpunkt extrem viele Informationen am verarbeiten und je besser man schläft desto effizienter und schneller kann das Gehirn diese Vorgänge ausführen. Deswegen kann man auch sagen, ein Übermüdetes Gehirn ist kaum noch lernfähig und es hilft wenig bis zur Übermüdung an einer Sache rumzustudieren, ein gesunder Schlaf ist nicht vermeidbar.

Das blosse Abspeichern von Information ist allerdings noch das kleinste Problem wenn es um die Leistungsfähigkeit eines Gehirn oder Computers geht. Das wirklich Entscheidente ist wie ein Gehirn oder Computer diese Daten handhabt und auf welche Art und Weise diese Daten genutzt und verwaltet werden. Ein Computer könnte theoretisch alle Daten der Welt abspeichern sofern die Speicherkapazität ausreicht. Allerdings macht es einen Computer noch lange nicht intelligent. Denn er würde an der lächerlichsten aller Hirnleistungen scheitern: Die Fragestellung, also das Aufnehmen eines bestimmten Kontextes.  Man kann es auch als „Prozessorleistung des Gehirns“ ansehen. Sofern der Prozessor und die Verbindung zu den Daten nicht leistungsfähig genug ist, dann schlägt jegliche Datenmenge fehl. Wir kennen es auch von unserem eigenen PC dass es manchmal eine ganze Weile dauern kann bis der Computer bestimmte Suchworte komplett durchforstet hat und dazu hat er die einfachste Fragestellung der Welt bekommen: Suche ein Wort, aber fast alle alltäglichen Fragestellungen sind komplexer als das. Das menschliche Gehirn hat nicht einmal ein besonders leistungsfähiger Prozessor, er ist eine Art „400 Mhz custom desing human organic processor“, aber sein Interface und die Art und Weise wie er auf die Daten zugreift ist einem Computer weit überlegen. Und das Verrückte ist, je mehr Interface-Links man generiert desto schneller wird der „Human processor“, also er ist fähig eine Art Multithreading zu generieren mit nahezu endlos vielen Threads. Viele Arbeiten die das Gehirn ständig generiert sind automatisiert, wir denken gar nicht erst darüber nach, aber jegliche Körperfunktionen von der Verdauung bis zum Gleichgewicht wird ständig vom Hirn gesteuert und das Hirn muss dafür ständig arbeiten ohne Unterbruch. Also das Hirn ist weit mehr als eine blosse Rechenmaschine, es ist Teil des gesammten „Körpersystems“. Dann kommt noch dazu dass uns lediglich die physikalischen, neurobiologischen Daten bekannt sind, die immateriellen Daten werden entweder angezweifelt oder sind ganz einfach nicht definierbar. Im Aspekt des geistigen Wesens ist es aber so dass das Gehirn lediglich eine Verbindung zum Körper ist, aber der Geist wird nicht vom Gehirn generiert. Das Gehirn agiert als geistiges Gefäss welches Geist an den Körper binden kann und den gebundenen Geist in den Zellen sozusagen materialisiert, je nach Potential kommt es danach zum Auf oder Abbau von Zellen.

Die tatsächliche Arbeit beruht nicht auf das Abrufen von Bits wie bei einem Computer, es beruht auf das Abrufen eines Potentials. Im esoterischen Rahmen spricht man auch gerne von „Äther“, was man wissenschaftlich gesehen am ehesten mit einer bestimmten Ladung vergleichen kann. Wobei ich den Ausdruck „Esoterik“ ungern verwende weil es heutzutage im Wesen zweckentfremdet wurde und gleichzusetzen mit geheimen einer Milliarden industrie dienendem Wissen. Dieses Wissen ist grösstenteils nur eingeweihten Gutbezahlern vorenthalten, es ist daher weggesperrt von der geldlosen aber nicht unbedingt geistlosen Öffentlichkeit und dient hauptsächlich einer Milliardenindustrie, einer verweltlichten Form welches sich immer weiter von der wahren Geistigkeit entfernt. Ich spreche daher lieber vom Begriff „Arcanum“, also das Äther als Teil des Arcanum, einem geheimen Wissen was aber für jeden von uns zugänglich ist. Das geistige Potential ist allerdings ein mehrschichtiges Potential da sie auf verschiedenen Ebenen andockt, zum einen den Körper zum anderen aber auch immaterielle Bereiche wie die Seele und der Kern des Geistes welcher nicht an den Körper gebunden ist. Es ist also bis zu einem gewissen Grade vergleichbar mit Strom und es wird im körperlichen Bereich auch zu einem Grossteil als Strom materialisiert, allerdings ist das nur der äusserste sichtbare Bereich des Potentials, was viele Leute nicht verstehen. Ein Computer verwendet auch Ladungen um damit ein Bit darzustellen, also ein Ladezustand oder ein indirekter Zustand der aber ebenfalls durch Strom generiert wurde bekannt als „Magnetismus“. Auch das ist eine Art Potential, dazu muss man wissen dass grundsätzlich das elektrische Potential hand und hand mit dem magnetischen Potential arbeitet, deswegen kann man auch mit Magnetismus Strom generieren und absolut jeder physische aber auch thermische (z.B. AKW, Hier wird mithilfe von thermischer Energie eine magnetische Turbine angetrieben) Stromgenerator arbeitet nach dem Magnetismus-Prinzip. Der Strom, also das Potential eines Computers bleibt auf der materiellen Ebene gefangen aber das geistige Potential ist mehrschichtig und dringt in tiefere Bereiche vor, es stellt daher kein einzelnes Bit dar. Man kann es vielleicht mit einer sich ständig verändernden Bitfolge vergleichen, was aber wirklich dahintersteht darüber zerbrechen sich die Wissenschaftler selbst heute noch die Köpfe. Bei Computerspielen (RPG) wird Äther auch gerne als das „Mass der geistigen Energie“ bezeichnet und als „Magic Points“ verwendet. Wichtig ist allerdings dass das Potential zwar Teil des Geistes ist aber es ist nicht der Geist, genausowenig wie Strom nicht der Computer ist. Wie auch immer: Genau aus dem Grund darf man keinem Menschen das Potential rauben, die geistliche Entwicklung muss immer an erster Stelle stehen. Nur dadurch wird Geist gebunden und es entsteht neues geistiges Potential. Eine Zelleinheit ist ansich variabel, sie stellt kein festes Bit dar sondern ist immer im Kontext mit allen anderen Zellen. Das bedeutet dass sich die Bits grundsätzlich kontinuierlich verändern können, sollte dies nicht geschehen stirbt das Potential. Manche sagen „ein bereits volles Gefäss muss zuerst geleert werden um es wieder neu auffüllen zu können“. Die Problematik der Überfüllung ist bei einer gesunden Erhaltung des Potentials aber gar nicht möglich da das Gehirn endlos expandieren kann.

Ist das Potential allerdings weg dann wird nur noch auf alten Informationen herumgeritten bis zur endgültigen Erschöpfung des Geistes… was soweit geht dass es sogar zum Abbau des Geistes kommt da nur noch sehr wenig Zellen genutzt beziehungsweise gefeuert werden. Dazu muss man auch sagen dass jede einzelne Zelle für sich eine eigene Intelligenz ist, aber ständig in Kommunikation mit den anderen Zellen stehen.  Manche Gehirne sind durchaus sehr leistungsfähige Träger von Information, aber nahezu unfähig ein Kontext zu verarbeiten sobald er nur minimal von dem abweicht was ihnen bekannt ist. Das bedeutet dass ein Problem mit dem Interface oder dessen Verarbeitung besteht, man hat zuwenig Wert auf das Potential gelegt aus verschiedenen Gründen, oft aber ist es die eigene Faulheit oder das Unverständniss es überhaupt verarbeiten zu müssen. Schlussendlich ist es aber ein gutes Beispiel wie das Potential funktioniert: Indem man offenherzig und warmherzig an eine Thematik rangeht und plötzlich gehen einem neue Türen auf wie man damit umgeht. Jegliche Zellaktivität ist aus diesem Potential enstanden und wenn man z.B. die Genetik von Lebensmitteln manipuliert dann fördert man möglicherweise die körperlichen Faktoren, allerdings stirbt das geistliche Potential, da der Körper Bruchstücke wie z.B. die Aminosäuren danach im Körper einbaut und dadurch auch der eigene Körper betroffen ist. Diese Bruchstücke sind nicht tot, das ist der bedauerliche Irrtum was viele Leute nicht verstehen und diese Bruchstücke sind dadurch intelligent geworden indem sie selbstsändig Geist an sich gebunden haben, d.h. tiefgreifende Manipulationen können kritische Folgen haben. Geist exisiert bereits in den allerkleinsten atomaren und sogar subatomaren Partikeln, bloss können wir das ganze immer noch nicht richtig verstehen. Die Seele ensteht dadurch indem sich Geist an die Materie bindet, es ist also eine Art Katalysator. Allerdings haben Leute die sich mit Chemie und Physik auskennen sicherlich ein leichteres Verständniss davon wie die einzelnen Atome und subatomaren Partikel miteinander reagieren und dass es hier tatsächlich eine Art Intelligenz hat und mit dieser Intelligenz spielt man nicht, besonders nicht wenn es der eigene Körper betrifft. Klar ist aber, sowohl das Gehirn wie auch der Computer haben Stärken und Schwächen, ein schlauer Mensch tut sich mit einem Computer zusammen um mit ihm Hand in Hand zu arbeiten… diese „Geisteskraft“ ist nahezu unschlagbar für viel zuviele Bereiche und auch der Blog ist ein gutes Beispiel für eine solche Zusammenarbeit. Es hilft z.B. wenig wenn man versuchen würde eine hochkomplizierte Formel im Kopf auszurechnen, viele wichtiger ist es wenn man den Kontext, also die Fragestellung perfekt beherrscht. Dann könnte man nämlich dem Computer den Kontext „eintrichtern“ und der Computer übernimmt dann die rechnerischen Aufgaben. Der eigene Geist ist für höherwertiges bestimmt und muss keine „niederen Arbeiten“ wie das Ausrechnen einer Formel verrichten, und bloss die Tatsache dass der Geist eine Lösung gefunden hat um diese „niederen“ Arbeiten einem Computer zu überlassen zeugt von enormer Intelligenz.

Aufräumen muss man allerdings mit dem Mythos „jegliche Alkoholmenge schädigt das Gehirn“. Ein Gläschen Wein am Tag geht an einem gewöhnten Körper spurlos vorüber und kann sogar den Kreislauf verbessern, es ist daher gesund. Allerdings sollte es nicht auf leerem Magen eingenommen werden, sofern  man das einhält und die Promile nicht mehr als ~0.2 ausmacht wird der Körper grundsätzlich keinen Schaden davonziehen und es kann sogar gesund sein. Es kommt nur auf das „Wie (eine kleine Menge auf vollem Magen)“ und „Was (Alkoholqualität)“ an, also wieviel zu welchem Zeitpunkt und dessen allgemeine Qualität. Bei mental starken Leuten ist es ein reines Genussmittel zur Unterstreichung der Lebensqualität und wird nur in kleinen Mengen zu bestimmten Gelegenheiten eingenommen und grundsätzlich immer nach einem guten Essen und nicht pur. Diese Art des Konsums ist weder schädlich noch macht es einem betrunken. Allerdings können oft nur mental starke Leute sich einem Suchtverhalten entziehen, der richtige und gesunde Umgang ist also vorallem Leuten vorbehalten welche damit auch umgehen können. Kulturelle Aspekte und mentale Gesundheit spielen im gesunden Umgang daher eine grosse Rolle. Es kommt also immer auf das „Wie“ an und nicht auf das „Was“, also sollen alle die damit umgehen können es sich schmecken lassen.

Das System wie die Natur das Gehirn handhabt ist relativ simpel erklärt: In der Natur gibt es nichts was nutzlos ist… sofern irgend ein Organ oder Körperteil nicht benutzt wird dann wird es vom Körper zurückgebildet da es ein unnötiger Energie und Ressourcenverbrauch  darstellt. Es ist weder vor noch Nachteil weil wenn man ungenutzte Zellen hat die ständig mit Energie und Nährstoffen versorgt werden müssen, dann muss der Körper ganz viel dafür schuften, er braucht also viel mehr Essen und braucht mehr Sauerstoff und andere Nährstoffe. Das heisst die Überlebenschance des Lebewesens welches ungenutzte Zellen hat wäre wesentlich kleiner falls eine Hungersnot u.a. dazukommt. Die Natur baut also die ungenutzten Zellen ab (auch alle anderen Zellen, ausser die welche für das Überleben absolut notwendig sind), und der Mensch kann dadurch selbst unter miesesten Luftbedinungen atmen und spürt absolut keinen Mangel und er wird allgemein viel robuster. Also er büsst zwar Gehirnzellen ein, aber er wird dadurch weniger ressourcenhungrig und kann rein körperlich besser überleben. Sofern aber ein Lebewesen das Gehirn intensiv nutzt, dann meint die Natur „Ja gut, wir bilden halt sehr viele neue Zellen und lassen sie aktiv leben, weil dieses Lebewesen wird durch rohe Hirnleistung das Leben und Überleben sichern und nicht durch rein körperliche Faktoren„. Dadurch wird jedem Lebewesen die optimalsten Lebens und Überlebensbedinungen geschaffen… das ist der Wille und Effizienz der Natur!

Im Durchschnitt verbraucht das Gehirn etwa 20-30% des gesammten Energieverbrauchs. Der maximale Wert kann aber bedeutend höher sein und sogar 50% überschreiten. Denn das ist stark davon abhängig wie sehr die Hirnzellen „gefeuert“ werden und wieviele insgesammt vorhanden sind. Ausserdem natürlich auch wie aktiv andere Organe verwendet werden.

Es ist ebenfalls zu beachten, je mehr Hirnzellen man hat desto mehr Sauerstoff wird benötigt da das Hirn das Organ ist mit dem höchsten passiven Sauerstoffverbrauch und es ist auch das erste Organ welches Schäden erleidet falls ein akuter Sauerstoffmangel herrscht. Dadurch muss sich auch die Lunge vergrössern und mehr Sauerstoff liefern, was wiederum den Stoffwechsel stärker belastet. Von nichts kommt nichts,  diese Regel ist allgemeingültig.

Energie wird hauptsächlich gebraucht für folgende Vebraucher, dabei sind diese 4 Hauptverbraucher im Durchschnitt in etwa in der Balance :

1.  Hirn: 20-30% (interessant ist auch dass das Hirn obwohl es nur 2-3% der Gesammtmasse ausmacht etwa 20-30% des Sauerstoffs wie auch der Kalorien verbraucht, das entspricht etwa 20-30W wenn geistig aktiv).

2.  Herz: 20-30%

3.  Muskeln des Bewegungsapparates inklusive Atmung: 20-30%

4.  Stoffwechsel inklusive Wärmeregulation: 20-30%

Total: 100% = ca. 100 W Energieverbrauch

Nehmen wir mal an, jemand denkt viel, bewegt sich viel, verdaut viel und es ist gleichzeitig sehr kalt in der Umgebung. Dadurch werden alle 4 Verbrauchsfaktoren maximiert und der Energiebedarf ist enorm hoch. Hingegen wenn jemand sehr dicke Fettpolster hat (fettleibig) sich dabei kaum bewegt, kaum denkt und auch noch sich in warmer Umgebung aufhält sinkt der Verbrauch gegen Null und selbst 2 Cervelat am Tag wäre ein Cervelat zuviel an Energie. Der Unterschied zwischen dem Maximum und Minimum ist daher riesig und das ist auch der Grund wieso der Energiebedarf derart unterschiedlich sein kann. Wichtig ist dabei aber auch die Unterscheidung in aktivem und passivem Stoffwechsel. Beim passiven Stoffwechsel wird Fett eingelagert und die Kälte wird mit einer Art Isolation vom Körper abgehalten, der Energieverbrauch sinkt beträchtlich.

Bei einem aktivem Stoffwechsel verbrennt der Körper sehr viel Energie um der Kälte standzuhalten, lagert aber kein Fett ein. Dies verbraucht viel mehr Energie hat allerdings den Vorteil dass der Bewegungsapparat voll funktionsfähig bleibt und theoretisch auch das höhere Vebrauchspotential hat. Der Körper kann es allerdings nur aktiv verbrennen wenn die nötigen Stoffwechselwerkzeuge, also vorallem Vitalstoffe, auch vorhanden sind, das ist entscheident. Der Körper hat verschiedene Energie-Modis, es ist also relativ komplex wie er damit genau haushaltet. Sport ist gut und recht, aber der Körper kann infolge einer hohen Hirnaktivität und falls man sich noch in einem kalten Raum aufhält weitaus mehr Energie verbrennen als wenn man z.B. Velo fährt. Das Mythos dass man nur durch Sport Energie verbraucht ist ein gern erzähltes Märchen aber es ist beileibe nicht der einzige Faktor der viel Energie benötigt.

Falls man die Hirnleistung maximieren möchte wären folgende Nahrungsmittel optimal:

Essen: Mandeln, Cashew, Baumnüsse, Macadamia, Dunkle Schokolade, Avocado, Acai*, Aprikosenkerne, Kokosnuss und/oder Kokosöl** Honig (roh essen damit keine Inhaltsstoffe kaputt gehen), frische Ananas (Ersatz für Honig).

Trinken: Tee (Camellia sinensis + Variationen) , Kaffee

Gewürze (man kann damit z.B. ein Gewürzkaffee oder Tee machen): Sumach, Zimt, Nelken, Vanillesamen (frisch aus der Schote), Wilde Hagebutte („Heckenrose“, kann verwendet werden als Teegewürz mit Mörser/Stössel zermahlen oder ins Müsli).

Diese Nahrungsmittel sind auch als Nervennahrung bekannt. Es ist erwiesen dass Kaffee und Tee die Generierung von Hirnzellen erhöhen, aber woran das genau liegt ist nicht genau bekannt. Meine Theorie ist, dass Koffein als ein Nervengift im Zusammenspiel mit allen anderen Sekundärstoffen (z.B. Gerbstoffe) eine für Hirnzellen positive Funktion haben und anstatt dass ein Schaden entsteht wird die Wirkung ins Positive verschoben. Die durchgängig positive Wirkung kann aber meiner Meinung nach nur aufrecht erhalten werden wenn auch alle anderen für das Gehirn essentielle Nahrungsmittel (vorallem Nüsse) zugeführt werden, es muss also harmonisch sein und nicht „einseitig“. Es muss natürlich nicht alles sein aber je mehr desto besser. Wenn man weiss dass ein Gehirn aus einem hohen Anteil von Fett besteht dann kann man sich ausrechnen dass ölreiche Nüsse essentiell sind für die starke Hirnfunktion. Während die vielen Vitalstoffe wichtig sind damit der aktive Stoffwechsel einwandfrei funktioniert.

Auch wenn es als Studentenfutter oft vermarket wird, ist diese Form und Qualität ungenügend. Eine für eigene Bedürfnisse optimierte Mischung aus Rohmaterial höchster Qualität bietet ein umso höheres Potential.

 

*Acai hat ein natürlich hoher Ölanteil, und je mehr davon erhalten wird desto besser fürs Gehirn.

**Das von der Schulmitteln verteufelte Kokosöl wegen den gesättigten Fettsäuren ist eines der wertvollsten pflanzlichen Fetten/Ölen überhaupt und das einzige echte pflanzliche Fett (obwohl auch Palmfett ein echtes Naturfett sein kann). Es bestehen aber grosse Anzeichen dafür dass Kokosöl sich sogar positiv aufs Gehirn auswirkt:

 

Sehr guter Beitrag was das Geisteswesen des Menschen anbelangt und dass eben nicht alles auf materielle Ebene stattfindet.

http://pravdatvcom.wordpress.com/2014/01/27/der-geist-ist-starker-als-die-gene-videos/

Dieser Beitrag ist irgendwie amüsant weil leider viel zuviel Wahrheit:

https://pravdatvcom.wordpress.com/2014/04/22/endstation-gehirn-die-verblodung-schreitet-voran/

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