Archiv des Autors: arkofeternalwisdom

Tee (Camelia sinensis)

Vorwort:

Dieses Thema wird wohl derart riesig werden dass es irgendwann auf einem separaten Blog ausgelagert wird. Dort wird es dann auch ein spezielles Ratingsystem wo diverse Tees von diversen Anbieter knallhart beurteilt werden. Und zwar so hart dass es einem leidtun kann… aber man bekommt was man verdient, nicht was man unverdient bewirbt. So will es die Wahrheit und die Wahrheit ist nicht immer ein Zuckerschlecken und auch nicht immer ein Teedrunk. Selbstverständlich ist mir völlig klar dass ein Urteil immer eine persänliche Liebhaberei sein kann und nicht zwingend allgemeingültig sein muss. Da kann ich die Kritiker beruhigen, ich habe noch nie eine Partei vertreten und beim Tee erst recht nicht. Mir ist egal was er kostet oder von wem oder von wo er ist, solange er gut in der Tasse oder im Krug ist, dann wird er knallhart so bewertet werden wie er es verdient. Ausserdem mag ich grundsätzlich alle Tees und kenne ihre Charakteristiken mittlerweile nach jahrelangem Teegenuss sehr genau. Es wird nichts bevor noch benachteiligt, sondern nur strikt das genaue Profil aufgezeigt und erwähnt wie hoch man es einstufen kann und weshalb es so eingestuft wird, also volle Transparenz. Das Profil wird irgendwann mithilfe einer Ammoniten-Schale grafisch dargestellt und als logarithmische Knotenpunkt Skala (identisch mit einer Spirale des Schneckenhauses) grafisch sichtbar gemacht. Wie das genau geht schwebt zwar schon im Kopf aber bisher noch keine genauen Infos. Klar ist, um das zu realisieren braucht es tiefgreifende Tests und erst muss das gesammte Profil bekannt sein, sowas braucht je nach Tee bis zu 100g Teesubstanz, da es auf verschiedene Art und Weise zubereitet (z.B. Temperatur, Art des Wassers, Art des Teekruges, Trinkeigenschaften, Brüheigenschaften u.a)  und aufgebrüht werden muss und mehrfach genau verkostet. Also ihr sehr, ein echter Test ist ein echter Test und alles andere ist halt nicht so ganz das Wahre.

Erst nach intensivem Test und wenn alle Knotenpunkte klar sind, könnte es grafisch übertragen werden, aber das kommt alles irgendwann später. Selbstversändlich würden nicht nur die materiellen sondern auch die sehr feinstofflichen und geistigen Eigenschaften  (also wie man sich fühlt während und nach dem Genuss und wie es auf einem einwirkt) dargestellt werden. Selbstversändlich kann man alles in der Einfachheit haben und sagen „solange die Gesellschaft gut ist, dann schmeckt jeder Tee“ und „unter schlechter Gesellschaft schmeckt kein Tee“, das sind rein philosophische Grundsätze die ich zwar gut verstehe aber sie ziehen Drittpersonen mit ein und das hat mit dem Wesen des Tees ansich nichts mehr zu tun sondern sind eigentlich rein menschliche Aspekte. In so einem Fall kann man auch zusammen ein Cola Zero saufen und es käme vermutlich dasselbe raus. Genau deswegen muss man differenzieren und kann nicht das Wesen des Menschen mit dem Wesen des Tees vermischen. Davon abgesehen trinke ich mein Tee oft alleine und dann kann ich nur mich selbst „beweihräuchern“ aber nicht eine Drittperson. Kein Geheimniss dass ich mich gerne als „Asozial“ ansehe, denn ich bin nur sozial wenn ich es mag (ganz bestimmt nicht auf Knopfdruck) und es ist egal ob es ein Tee oder ein Mensch ist, auch ein guter Tee ist eine gute Gesellschaft… nicht nur ein Mensch. Auch ein guter Geist ist eine gute Gesellschaft, man muss auch manchmal diese Matrix aufbrechen was „Gesellschaft“ genau bedeutet, es ist etwas im positiven Sinne vervollständigt. Andere mögen hier differenzierte Ansichten haben und das natürlich ist ihre eigene Freiheit es anderes zu sehen, jedoch geht es nicht um deren Ansichten ansonsten würde es diesen Blog hier nicht geben.

Das Wesentliche um Tee als das zu sehen was er ist, sei es ein Wesen, eine gute Gesellschaft oder einfach ein gehaltvoller Drink, muss man erstmal zu seinen Wurzeln gehen und dieser Pflanze von grund auf die Ehre erweisen welche uns ein solcher Schatz liefert und natürlich auch alle Menschen welche oft mit höchster Hingabe diesen Tee verarbeiten und veredeln.

 

Die Tees werden grob in folgende Klassen unterteilt:

Grüntee

Chinesische Grüntees

Japanische Grüntees

Zuerst einmal ein paar Begriffsgrundlagen damit man weiss was es alles gibt, denn in Japan wird im Prinzip überall die gleiche Teeart angebaut. Die Unterschiede sind nur im Detail klar erkennbar und nicht so deutlich wie bei chinesischen Tees. Es ist alles viel stärker normalisiert und industrialisiert, allerdings sind die feinen kleinen Unterschiede sehr entscheident.

Üblicherweise durchlaufen japanische Tees folgende Produktionsprozesse:

1. Pflücken, 2. Dämpfen (die japanische Art für den „Sha Quing/Kill Green“ Vorgang), 3. Trocknen, 4. Rollen (Formen), 5. Sortieren (Blätter und Stengel) wird fast immer maschinell gemacht, 6. Nochmals Trocknen (dadurch wird die Feuchtigkeit nochmals reduziert).

 Zairai-shu-Büsche:  Diese Kultivierung wird immer seltener, es sind Büsche die aus Samen gezogen wurden und nicht aus Stecklingen. Die Qualität geht damit deutlich rauf da es besser wurzelt. Die Meisten Büsche sind flach und schwach wurzelnd und werden regelmässig ersetzt zwecks Quantität und damit sie nicht zu gross werden bei den Ästen und  beim Stamm. Teepflanzen falls sie gross und alt werden, können eine staatliche Grösse erreichen, bis zu 30 Meter hoch, aber die kultivierten Büsche in den üblichen Teeplantagen sind kaum höher als 1.5 Meter, meist sogar unterhalb der Metergrenze. Zairai-shu Büsche werde oft noch von Hand geernet, das ist in Japan eine immer grössere Rarität da dort fast alles maschinell verarbeitet wird, auch bei der Ernte. Grundsätzlich findet man Zairai-shu Büsche welche von Hand geerntet werden fast nur noch bei hohen Lagen wo kaum eine Maschine rankommt. Ausserdem sind sie oft auch unter BIO (organic) Richtlinien angebaut, oft wird nicht einmal mit organischem Dünger nachgeholfen. Das ist in Japan mittlerweile bei den BIO Anbauern fast schon eine Standart Mentalität, in China aber äusserst selten. Zairai-shu Büsche können sehr alt werden, fast so alt wie die originalen Gu Shu Bäume in Yunnan/China. Es gibt in höheren Lagen durchaus viele Büsche die mehrere hundert Jahre alt sind, auch in Japan, es ist aber eine echte Rarität. Stecklinge wurzeln nicht nur schlechter, sie können auch nicht so alt werden und sie werden meistens nach einigen Jahrzehnten aus diversen Gründen durch neue Stecklinge ersetzt. Das ist aber kein Problem, es ist wesentlich aufwendiger Bäume aus Samen grosszuziehen. Unter anderem auch weil Teepflanzen nicht pauschal Samen bilden, nur ältere und schwach beschnittene Bäume sind blühfreudig und produzieren daher Samen. Wenn man eine übliche Teeplantage anschaut dann sieht man nicht eine einzige Blüte und ohne Blüte logischerweise auch keine Samen. Teepflanzen sind sehr sensibel, nur glückliche Pflanzen produzieren Samen und eine stark beschnittene und zurechtgestutzte Stecklingspflanze ist ganz sicher nicht mit Glück bereichert. Das hat ein bischen den Charakter einer „Hecke“, auch die blühen äusserst selten da sie sich nicht wohl fühlen. Ich finde es wichtig dass man die Zusammenhänge ein wenig erkennt, da dem heutigen Zivilisationsmenschen die Naturgesetze immer fremder werden und kaum noch einer eine Ahnung hat.

Shincha: Auch bekannt als „Ichibancha“ (=Erstpflückung). Es ist die Bezeichnung für frischer Tee, üblicherweise darf nur Tee der nicht älter als 3 Monate ab Ernte ist als Shincha bezeichnet werden. Sobald es diese Zeitspanne übersteigt ist er nicht mehr frisch und auch kein Shincha mehr. Im Normalfall ist die Ernte von April bis Mai und daher ist es bis Juli und August noch als Shincha verkäuflich.

Shincha-Aracha: Minimal verarbeiteter frischer Shincha, der 5. und 6. Produktionsprozess wird hier nicht angewendet, dadurch ist es der frischeste aller Tees, allerdings auch anfälliger auf schlechte Lagerung da noch erhöhte Restfeuchte. Dieser Tee wurde traditionell vorallem von Farmern für den Eigenkonsum gebraucht da es nur minimal verarbeitet ist und sie eine einfache Verfügbarkeit hatten.

Sencha:

Gyokuro:

 

 

 

Pu Erh

Pu Erh stammt nicht von der handelsüblichen Camelia Pflanze ab sondern von einer Unterart genannt „Quingmao„. Wissenschaftlich gesehen handelt es sich hauptsächlich um die Sorte „Camelia sinensis var. Assamica„. Auch wenn sich die Pflanzen sehr ähnlich sind so ist es dennoch eine Abart davon und nicht identisch.  Auch die Variation „Camellia sinensis var. dehungensis“ ist im Süden Yunnans anzutreffen, oft in der Wildniss, also nicht kultiviert. Diese Variation ist an der Unterseite behaart und wird auch gerne als „Wilder Pu Ehr“ vermarktet. Für gepresste Pu Ehr Tees wird es aber selten verwendet aufgrund der sehr dicken ledrigen und haarigen Blättern welche die Verarbeitung schwierig machen. Ebenfalls verbreitet unter dem Namen „Ye Sheng“ was soviel heisst wie Urvater oder Urahne aller Tees ist eine wilde und daher unkultivierte Variante genannt „Camelia sinensis var. Assamica Kitam„. Kitam gilt als Vorläufer der var. Assamica und damit als die älteste bekannte Art der Teepflanzen welche wild in Yunnan wächst und es ist kein Hybrid. Eine eigene Art welche auch zu Pu Ehr verarbeitet wird ist Camelia Taliensis. Diese Art wird vorwiegend im Bezirk  Jing Gu von ethnischen Minderheiten (Dai und Yi) kultiviert. Im Vergleich zu „sinensis“ ist es aber extrem selten verwendet.

Raw-Sheng (roher Pu Erh): Shen heisst soviel wie „lebendig“ und bezeichnet ein Pu Ehr welcher nicht künstlich gealtert und gereift wurde. Er ist in China mit Abstand der beliebeste Pu Ehr und auch unter Sammlern am begehrtesten. Dieser Pu Ehr ist möglichst naturbelassen, wird daher auch als lebendig angesehen (gemäss dem Ausdruck). Man verzichtet hier auf künstliche Fermentationsvorgänge sondern versucht lediglich den Tee für die abschliessende Nachfermentation optimal vorzubereiten. Diese Nachfermentation kann sehr lange dauern wo sich der Tee entwickeln wird. Man sagt dass das Optimum bei etwa 20 Jahren liegt sofern es mit Stein (traditionell) gepresst wurde. Falls es per Maschine gepresst wurde ist der Tee viel dichter (daher auch “Eisen-Cake” gennant) und man nimmt an dass das Optimum bei diesen ungefähr 30 Jahre ist. Dieser Tee hat hohes Alterungspotential und kann auch mikrobiologisch deutliche Veränderungen erleben. Sheng Pu Erhs aus Steinpressung haben zwar das höchste Potential für eine Verbesserung, allerdings sind sie auch am empfindlichsten auf schlechte Lagerung. Lediglich Mao-Cha (looser Pu Erh) wäre noch empfindlicher aber er eignet sich grundsätzlich nicht für eine Lagerung länger als 5 Jahre und gehört in die Hände von erfahrenen Teeherstellern, sofern sie es mithilfe von Lagerung „altern“ wollen.

Je nachdem sofern ein Cake oder Brick (Ziegel) besonders dicht gepresst wurde, so dicht dass man es selbst mit einer Pu Ehr Nadel kaum noch abbrechen kann, ist es aber schon möglich dass das Optimum auch bei über 30 Jahren liegt, und je nachdem bis zu 50 Jahren betragen kann. Vorallem aber ist das Risiko dass es zum Abbau von Geschmack kommt um einiges kleiner da derart dicht gepresste „Eisen-Pressungen“ keine Luft durchlassen und daher schwer angreifbar sind. Zum Zubereiten sind diese mit maschineller Hydraulik hergestellten „Eisen-Pressungen“ zwar mit Abstand am umständlichsten und werden daher von vielen Leuten gemieden, aber sie haben grundsätzlich das höchste Lager und Alterungspotential und vertragen sogar eine Lagerung die etwas feucht ist (also tropisches Klima oder änliches). Besonders hohes Potential haben „Eisen-Pressungen“ von Bricks oder Cakes welche aus wildem Ye Sheng purple leaf (violette Blätter) stammen. Dort kann ich mir eine optimale Lagerzeit von bis zu 50 Jahren durchaus vorstellen. Sehr bekannt für „Eisen-Pressungen“ ist vorallem die Xiaguan-Factory (welche auch Vogelnester mit „Eisen-Pressung“ herstellt) aber auch andere Anbieter wie z.B. Yunnan Sourcing (z.B. Ye Sheng Variationen) und auch Nan Jian Tulin Factory hat manchmal Eisen-Cakes anzubieten. „Eisen-Pressung“ sagt zwar nichts über die Qualität des Materials aus, aber bei einer besonders langen Lagerung (über 20 Jahre) kann es von Vorteil sein. Allerdings sind alle Cakes oder Bricks, egal mit welcher Methode oder Lagerung welche über 50 Jahren alt sind lediglich Liebhaberei denn es beinhaltet keine geschmackliche Verbesserung mehr. Je nachdem kann es auch zum Abbau kommen, also auch beim Pu Erh gibt es ein Alterslimit. Nichtsdestotrotz ist es wesentlich älter als z,B. bei einem Wein, welcher bei einem solchen Alter nur selten geniessbar ist (und wenn, dann muss er am besten eiskalt, knapp über dem Gefrierpunkt und am besten auf dem Grund eines Sees gelagert werden).

Ripe-Shou (künstlich gereift): Shou Pu Erh sind vor allem im Westen oft importiert und werden dort gerne konsumiert, in China ist es meist nicht sonderlich begehrt. Diese Teeart wurde in den 1970er Jahren erfunden, ist also noch sehr jung. Dabei erfand man einen Herstellungsvorgang um den Prozess des Alterns stark zu beschleunigen mit teils eher selten vorkommenden Geschmacksnuancen (z.B. gedörrte Früchte oder Datteln). Sie haben heute auch ihren festen Platz bei den Pu Ehr Tees, leider aber ist es nur etwas für Experten. Fehlerhafte „ripe“ Pu Erhs können sogar gesundheitschädlich sein da sich oft die falschen Pilze und Bakterien niedergelassen haben. Solche minderwertigen Pu Erh kann ein geübter Experte leicht herausschmecken, denn sie schmecken meist deutlich erdig (ein bischen wie Kompost), oft mit dem Geruch von abgestandenem Tintenfisch oder auch Schimmelgerüche und vieles mehr. All diese unangenehmen Gerüche sind ein Anzeichen dafür dass es sich um einen sehr minderwertigenTee handelt. Das Schlimmste ist aber dass im Westen die allgemeine Annahme existiert dass ein „ripe“ Pu Erh oder allgemein Pu Erh (es wird oft nicht einmal unterschieden) erdig riechen soll. Das ist falsch… ich kann nur sagen Hände weg von allem was unangenehm riecht! Gute Ripe Shou-Pu Ehrs haben den Geruch gedörrte Früchte und oft ein deutlicher Nachgeschmack in Form von Hui Gan (eine komplexe Süsse), sie haben so gut wie gar keine erdigen Gerüche und schon gar nicht schimmelig, faulig oder fischig. Das Alterungspotential ist gering, es mag aber sein dass bestimmte störende Aromastoffe mit der Lagerung verschwinden können, daher eine mögliche Verbesserung. Eine Nachfermentierung (mit mikrobieller Anreicherung) ist auch möglich, allerdings mit eher schwachem Potential. Das mögliche Optimum ist mit etwa 10 Jahren Lagerzeit erreicht, danach ist eine Verbesserung sehr unwahrscheinlich. Andererseits sind gut gelagerte und hochwertige Shou Pu Erhs sehr stabil und es findet kaum eine Verschlechterung statt, auch wenn das Optimum an Lagerzeit überschritten ist. Falls der Shou Pu Erh schlecht ist, dann ist er entweder bereits ab Herstellung von minderwertiger Qualität gewesen oder sehr schlecht gelagert.

Pu Erh-Ausrdücke und was sie bedeuten:

 

Taidi-Cha: Das sind in Terrassen gepflanzte Plantagenbäume, die tiefste aller Qualitäten, daher oft als günstiger Alltagstee getrunken. Die Blätter dieser Bäume können leicht reissen beim Reiben und der Tee ist meistens von hoher Adstringenz begleitet mit eher mässiger Bittrigkeit.

XIaoshu: „Kleiner Baum“, die häufigsten Bäume welche weniger als 100 jahre alt sind.

Shen Tai-Xiaoshu; „Natürlich gewachsene Bäume“, das sind Bäume welche zwar jung und klein sind aber oft zwischen Dashu oder Gushu in einer naturnahen Umgebung wachsen und sofern sie älter werden reifen sie zu Dashu oder gar Gushu heran.

Dashu: „Grosser Baum“. Im allgemeinen meint man damit Bäume die mindestens 100 Jahre alt sind. Im Gegensatz zu Gushu haben sie feinere und dünnere Blätter, sie können beim Reiben leichter reissen als bei Gushu, die Blattfarbe hat nur wenig Kontrast.  Der Geschmack ist süsslicher als bei Plantagentees, und die Bittrigkeit meist etwas höher, die Adstringenz meist reduziert.

Gushu:  „Alter Baum“. Zu dieser Gruppe werden Bäume ab 300 Jahren gezählt, sie werden auch gerne als „Ancient Tree“, also sehr alter Baum bezeichnet. Die Blätter echter Gushu Bäume sind kontrastreich mit haarigen weisslichen Knospen und Blattspitzen. Die Blätter sind dick und ledrig und sind beim Reiben sehr beständig. Der Geschmack der Blätter ist generell ziemlich bitter aber auch sehr süss mit sehr schwacher oder gar keiner Adstringenz.

Arbor: Im allgemeinen meint man damit vor sehr langer Zeit verlassene Plantagen die meist sehr alte Bäume beherbergen. Es kann aber auch heissen dass man sie nicht gestutzt hatte und daher haben sie noch einen einzigen Stamm und nicht einen geköpften Mittelstamm wie seitllich viele Ästchen rauswachsen.

 

Wild:

Oolong

Weisser Tee

Gelber Tee

 

Camellia ptilophylla.

 

Junshan Yinzhen (Silbernadel aus Junshan):  Das ist der bekannteste Gelber Tee welcher in der Provinz Hunan angebaut wird. Der Körper ist leicht bis mittel und er ist von der Charakteristik her irgendwo zwischen Weiss und Grüntee. Vom Körper her Kräftiger als Weisstee aber schwächer als Grüntee. Leider ist nahezu aller Junshan Yinzhen eine Fälschung denn es kommt nicht aus dem originalen Gebiet bei der Junshan Insel innerhalb des Dong Ding Sees. Nur dort wächst das absolute Original welches auch unter sehr natürlichen Aufwachsbedinungen heranwächst. Es werden kaum irgendwelche Düngemittel eingesetzt, egal ob chemischer oder biologischer Natur und auch so gut wie keine Pestizide und Herbizide, also sehr natürlich. Ausserdem waren diese Bäume alle aus einem Samen entstanden und nicht aus einem Steckling. Bäume die aus einem Samen entsprungen waren die haben viel tiefere und stärkere Wurzeln und sind nicht so kurz und oberfllächlich wie die Wurzeln von Stecklingen. Tiefere und grössere Wurzeln können mehr Nährstoffe und schmackhafte Mineralien aufnehmen und dadurch wird der Tee aromatischer. An diesem Ort entsteht aufgrund diesen Faktoren der wohl beste gelbe Tee denn es gibt.

Die Anzahl Fälschungen welche ebenfals als Junshan Yinzhen verkauft werden reissen nicht ab und wahrscheinlich sind mittlerweile mehr als 90% der Junshan Yinzhen ausserhalb der Insel im Dong Ding Lake gezogen worden. Meist mit hohem Pestizid und Herbizideinsatz, natürlichen oder chemischen Düngemitteln, und aus Stecklingen gezogen. Diese Tees sind grösstenteils nicht einmal ein echter Gelber Tee da es von der Verarbeitung her praktisch wie Grüntee verarbeitet wurde und auch ähnlich schmeckt, allerdings mit schwächerem Körper ähnlich dem eines Weisstees. Der Preis welche für diese Fälschungen erzielt werden ist meist deutlich zu hoch und es ist oft ein grosses Geschäft. Leider ist die Preisfrage meist eine Frage der Popularität und sobald einmal etwas populär wurde ist der Preis sehr hoch, gleichzeitig aber geht die Qualität immer weiter runter bis es irgendwann selbst dem abgebrühtesten Fan zuviel wird und es kann langsam wieder an Popularität verlieren. Es ist aber erstaunlich wieviel es leiden mag, solange das richtige Image eines Namens gepflegt wird. Die richtige Bezeichnung für Weisstees der Kategorie „Yinzhen“ (=Silbernadel) welcher ausserhalb von Junshan grossgezogen wurde heisst „Yinzhen“ (Silbernadel), falls es ein Yinzhen mit Yasmin-Tränkung ist dann heisst es „Moli-Yinzhen“ (Jasmin Silbernadel).

Es gibt natürlich noch andere Faktoren wieso der originale Junshan Yinzhen soviel besser ist. Auch die Qualität der Erde ist von grosser Bedeutung denn sie ist stark mineralisiert und hat unter anderem ein hoher Kalkgehalt welcher ebenfalls zum Geschmack beiträgt. Sofern ein Tee gedüngt wurde, wird er zwar viel grösser und wächst schneller, da eine Pflanze von Grund auf nach „Stickstoff“ lechzt, das ist deren Natur und eine Überlebenstrategie. Es ist aber am besten wenn sie so wenig Stickstoff wie möglich kriegt weil sie dann viel mehr wertvolle Nährstoffe wie Mineralstoffe und Polyphenole in sich einlagert und dadurch wird der Tee viel aromatischer und hochwertiger. Man sieht also ganz klar dass ich Quantität sehr schlecht mit Qualität verträgt. Dann kommt noch dazu dass die Verarbeitung zu einem Gelben Tee ein immer noch gut behütetes oder vergessenes Geheimniss ist welche nur teilweise bekannt ist und es ist ein schwieriger Vorgang der viel Erfahrung und Feingefühl erfordert. Ursprünglich wurde dieser Vorgang von Mönchen erfunden und ausgeführt und erst viele Jahrhunderte später wurde es von den Industrien übernommen und in „Grossproduktionen“ hergestellt. Aber die meisten dieser Produktionen kommen nicht an eine authentische Verarbeitung ran oder sie sind nicht einmal ein richtiger „Gelber Tee“.

Man kann also sagen, Gelbe Tees sind eine interessante Verarbeitungsform aber es ist eine sehr schwierige Sache ein richtig guter und echter Gelber Tee zu bekommen, also eine echte Herausforderung.

 

Roter (Schwarzer) Tee

Bemerkung:  Indien/Sri Lanka/Taiwan/Kenya/Nepal u,a. wird bis auf weiteres nicht eingegangen da es aus der Sicht des Autors zuwenig essentiell ist und weil es sich meist um Hybriden aus China handelt). Japan hat bei mir die Popularität aufgrund zuvielen Kontaminationen (ein steigendes Problem bei extremen Industrienationen) auch grösstenteils verloren, berücksichtigt werden nur noch die südlichen Gebiete im Bereich Kyushu. Dennoch ist es eine spezielle Kultivierung und es ist es wert darauf genauer einzusehen.

 

Gemäss chinesischer Philosphie und/oder chinesische Medizin sind folgende Attribute dem Tee beziehungsweise dem Teegenuss zuzuschreiben:

1. Verbessert allgemein das Nieren-Yang (erhöht Aktivität).

2. Stark fermentierter Tee wirkt erwärmend (Yang-Charakter) auf den Körper, schwach fermentierte Tees (Ying-Charakter) sind meistens kühlend. Ebenfalls ist ungerösteter Tee kühlend und je stärker es geröstet oder sonstwie erhitzt wurde desto mehr Wärme. Beim Raw Sheng Pu Ehr spielt auch die genaue Lagerung eine Rolle, wird der Tee warm und trocken gelagert wirkt sich das wärmend aus. Wird der Tee hingegen eher kalt und feucht gelagert wirkt es sich kühlend aus, da dieser Tee die Umgebung langsam in sich aufnimmt. Allerdings kann nur Pu Ehr Lagerprozesse „in sich aufnehmen“, weil er noch in einem aktiven Fermentationsprozess ist (also lebendig) während andere Tees grundsätzlich keiner aktiven Fermentation unterliegen und daher zwar stabiler sind, jedoch auch nur noch sehr wenig neues in sich aufnehmen. Grüntees, Weisser Tee und Gelber Tee ist grundsätzlich immer kühlen, während Roter (= Schwarzer Tee), die meisten Oolong (wegen der Röstung) und künstlich gereifter (Wu-Dui-Methode = Nasslagerung) Pu Ehr immer wärmend ist aufgrund der starken Fermentation mit starker Wärmeentwicklung.

3. Verbessert das Qi (Lebensenergie). Dieses Attribut muss man spüren oder fühlen, denn es ist „geruchlos“, Es ist eine sehr feinstoffliche Eigenschaft welcher bei Einnahme des Tees von innen heraus vom Körper gefühlt wird. Reine und  sehr sorgfältig verarbeitete Tees haben oft ein hohes Qi. Grundsätzlich haben rohe Sheng Pu Ehrs das höchste Qi-Potential. Nicht umsonst bedeutet „sheng“ soviel wie „lebendig“.

Die allgemeine Wasserqualität

Sie spielt eine grosse Rolle. Es ist allerdings falsch dass Tees nur weiches Wasser mögen. Die optimale Wasserhärte kommt nach eigener Erfahrung auf den Teetyp an. Auf den Nachgeschmack hat die Wasserhärte keinerlei Einfluss, das kommt auf das Rohmaterial an und ist unabhängig von der Wasserhärte. Jedoch hat die allgemeine Wasserqualität auf alles einen Einfluss, auch auf den Nachgeschmack. Hingegen kann die Wasserhärte einen bestimmten Einfluss auf den Körper haben, da es direkt konkurriert oder sich ergänzt. Hier ist die optimale Balance wichtig um das Optimum zu haben.

Weich: Weisser Tee, Grüntees mit leichtem Körper, Japanische Grüntees (weil fast alle mit leichtem Körper). Gelber Tee.

Mittelhart: Grüntees mit moderatem Körper, Roher Pu Ehr Tee. Grundsätzlich als „Mittelweg“ für alle Teearten brauchbar aber nicht immer optimal (Tees mit sehr leichtem oder sehr starkem Körper sind benachteiligt).

Hart: Roter (= Schwarzer) Tee, „Ripe“ Pu Ehr Tee, Stark gerösteter Oolong

Somit ist der Mythos vom „alles braucht weiches Wasser da hartes Wasser so böse ist“, von meiner Sicht aus widerlegt. Was wirklich eine Rolle spielt ist die allgemeine feinstoffliche und energetische Qualität des Wassers, und was da manchmal aus den Leitungen kommt ist nur mit zitternder Stimme zu erwähnen. Auch Flaschenwasser ist nicht gut da es Stoffe aus der Flaschendwand herauslöst die ins Wasser gehen. Lediglich Glasflaschen sind akzeptabel da ein bischen Silizium das Wasser kaum belastet und grundsätzlich auch natürlich vorkommt. Bei den Filterkartuschen-Herstellern ist der Mythos aber sicherlich sehr beliebt denn es kurbelt ja die Verkäufe an.

Anstatt auf chemikalische Vorgänge zu setzen welche lediglich das Aroma verbessern könnten, nicht aber das Qi (es wirkt sich sogar negativ auf das Qi aus), sollte man besser das Wasser mit Aktivkohle „weicher“ machen sofern man es benötigt. Es reicht bereits aus wenn man eine Nacht lange ein Kohlestück in das Wasser einlegt und es in den Kühlschrank stellt… die Kohle setzt dabei die Härte runter. Besonders beliebt bei den Chinesen ist Bambuskohle. Kohle kann sogar Medikamentrückstände aus dem Wasser filtern oder reduzieren, und andere Rückstände, es ist also eine natürliche Wunderwaffe ohne dass es negative Effekte auf das Qi hat. Auch werden dabei keine unbekannten „Reinigungschemikalien“ freigesetzt denn keiner weiss was in den Kartuschen genau enthalten ist.

Perfekt wäre allerdings wenn reines Quellwasser verwendet wird. Manchmal wenn man viel Glück hat besteht auch das Hahnenwasser aus Quellwasser wie bei mir zuhause, weil es aus Quellwasser eingespiesen wird. Soviel Glück hat aber kaum jemand auf der Welt und es kommt nur bei wenigen Berg oder Voralpendörfern (wie bei mir der Fall)  vor dass noch echtes Quellwasser eingespiesen wird. Ich sehe es gerne als ein grosses Glück welches kaum bezahlbar ist, denn es gibt kaum gute Alternativen. Man müsste das Wasser endlos viele Kilometer wöchentlich von weit herholen (am besten aus Berggebiet) und in einem schweren Tongefäss transportieren. So machen es heutzutage fast alle besseren chinesischen Restaurants in China, weil sie kein gutes Hahnenwasser haben, sie aber genau wissen dass ihr Tee nur mit Quellwasser richtig gut wird.

Ideal wäre ein hochwertiges Tongefäss für die Aufbewahrung von Wasser. Dort ist das Wasser an einem kühlen Ort bis zu einer Woche problemlos haltbar. In allen Fällen sollten einige Kohlestücke reingetan werden, besonders bei Hahnenwasser ist es empfehlenswert es zuerst eine Nacht lange in ein Tongefäss zu tun und mit Kohle kurz stehen lassen, danach verbessert sich das Wasser und falls dem Wasser Chlor beigefügt wurde wird sich ein Grossteil damit verflüchtigen. Allerdings ist Chlor allgemein sehr schlecht für die Gesundheit, ein frischer Konsum sollte verhindert werden und das Wasser vorher ordnungsgemäss eine Nacht abgelagert mit vielen Kohlestücken (Bambus ist ideal weil es eine grosse Oberfläche hat). Ein absolutes Tabu stellt das reinigen von Teegeschirr dar (mit Ausnahme vom Teebrett). Der Krug und auch die Tasse haben mit der Zeit einen Teebelag und dieser Belag ist sehr wichtig für die optimale Harmonie zwischen Tee und Teegefässen. Dieser Belag besteht aus Mineralien und Stoffen welche sowohl aus dem Wasser wie auch aus dem Tee langsam herausgelöst werden. Sofern man diesen Belag entfernt dann zerstört man auch die Ion-Balance zwischen Tee und Gefässwand, und das schädigt danach den Geschmack weil man damit den Buffer-Effekt eliminiert. Also egal wie reinlich man ist, Finger weg vom  Belag und stets nur mit kaltem Wasser ausspülen, nicht abwaschen!

Allgemein gesehen sind Tongefässe auch für die Aufbewahrung von loosem Tee ideal, weil das Material als Buffer für Feuchtigkeitschwankungen, wie auch Temperaturschwankungen agiert und es bindet sogar schlechte Gerüche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

COMING SOON

 

Advertisements

Wer bin ich?

Vorwort: Ich glaube diese Frage sollte sich jeder stellen, aber das darf natürlich jeder für sich behalten, man muss nicht anderen sagen was man ist sondern sich selber fragen was man ist. Sofern man sich zusehr darum bemüht anderen mitzuteilen als was sie einem sehen sollen dann kennt man sich im Prinzip gar nicht. Jeder sieht seinen Mitmenschen in einem anderen Licht, so sollte es jedenfalls sein, weil wenn dem nicht so wäre ist das alles was wir sehen nur noch eine Fassade, ein Anzug mit Krawatte. Aufgrund der Tatsache dass man, vorallem in Medien und Politik, sich meistens nur als das ausgibt wie die zu überzeugenden Leute einem anzusehen haben wird das wahrhaftige Ich im Keim erstickt. Ich werde also mich selber fragen wer ich bin, ohne auf das Wohlwollen anderer zu achten, es interessiert mich wirklich nicht. Ich möchte niemanden ausnutzen noch benutzen sondern nur mich selber finden.

☻ Pauschales „Gendering“ wird als sinnlos empfunden, denn ein Mensch sollte für alles und jeden einstehen ohne danach zu fragen. Macht nur dann wirklich Sinn wenn man „die Frucht der Liebe“ begehrt.

☻ Interessiert an fast allem was es gibt, sofern es eine gewisse Komplexität beinhaltet denn es ist faszinierend immer wieder was neues zu entdecken, den das Leben ist voller Faszination.

☻ Liebt sowohl Natur sowie auch technische Dinge, vorallem auch Computer ist ein Bereich mit hohem Wissen. Die Liebe zur Vielfalt ist fast unerschöpflich da fast alles von Interesse sein kann.

☻ Die Lieblingszimmerpflanze ist ein Kaktus denn er schreit nicht ständig nach Wasser, ist aber gleichzeitig beim Ort wo er sich wohl fühlt nahezu unverwüstlich und er schützt sich vor dem Zugriff anderer denn er hat das Recht dort zu sein wo er steht und zwar für sehr sehr lange Zeit. Der Lieblingsbaum ist eine Eiche hinterm Haus, sie ist von alleine gewachsen da wo sie den Willen bekam zu wachsen und sollte ihr jemand Leid zufügen wird ihr Recht zu Leben mit dem stärksten Ellbogen der Geschichte in Schutz genommen.

☻ Liebt gesundes und schmackhaftes Essen. Verfechter der Chillieschote und Gewürze aller Art. Nur mit Butter ist alles in Butter, hasst Margarine seit der frühsten Kindheit. Trinkt gerne gute hochwertige Tees und ein paar gute Weine. Isst relativ wenig „rotes“ Fleisch, nur etwa 2x in der Woche (und nur BIO/Wild), dafür aber umso hochwertiger. Sehr beliebt ist hochwertiger Rohmilchkäse und auch ab und zu etwas Fisch/Geflügel (Ebenfalls BIO/Wild ausser im Restaurant). Isst sehr gerne Müslis aller Art, deren Rezeptur ist natürlich geheim, es stecken aber oft Natur-Zutaten drin von denen viele noch nie was gehört haben. Lieblingsbrot ist ein schweres und angeröstetes Roggen-Sauerteigbrot im Holzofen gebacken und mit Wildhefe. GVO ist tabu und mehr als die Hälfte des Essens ist BIO zertifiziert, Ziel ist allerdings mindestens 3/4 BIO/Wild-Anteil.

☻ Liebt künstlerische Werke jeglicher Art, sie sind ein Ebenbild des geistlichen im Menschen und es beweist dass wir nicht materieller Natur sind sondern lediglich materialisiert und dadurch in Symbiose.

☻ Passionierter Gamer (PC und alle Arten von Konsolen) und Movie Liebhaber (besonders Eastern/Anime und alle Arten von Dokumentarfilme). Ebenfalls mit viel TV und allgemeines Tech Know How.

☻ Schon sehr früh in der Kindheit wurde die Beschaffenheit der Ordnung der Natur erforscht und es wurden Listen und Zeichnungen erstellt über dessen Forschungsergebnisse. Diese umfasst einheimische Pflanzen, einheimische Amphibien, Mineralien aus aller Welt und vieles mehr. Auch speziell die einheimischen Pilzarten wurden untersucht und sie wurden fotografiert, auch wenn fast alle Schüler selben Alters wahrscheinlich kaum mehr als 5 Pilzarten kannten. Der Wille zur Forschung war also bereits sehr früh im Leben vorhanden, lustigerweise wurde dieser Drang zur Forschung in der höchsten jemals besuchten Schulen vollkommen unterdrückt und es wurde oft lebensferne Materie gelehrt welche keinen Bezug zum gesunden Leben mit der Natur und Umwelt haben kann. Das ist Stoff aus dem die kapitalistische und umweltzerstörende Lehre über die Materie beginnt und sie wird jedem bereits in der Schule eingetrichtert.

☻ Hat in der Schule schon immer lieber während den Zins und Zinseszinsrechnungen geträumt und war im Zeichnen, Naturkunde und in der Schrift allen überlegen. Der Lehrer hatte eines Tages eine Zeichnung nicht mehr zurückgebracht da er meinte dass er es bei sich zuhause aufhängen möchte. Uhrzeit war noch nie von besonderer Wichtigkeit. Als eines Tages alle anderen Schüler rechtzeitig die Schule besuchten ausser mich, da war der Lehrer aufgebracht dass es ein jemand nicht schaffte und sagte „geh doch die Hasen füttern“, also wurde die Schule danach verlassen und eigentlich wurde es ja tatsächlich als sinnvoller empfunden anstatt die Zins und Zinseszinsrechnungen durchzuführen, auch wenn die halbe Klasse einen Lachanfall bekam.

☻ Im Jugendalter wurde das erste Mal in einer Piper als Copilot einen Rundflug gedreht und dabei viel Gefühl für die Materie bewiesen, aber Nachbars Bauernkinder haben es als Hexenwerk eingestuft und es nicht geglaubt. Ausserdem wurden schon die Pflanzen und Mineralien erforscht (im Mineralienladen einer der jüngsten Kunden), im Garten viele Pflanzen eingesetzt inklusive einer wilden Heckenrose und hunderte von verschiedenen Pilzfotos geschossen. Das alles zu der Zeit als alle anderen Schüler noch zuhause Champignons assen und einen Austernseitling mit ungläubigen Augen ansahen. Bereits im Primarschulalter wurden ausserdem verschiedenste elektronische Geräte auseinandergenommen, mit Bauteilen und Lötkolben experimentiert und der Begriff „Leuchtdiode“ war schon vor rund 25 Jahren bekannt aber die Masse weiss bis heute nicht genau was es ist auch wenn sie von LEDs schwärmen. Wer zuletzt lacht der lacht immer noch am besten und da in der Realschule Unterforderung herrschte wurde in die Sekundarschule gewechselt. Sehr zum Missgefallen einiger Ex-Realschüler welche danach massiv am mobben waren sobald sie einem über den Weg liefen. Aber das war schon immer so auf der Welt, die „Andersdenkenden“ sind meistens das Ziel des Mainstream und werden zum Hexenwerk erklärt, also nix neues. Das ist der Lauf der Dinge und es gibt endlos viele Beispiele dafür. Fakt ist aber: Wer eine Traum hat, der soll ihn einfach ausleben, es gibt keine Entschuldigung für ein schlechtes Verhalten gegenüber diesen Träumen denn nur so entsteht neues sich alles vereinendes Schaffen, das hat uns die Vergangenheit viel zu oft gelehrt.

☻ Entzürnt über den allgemeinen Misstand der in der Welt herrscht, dies verlangt nach Forschung, Aufklärung und Lösung. Allerdings natürlich konstruktiv denn Krieg kann man nicht mit Krieg bekämpfen sondern mit dem Willen zur Wahrheit.

☻ Lebt und wohnt bei der Binneninsel der „High-Tech-Indianer“, umgeben von der EU, da wo die schönen Berge sind.

☻ Kennt Krankheiten seit ca. 10 Jahren praktisch nur noch vom Hörensagen, das schlimmste was seither passiert war ist ein Kratzen im sehr empfindlichen Hals, allerdings nach einem Tag meistens verschwunden. Der Arzt hat aber kein Problem damit und freut sich dass er sich anderen Patienten umso mehr widmen darf.

Anerkannte Webadressen

Hier ist eine Linksammlung mit Anbietern von Konsumgütern die meinen strengsten Qualitätsrichtlinien entsprechen, nur eine handvoll ist würdig hier gelistet zu sein.

>> = Weltweit

>– = Auf Anfrage sind manchmal auch internationale Lieferungen möglich.

> = Lokal

Kein Versand

Haftungsausschluss: Es ist zwar alles nach bestem Wissen und Gewissen kontrolliert: Allerdings liegt jede Verantworung für das Nutzen dieser Links natürlich bei den Usern

Trinken:

>> Pu Ehr Tee:  http://yunnansourcing.com/en/6634494-pu-erh_tea und http://www.pu-erhtea.com/

>> Grüntee (Dragonwell/Jasmintee): http://shop.amazing-green-tea.com/index.html

>> Pu Ehr und Oolong Tee: http://www.essenceoftea.com/who-are-we

Essen und Weine:

> http://www.mahlerundco.ch/

>> Arganöl: http://www.arganshop.ch/de/

http://www.bionat.ch/

> http://www.soyana.ch/

Natürliche Nahrungsergänzung:

> http://shop.dryfruit.ch/index.php

>http://www.vita-shop.ch/index.asp?Language=DE&page=shop

>>http://www.hokkaido-reishi.net/

Fairtrade Nahrung und Textilien/Haushalt:

> http://www.claro.ch/

>> http://www.chopstick.at/

Digitale Medien und Computer-Hardware:

>–Games/Mechandise: http://www.alcom.ch/index.p

>Hardware:  http://www.steg-electronics.ch/de/Default.aspxhp

>Hardware: http://www.brack.ch

>>Games: http://www.gog.com/

Leben und Natur

Leider wird diese Thematik in der heutigen Gesellschaft oft als unwichtig oder zweitrangig angesehen. Moralisch hochwertige Prinzipien werden uns Menschen fast immer nur in Zusammenhang wenn es direkt um die Mitmenschen geht beigebracht aber äusserst selten wenn es um die umfassende Thematik aller Lebewesen und die Natur geht. Wir Menschen werden total materialistisch erzogen und meinen wir können mit der Welt tun und lassen was wir wollen, von ihr nehmen aber leider nicht geben. Das Kapital ist das was normalerweise jeder will und um dieses Ziel zu erreichen hat es eine Natur und generell alle Lebewesen die man um dieses Ziel zu erreichen nach Strich und Faden ausnutzen soll und natürlich auch darf. Solange ein Papier mit grossen Kapitalzahlen vor der Nase landet sind die infolge dieser Kapitalzahlen enstandenen Misstände zweitrangig. Diese Umstände kann verunreinigtes Trinkwasser, das systematische Töten von anderen Lebensformen jeder Art, das Verunreinigen der Luft und Wasser und das Ausrauben/Ausradieren jeglicher anderer Naturressourcen sein. Beinhaltet aber auch direkte Schäden an Mitmenschen welche den Begünstigten nicht nahe stehen und daher moralisch unbedeutend sind. Das nennt man auch den individuellen Fussabdruck welche die Menschen auf dem Planeten hinterlassen. Dieser Fussabdruck ist bei manchem Menschen derart hoch dass schwer zu sagen ist ob man sowas „Dreck am Stecken“ nennen soll oder am besten gleich „Gift am Baum“, damit man die Tragweite etwas besser reflektiert. Dennoch finden es viele Menschen lächerlich überhaupt schon das Wort Moral oder Ethik in den Mund zu nehmen, es ist für sie offenbar praktisch inexistent. Und selbst wenn sie eine schlechte Ethik hätten, sie meinen dass sie ja sowieso dazu verdammt wären eine schlechte Ethik zu haben, als Teil des Menschseins.

Oft wird gesagt „ja wir alle haben ja Dreck am Stecken“, da ist also nicht ein einziger der dem Leben und dessen Natur vollumfänglich dienlich wäre und dessen Handlung keinen Schaden verursacht. Nun ja, wird der Fokus auf eine Schnecke gerichtet dann sieht man dass sie ein Salatblatt frisst, es entsteht dadurch ein Schaden an einer anderen Lebensform. Ausserdem wurde wertvoller Sauerstoff konsumiert und sie war der Sonnenstrahlung im Wege gestanden wo ansonsten etwas anderes die Strahlung abgekriegt hätte. Andererseits gibt sie auch etwas zurück denn sie düngt den Boden und ist Teil des intakten Kreislaufs der Natur. Man kann also sagen dass ihr Wesen als „nachhaltig“ angesehen werden kann Die Frage ist ob diese Schnecke nun „Dreck am Stecken“ hat dafür dass sie von der Natur „genommen“ hat. Um es zu beurteilen muss man es zwischen „dem Leben dienlich und notwendig“ und „der persönlichen Gier dienlich und jenseits des notwendigen“ unterscheiden.

Wird das ganze mit einem Menschen verglichen, sein Einfluss auf die Natur ist schon im Kindesalter in einem räuberischen Bereich angesiedelt. Er sammelt alles mögliche und nimmt dadurch alles mögliche von der Natur, stört dadurch andere Lebewesen und kann auch ihren natürlichen Kreislauf behindern, spätestens dann wenn die hundertste Schnecke misshandelt oder zertreten wurde und alles nur weil der Mensch diesem „niederen“ Wesen auf irgendeiner Art und Weise überlegen war und daran Spass hatte. Ebenfalls braucht dieser junge Mensch meist sehr viele Spielsachen, diese werden alle mit teils grossen Auswirkungen auf die Umwelt produziert. Es wird der Umwelt Erdöl entnommen, danach giftige Dämpfe verursacht und falls der Mensch irgendwann nicht mehr damit spielt landet es schlimmstenfalls in einem Tümpel oder am Strassenrand wo es die Umwelt mit Schadstoffen anreichert. Klar ist, ein Kind kann kaum zur Verantwortung gezogen werden, es wurde dem Kind so gelehrt und beigebracht und das Kind ist ein lernendes Wesen, eine eigene Eingebung folgt erst später. Allerdings werden sich viele Verhaltensmuster nie ändern und falls doch, dann nur in Ausnahmefällen weil es von der allgemeinen Gesellschaft kontinuierlich beeinflusst wird. Es wurde diesem Menschen ausgehändigt und für „normal“ erklärt, es ist also Teil der Erziehung und kann danach von Generation zu Generation weitergereicht werden als Teil der gesellschaftlichen Moral des Lebens. Danach wird aber gesagt „aber ein Kind muss spielen, und es braucht viele Spielsachen“. Das ist zwar richtig wenn es um den Kern der Sache geht aber es beinhaltet nicht das „wie“, z.B. wäre ein unlackiertes Holzspielzeug (aus aufgeforsteten Wäldern) kaum eine Belastung für die Umwelt aber es wird praktisch nie gekauft weil billigen Plastikplunder förmlich verramscht wird und die gesellschaftliche Normalität definieren. Ausserdem wird dem Kind oft nicht beigebracht wie edel eine Schnecke ist und dass man ihr Sorge tragen muss, auch das ist ein wichtiger Teil der Erziehung aber es wird oft vernachlässigt. Also bereits im Kindesalter ist der „Dreck am Stecken“ indirekt um ein vielfaches so hoch wie bei jedem anderen (tierischen) Lebewesen vergleichbarer Grösse.

Damit wird auch bereits das Hauptproblem erkennbar: Respekt vor allen anderen Lebewesen, inklusive einer Schnecke, sie ist keine Ausnahme.  Die Erziehung und das gesellschaftliche „Wirken“ ist also sehr bedeutend wie sich ein Mensch später entwickelt. Klar ist, es gibt kein Lebewesen welches einfach nur geben kann ohne zu nehmen. Die blosse Existenz des Lebewesens zwingt es in den Kreislauf der Natur, den Kreislauf des nehmen und gebens einzutreten. Das ist etwas völlig natürliches und ist Teil jeder Lebensform, wo es allerdings kritisch wird ist wenn ein Lebewesen sein Manipulationspotential dazu verwendet diesen Kreislauf massiv zu stören. Dies kann sowohl direkt wie auch indirekt geschehen: Kauft jemand z.B. ein Computer dann ist hier bereits ein Rauben und Gebrauchen von Ressourcen im Spiel, wird der Computer nach dem Lebensende allerdings ordentlich recyclet (und daraus ein neuer Computer gebaut) hält sich der Schaden an der Natur in Grenzen. Auch kommt das „wie“ ins Spiel; Wurde der Computer dazu verwendet um diesen Text der hier gerade steht zu schreiben dann kann sich dessen Nutzen in einem positiven Bereich befindet wenn es auch nur 10 Menschen dazu bewegt ihren Fussabdruck zu reduzieren und mit der Natur achtsamer umgehen. Es ist also alles irgendwie vernetzt, nichts steht für sich allein und alles kann einen Einfluss auf diverse Begebenheiten machen. Es geht also nicht darum dass man in absoluter Harmonie wie eine Schnecke sein muss. Ein Mensch ist nunmal ein räuberisches Wesen mit viel zu hohem Manipulationspotential, aber es gibt grosse Unterschiede bei der Grösse seines Fussabdrucks. Mit einem gewissen Grad des Fussabdrucks kann die Natur noch umgehen aber leider ist es bei fast allen Industrienationen viel zu hoch, es werden Fussabdrücke generiert welche nicht mehr als nachhaltig gelten und langsam aber sicher die Natur und dessen Ressourcen zerstören. Dabei muss man aber unterscheiden zwischen echter Nachhaltigkeit oder blossem Gerede und Gesülze nur um sich selber zu dienen als eine rein egoistische Weltansicht. z.B. Die Politiker sagen uns immer „wir müssen CO2 einsparen“ u.a. aber die Aktionen welche sie hinter dem Parlamenttisch beschliessen oder zulassen nur aufgrund dem Kapital gehören zu den grössten Umweltsünden welche die Menschheit je verbrochen hatte. Der Konsument kann schwer ausweichen da er in einer Art Matrix von Brauchen und Gebrauchen lebt, also er dient der Wirtschaftsdiktatur welche uns danach sehr vieles vorgibt wie wir zu leben und zu konsumieren haben, dadurch entsteht eine der Natur sehr undienliche Moral. Wenn danach den Moralapostel „man soll CO2 einsparen“ gespielt wird dann ist das ganze leider unglaubwürdig und steht in keinem Verhältniss zum Schaden der aus rein kapitalistischen Gründen ständig generiert wird.

Jedoch gibt es Licht am oft dunklen Horizont, nämlich jedes einzelne Individum welches sehr viel bewegen kann. Man kann z.B. BIO Ware kaufen und zu verbesserten Bedinungen gehandelte Produkte (Fairtrade), das ist ein guter Anfang, es ist daher manchmal einfacher als man denkt um mit einer der Natur dienlichen Moral zu leben. Oft wird gesagt „ja aber man kann es sich nicht leisten“, nunja… ich sage nur „Wirtschaftsdiktatur“ als Hauptproblematik. Schlussendlich aber ist jeder „seines eigenen Glückes Schmid“ und es gibt fast immer einen Weg seinen moralisch guten Anteil beizutragen. Denn das grösste Kapital ist weder das finanzielle noch das materielle Kapital (zusammefassend nur noch „Kapital“ genannt da es praktisch die einzige uns bekannte „Kapitalform“ ist, auch gerne als „rationalistisch“ bezeichnet), das wichtigste Kapital ist das geistige Kapital.

Ob also jemand effektiv „Dreck am Stecken“ hat oder nicht ist eher eine Frage der Motivation und wieviel man dafür tut um den Fussabdruck gering zu halten, vorallem aber auch Fussabdruck-Kompensation. Also man versucht mit dem was man verwendet aktiv dem Fussabdruck dienliche Dominosteine zu kreieren welche danach umfallen. Oft wird von einem Grossverteiler behauptet dass sie z.B. eine Ananas eingeflogen haben und dass es „CO2“ kompensiert wurde. Ich würde mal sagen, es ist besser als wenn gar nichts getan wurde und obwohl es den Fussabdruck beileibe nicht auf Null setzen kann so ist es wenigstens der gute Wille der zählt indem man versucht im Austausch umweltfreundlicher zu handeln. Allerdingst ist eine blosse „CO2 Kompensation“ relativ geringfügig, es müsste in allen Ebenen der Produkion hohe Beachtungen bezüglich des Fussabdrucks geschenkt werden und nicht nur beim CO2. Dennoch, es ist ein kleiner Anfang und ein gutes Beispiel dass man versucht den Fussabdruck zu reduzieren. Sofern man versucht alles nach bestem Wissen und Gewissen so zu regeln dass der Fussabdruck klein bleibt, dann kann man wenigstens von sich behaupten „ja ich habe zwar immer noch Dreck am Stecken aber manchmal ist es auch Humus„. Die Aussage ist klar, wer etwas von der Natur nimmt muss auch etwas geben, und je mehr man gibt desto tiefer wird der Fussabdruck. Geben kann man auf verschiedene Art und Weise: Man kann schauen dass es den Tieren allgemein gut geht, vorallem den Tieren die man verspeisen möchte. Ebenfalls sollte es den Pflanzen gut gehen, besonders auch den Pflanzen welche uns nähren, sie haben verdient in der Sonne mit Liebe zu wachsen und unsere Körper danach mit dieser Liebe zu erfüllen. Nur eine Pflanze welche diese Liebe erhalten hat kann uns gut nähren und vorallem auch den Fussabdruck gering halten. Die Pflanze braucht keine Chemie, sie braucht keine Gentech Manipulationen, alles was sie braucht ist Respekt und Liebe und ein Körper der ihr Wesen als das was sie ist zu schätzen weiss, nämlich in ihrer ganzen Natürlichkeit um den Menschen zu nähren. Falls eine Pflanze mit grossem Respekt aus der Natur entnommen wurde ist auch der Fussabdruck tiefer. Wurde sie allerdings mit einem Riesentraktor oder sogar einem Bulldozer entnommen, dann ist es natürlich negativ für den Fussabdruck. Ausserdem sollte auch das Meer und die Atmosphäre mit Respekt behandelt werden, keine unnötigen Verunreinigungen und dergleichen. Schlussendlich, alles was man nimmt sollte man wieder geben auf irgendeiner Art und Weise und so gut es möglich ist.

Man kann bereits beim eigenen Garten anfange, z.B. dass der Baum hinterm Haus mit Liebe beachtet wird, denn solange er gesund bleibt fällt er nicht aufs Haus und ist ein zu liebender Bestandteil der Natur, ein Wesen mit Rechten die man nur in Ausnahmefällen „besägen“ sollte. Wie man die Natur behandelt kann man nämlich bereits daran erkennen wie man den Baum behandelt der vor der Nase am wachsen ist. Wenn man sie ständig umsägt und respektlos behandelt als ob es einem im Wege wäre, dann kann man davon ausgehen dass auch der allgemeine Fussabdruck sehr hoch ist, also kein bischen „Humus am Stecken“ sondern praktisch nur Dreck.

Etwas vom wichtigsten ist aber, dass man die Instransparenz bekämpfen sollte. Jeder soll erfahren wo und wie ein Lebensmittel und andere Waren hergestellt wurden, denn es  ist eines der Faktoren welches den höchsten Fussabdruck generiert auch wenn es uns kaum bewusst ist. Leider werden diese Tatsachen oft verschwiegen und mit Absicht nicht deklariert. Intransparenz tötet die Urteilsfähigkeit und diese Abtötung ist ebenfalls tödlich für die gute Moral, ein kritischer Dominostein im Getriebe und es ist eines der schlimmsten Ursachen des grossen Fussabdrucks. Die Aufklärung ist sehr bedeutend für die Reduzierung des Fussabdrucks, schlussendlich aber, selbst wenn alle ein bestimmtes Mass an „Dreck am Stecken“ haben, solange sie mit Herz und Verstand sich darum sorgen dass es auch eine gehörige Portion „Humus am Stecken“ gibt, darf man mit Friede und Freude durch die Welt wandern ohne dass man sich schuldig fühlen oder uneins mit der Natur fühlt. Der Mensch ist nunmal bis zu einem gewissen Grade ein räuberisches Wesen aber er ist ebensofähig massiv der Natur etwas zurückzugeben denn er ist ein Wesen mit enormem Potential der verdammt viel verändern kann, sowohl in schlechter wie auch guter Hinsicht. Das sollte jedem bewusst sein und nur weil sich Dreck nicht immer verhindern lässt bedeuted es nicht dass „Hopfen und Malz verloren“ wäre, im Gegentiel. Gerade dieser „Dreck“ ist die Quelle um daraus Humus zu kreieren, wichtig ist nur die Motivation mit Herz und Verstand. Selbst ein kleiner Nutzen kann infolge eines Dominoeffektes grosses Bewirken, denn wie schon gesagt steht nichts für sich allein, alles ist irgendwo miteinander verbunden. Selbst das Kind wird einen Nutzen davontragen der sehr tief gehen kann da es danach den eigenen Blick auf die Welt verändern kann mit weitreichenden Folgen. Menschen sind also nicht Dreck am Stecken noch ist es das Einzige was sie tun können, sie haben die Fähigkeit es zu Humus zu verwandeln und jeder sollte sich dem bewusst sein, dadurch erreicht man auch den Frieden mit dem was man tut und handelt und es kann uns glücklich machen. Das Schlimmste was man tun kann ist wenn man die Augen vor all dem verschliesst und sich von Staat und Industrie in eine Matrix einschliessen lässt wo man mit Scheuklappen einfach alles was einem vorgeworfen wird konsumiert, denn diese Lebenweise kreiert einen starken Fussabdruck. „Humus am Stecken“ bedeutet also das Gehirn zu benutzen und sich fragen „was konsumiere ich, war es nachaltig oder ressourcenschonend produziert“, das ist der erste Schritt zu einer besseren Moral. Schlussendlich hat jeder Konsument das Recht und auch Verantwortung zu erfahren wie und wo sein Konsumgut hergestellt wurde und  solange dieses Recht beschnitten wird ist eines der grundlegensten Rechte, nämlich das Recht auf Urteilsfähigkeit, untergraben. Die Stärkung dieses Rechts ist der Schlüssel für unsere Freiheit und wie wir Menschen mit dem Fussabdruck auf moralischer Ebene umgehen möchten.

Biodiversität

Es sollte einem Grossteil der Menschen bewusst sein dass wir immer mehr Artenvielfalt sowohl bei Tier wie auch Pflanzen verlieren oder akut bedrohen. Allerdings machen sich vermutlich die wenigsten richtig Gedanken darüber was das nun genau bedeuten könnte und mit was man rechnen muss. Der Ursprung mag oberflächlich bekannt sein aber sind es wirklich nur die „bösen“ Industrien und/oder dessen Monokulturen welche das alles verursachen oder spielt der Konsument nicht auch eine bedeutende Rolle in diesem Geschehen? Kann es sogar sein dass manche Leute denken dass es gar keine grosse Artenvielfalt geben sollte da man das Meiste ja sowieso nicht essen kann oder nicht als richtige Nutzpflanze oder Nutztier gebrauchen? Mag der Ausdruck „Nutzen“ überhaupt komisch vorkommen oder ist dieser Ausdruck als handelsüblich und rational anzusehen? Schlussendlich: Darf ein Teil der Natur ohne akuten oder sichtbaren Nutzen überhaupt existieren? Und falls es nicht existieren dürfte wäre dessen Begründung einfach nur weil es zuwenig Nutzen bringt? Was ist überhaupt die Definition von Nutzen? Möglicherweise etwas was zum einen am effizientesten den Magen füllt und zum anderen das finanzielle Kapital nährt? Könnte der Nutzen aber auch darin bestehen dass es gewisse Machthaber dazu dient die Bürger damit zu kontrollieren? Klar ist, alles was abhängig macht kann dazu benutzt werden einen anderen zu kontrollieren sofern keine Ausweichmöglichkeit mehr besteht und je mehr die Diversität verloren geht desto geringer werden die Ausweichmöglichkeiten.

Um dieses Dilemma mal genauer zu erklären: Damit meine ich das Dilemma das man ja eigentlich viel zerstört und man ist sich dessen bewusst aber da ist noch der Pseudo-Gott dem man dienen muss:

Die Natur gehört nicht dem Menschen, sie ist das Werk des Schöpfers und wurde dem Menschen lediglich zur Verfügung gestellt unter der Bedinung sie mit Ethik und Moral  zu nutzen und zwar mit Herz und dem grossen Verstand der uns geschenkt wurde. Die Menschen überschreiten hier Grenzen die nicht mehr rückgängig gemacht werden können und dessen Folgen sind ungewiss. Es liegt zwar in der Natur der Sache dass jedes Lebewesen ein gewisser Egoismus zeigt, allerdings ist der Mensch das einzige Lebewesen welches fast unendlichen Schaden an der Natur anrichten kann bis hin zur kompletten Zerstörung. Wieso die Menschen dazu fähig sind liegt in der Natur ihres enormen Geistes welcher zu tiefgreifenden Manpulationen fähig ist. Allerdings scheint die Menschheit zu vergessen dass je mehr Macht man bekommt desto mehr Verantwortung wird einem auferlegt. Es scheint allerdings Mode zu sein sich vor der Verantwortung zu drücken, denn üblicherweise geht man immer den Weg des geringsten Widerstands, das ist eine Naturgesetz, dennoch könnten wir mit unserem überlegenen Geist und mit dessen Wille dieses Gesetz überlisten.

Nur ist leider so dass die volle Verantwortung nicht mehr beim Menschen und dessen Handeln liegt, sie ist nun auf das Kapital verlagert, deswegen nennen wir das weltweite System ja auch „Kapitalismus“. Aufgrund der Sichtweise dass das Kapital sozusagen eine Art Pseudo-Gott ist und man die volle Verantwortung so pauschal auf den Pseudo-Gott abwälzen kann, verstehen es die Menschen prächtig sich der logischen Verantwortung zu entziehen denn man kann ja immer diesen Pseudo-Gott für alles verantwortlich machen. Das Kapital bestimmt jegliches Handeln, allerdings hatte das Kapital erst etwa seit dem 1800 Jahrhundert das volle Potential erreicht, als die Leute sich langsam ihrem kirchlichen Gott abgewandt haben und das Kapital für sich entdeckten da er ihnen absolute Handelsfreiheit gab was das Nutzen jeglicher Welt und Wissenschaftsressourcen anbelangt. Danach hat man angefangen ohne jede Reue und Gewissen die Natur zu kopieren um aus ihr das Wissen rauszuquetschen und war damit immer erfolgreicher. Mitte 1950 war man danach soweit dass man noch die Waffe als weiterer Gott für sich entdeckte und mal allen grosszügig seine Macht demonstrieren musste. Frankreich hat mal zur Präsentation ihrer Halbgottmacht eine Insel nahezu versenkt und Russland hat es geschafft die grösste Explosion von Menschenhand zu erschaffen. Amerika hat mal schnell ein paar Städte mit kräftigen Nuklearbomben abgefakelt und vieles mehr. Während dieser Zeit war der Kapital-Gott gestorben und alle Geldscheine wurden wertlos, eine zeitlang hatte man sie praktisch auf Klopapier einseitig gedruckt und dort wertlose Millionenzahlen verewigt, bis man bemerkte dass der Waffengott ja eigentlich gar  kein Gott ist.

50 Jahre nachdem das Kapital wieder regierte bekannten sich immer mehr Leute als Menschen „ohne Glauben und ohne Religion“, allerdings glauben sie nach wie vor ans Kapital. Falls dem nicht so wäre dann fühlen sie sich zumindest dazu genötigt denn selbst der beste Lachs kann nicht ewig gegen den Strom schwimmen und solange etwas stark unterdrückt wird ist eine Änderung nicht allzu real. Wie dem auch sei, das Problem ist dass das Kapital aufgrund vom System nahezu endlos expandieren kann, die Natur kann das allerdings nicht. Das logische Resultat ist dass aufgrund der Macht des Kapitals welches wie gesagt fast unbegrenzt Macht ausüben kann schlussendlich alle anderen Bereiche komplett beherrscht und der Mensch als „dessen Diener“ ist bereit nahezu alles dafür zu tun. In den richtigen Händen ist es also ein sehr mächtiges Werkzeug und es wird auch intensiv gebraucht. Dadurch enstand das ganze Dilemma mit den Industrien denen man „Macht auf Anfrage“ verliehen hatte und die eigentlichen Besitzer der Macht haben sie aus dem Nichts geschöpft und verlagern es chronisch von unten nach oben. Dadurch gerät diese Macht in immer weniger Hände, und wird aktiv als Werkzeug für ihre Zwecke gebraucht oder missbraucht. Obwohl die anbetende Mehrheit merkt dass diese Macht nicht nachhaltig ist und alles nachhaltige mit der Zeit komplett auslöscht (und irgendwann auch sich selber), finden sie kaum eine Möglichkeit sich dem zu entziehen denn das ganze hat System und hat eine immer grössere weltumfassende Reichweite. Tatsache ist dass wir es mittlerweile soweit brachten dass eine sehr grosse Artenvielfalt komplett ausradiert wurde, für immer verschwunden, damit muss die Menschheit leben, ob sie es wollen oder nicht.

Klar ist auch, der Konsument hat mehr Macht als er glaubt. Sofern er gezielt Waren meidet, Problematiken durchleuchtet und weise Entscheidungen fällt kann vieles recht effektiv bekämpft oder zumindest eingedämmt werden. Sehr schwer einzudämmen ist die allgemeine Zerstörung von Lebensraum sobald der Mensch sich dort ansiedelt. Demgegenüber stehen aber Bereiche die als eindämmbar gelten sofern der Konsument aufpasst, sprich keine Resourcen aus fragwürdigen Quellen kauft: Unklare Fang oder Produktionsgebiete, unklare Herstellung, Haltung/Fütterung und Weiterverarbeitung. Grundsätzlich soll soviel Transparenz wie möglich herrschen und es soll stets das Ziel sein diese aufzudecken sofern sie nicht vorhanden ist. Das mag unbequem erscheinen aber „aktiv“ sein ist nicht der Weg des geringsten Widerstandes, es beinhaltet auch aufklärische Arbeit und aktives Interesse bezüglich den Ressourcen. Allerdings keine negative Moral noch eine zwanghafte Fokussierung, sondern einfach eine erhöhte Aufmerksamkeit mit dem Ziel etwas beizutragen, das ist im Prinzip alles und wenn es fast alle machen würden kann es sehr viel bewirken mit verhältnissmässig wenig Aufwand. Es sollte stets das Ziel sein nicht dem Kapital zu dienen sondern den Spiess umdrehen und das Kapital zu seinem Diener machen indem man klar vorgibt was das Kapital machen darf und was es nicht darf. Das bedeutet: Nicht einfach geistlos etwas kaufen sondern sich fragen was bewirkt diese Aktion konkret auf die Umwelt? Wenn man dieses Prinzip einmal verstanden hat ist es auf einmal möglich das Kapital aufgrund des mächtigen Geistes erstaunlich weise einzusetzen und es kann dadurch zum Diener werden.

Die mit Abstand grösste Problematik ist die mangelnde Transparenz welche uns viele wichtige Informationen verschweigt und das ist im wesentlichen auch die grösste Schwierigkeit die uns mit Absicht auferlegt wurde damit das Kapital seinen Diener nicht verliert. Um den Spiess umzudrehen muss man also Transparenz schaffen und sich diese so gut es geht verschaffen, das ist eigentlich das ganze Geheimniss.

Nun ein paar Fakten um zu verstehen wie und mit welcher Motivation die Artenvielfalt auf verschiedenste Art und Weise dezimiert oder bedroht wurde:

Allgemein ist bereits vieles für immer ausgestorben und es wird noch viel mehr aussterben, das steht fest. Genaue Zahlen sind mit aber noch unklar.

Akut bedrohte tierische Individuen:

Wale: Eines der ersten Opfer waren die Wale, die wurden bereits im späten Mittelalter massiv bejagt mit Schiffsflotten. Damals dachte man noch es gäbe unendlich viele Wale und sie können nicht dezimiert werden, sie wurden rein aus Gier bejagt da sie eine reiche Ressource darstellten aber schon damals gabs ein Kapital welches ihnen dadurch Wohlstand versprach, also etwa im Jahre 1400-1500 hat das ganze angefangen. Selbst heute noch ist die Situation nicht vollkommen bereinigt, vorallem von Japan aus aber auch Norwegen und Island wird immer noch einiges bejagt auch wenn es meist kleinere Wale sind. Es ist daher das Lebewesen welches vermutlich am meisten Leid durch den Menschen erfahren musste. Heutzutage sind nahezu alle grösseren Walarten kritisch dezimiert und teilweise vom Aussterben bedroht, die zunehmende Meeresverschmutzung welche ebenfalls ein Werk des Menschen ist, macht alles nur noch schlimmer. Es besteht aber noch Hoffnung und dieser Hoffnung sollte man Kraft verleihen.

Berggorilla: Dieser ist eine eigene Affenart und mittlerweile am Rande der Ausrottung angelangt. Da in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet nahezu alles beschossen und erschossen wird (da kriegt der Waffengott ja eine völlig neue Bedeutung) muss man nicht lange rätseln wie es passieren konnte. Einer der stärksten und zugleich sanftmütigsten Tiere die es gibt.

Spitzmaulnashorn: Nahezu ausgerottet, nur noch wenige Bestände in Kenia, aufgrund des grossen Kapitals welches ihr Horn verspricht.

Amphibien: Mehr als 3/4 aller Arten weltweit sind mittlerweile akut bedroht, es ist kaum möglich alle Namen zu nennen.

Fische/Krebse: Man geht davon aus dass etwa die Hälfte bald bedroht sein könnten.

Akut bedrohte pflanzliche Individuen:

Nahezu alle Kulturpflanzen: Sie verlieren immer mehr an Diversität da immer mehr Arten aussterben. Es werden meist nur wenige hochertragreiche Arten massiv in Monokulturen verbreitet und alle anderen Arten werden nur sporadisch oder auf irgendwelchen Samenbanken mehr schlecht als recht erhalten oder sterben komplett aus. Auch die Gentech trägt dazu bei dass noch mehr Arten bedroht oder ausgerottet werden.

Zerstörung ganzer BIO-Systeme:

Ozean: So gut wie alles ist mittlerweile bedroht da stark verschmutzt und überfischt durch immer radikalere Fangmethoden. Teils durchpflügen bestimmte Schleppnetze sehr hohe Tiefen des Meeresboden und stören damit massiv das natürliche Gefüge dieses Lebensraumes welches auch mit massiver Zerstörung einhergeht.

Viktoriasee in Tansania: Hier wurde durch das Einsetzen eines Nilbarsches mindestens 400 Arten komplett vernichtet. Es war einmal eines der artenreichsten Seen überhaupt und als eines Tages der Mensch dachte dass es sich lohnen könnte dort ein sehr gefrässiger Räuber der bei diesem See nichts zu suchen hatte auszusetzen war das ganze seit wahrscheinlich Jahrmillionen funktionierende Ökosystem innert weniger Jahren zusammengebrochen. Mehr Infos dazu:  http://de.wikipedia.org/wiki/Darwin%E2%80%99s_Nightmare Heutzutage wird der Nilbarsch in diverse Länder verkauft mit hohem Gewinn und die arme Unterschicht der Bevölkerung darf sich dann noch offenbar die Reste dieser Fischindustrie „abnagen“ wie auf diesem Video erkennbar ist:

Brasilianischer Regenwald: Ist zwar noch zu einem Grossteil erhalten, aber man geht davon aus dass in einigen Jahrzehnten 40% davon zerstört sein könnte, und es wird auch viele Arten treffen da es ein sehr sensibles BIO-System ist welches fatale Eingriffe schlecht verträgt. Hauptgrund der massiven Umweltzerstörung sind der Anbau von Gentech-Nutzpflanzen und Nutztiere. Der Ausdruck „Nutzen“ wird ungern in den Mund genommen, aber es geht nur darum als was es von der Menschheit im allgemeinen angesehen wird.

Regenwald in Borneo: Man geht davon aus dass mittlerweile etwa die Hälfte komplett zerstört wurde und anstelle des Regenwalds sind Palmöl-Bäume gepflanzt worden. Hauptsächlich für die sogenannten „Öko-Strom-Kraftwerke“ und als Industrielle Fette für Lebensmittel.