Konsumverhalten

Es sollte einleuchten dass ein grosser Anteil dieses Konsumverhaltens durch Hirnwäsche von Kind auf förmlich eingepflanzt wurde. Zuerst werden die Geschmacksnerven und die allgemeine Mentalität auf die zu konsumierende Ware vorbereitet, also schaut die Industrie wie man die zu konsumierende Güter am besten im Kopf der Aufwachsenden verewigen kann, dies machen sie oft Hand in Hand zusammen mit dem Staat. Wieso es dazu kommt ist der Lobbyarbeit geschuldet, da die Industrie es immer besser versteht auf dem Parlamenttisch ihre Interessen durchzusetzen. Die Industrie ist das Kapital und Kapital hat das Sagen, der Konsument hingegen ist für den Staat ein festes Kapital selbst wenn er nichts zu sagen hätte. Es geht letzten Endes nur darum wie man den Kreislauf von Kapital geben und Kapital nehmen optimieren kann, da ist die Industrie sehr gerne behilflich indem sie dem Staat klarmachen wie sich das Kapital optimieren lässt. Der Staat schaut sich danach das Papierchen an oder spitzt die Ohren und sagt: „Ja gut du bist ja echt mit Weisheit gesegnet und wir werden dich auch segnen unsere liebe Industrie. Moment einmal wir rufen gleich mal die Nationalbank an und sagen denen dass sie mehr Geld drucken sollten damit das Geld entwertet wird, danach gehts der Exportwirtschaft besser. Ausserdem werden wir den Geschäftsbanken sagen dass sie den wertvollen Unternehmen sehr viel Kapital verleihen sollten und falls diese Geschäftsbank einmal pleite geht dann gibts ja noch die Staatshafung, denn ein so mächtiger Apparat ist „to big to fail“. Danach rufen wir noch dem Zoll an und sagen dass sie die Zollgrenzgänger fertig machen sollen damit sich wieder mehr Inlandgut versemmeln lässt. Die kleinen Konsumentenheinis dürfen schliesslich nicht importieren sondern nur unsere liebe Industrie.“ Was auch gesagt werden muss: Je kleiner die Firma ist desto schlechter ist die staatliche Unterstützung denn klein bedeutet ja dass es kein Kapital hat und wo kein Kapital da ist kann man dem Kapital nicht gut dienen. Nachdem die grossen Firmen also ausreichend kapitalisiert wurden, können sie damit nahezu alle Menschen und Ressourcen beherrschen da das Kapital diese Individuen beherrscht, ziemlich simpel.

Wieso ich den Mechanismus ein wenig aufgezeigt habe ist weil es sehr viel mit dem Konsumverhalten zu tun hat wie sich eine Firma entwickeln und positionieren kann und wieviel Macht man ihr schlussendlich verleiht. Der Lobbyismus ist dabei einer der Hauptpfleiler wie sich eine Firma zu mehr Macht verhelfen kann da wie gesagt der Staat dessen Diener ist. Die Bank ist keine eigene Industrie da sie nichts anderes als ein Werkzeug der Industrie und teilweise auch den Staat darstellt und denen hörig ist. Manche Industrien haben sogar ihre eigene Privatbank, also man sieht worum es letzten Endes geht.

Allgemein ist es so dass Industrie und Staat sehr eng verzahnt sind und falls es der Industrie schlecht geht dann tut der Staat alles was sie können damit die Industrie gerettet wird. Die gegebene Hilfeleistung ist allerdings abhängig von der Grösse der jeweiligen Industrie, es findet also eine Art Diskriminierung statt. Diesselbe Diskriminierung findet aber auf allen Ebenen der Konsumgesellschaft und den damit verbundenen Individuen statt. Je mehr Kapital jemand hat desto weniger muss er prozentual dem Staat abgeben. Sofern der Staat der Meinung ist dass es einer Firma (oder einem hierzulande mächtigen Grossbauern) schlecht geht dann wird sie massiv, mit Steuergeldern, unterstützt. Sowas wird „Subventionierung“ genannt, damit dieser Kapitalmotor wieder ins laufen kommt. Ein einzelnes Individum wird allerdings nie unterstützt und falls es Sozialhife gäbe ist diese Person von der Gesellschaft geächtet. Kapital unterstützt immer nur Kapital, eine andere Kombination gibt es nicht ausser auf rein individueller Ebene (das ist die Macht des Konsumenten). Solange ein einzelnes Individum kein Kapital generierte gilt es als „nicht der Gesellschaft dienlich“; alle anderen Tätigkeiten und mögliche Hilfeleistungen für die Gesellschaft sind grundsätzlich nicht relevant. Dies bedeutet dass dieses Individum diskriminert wird sollte es jemals Kapital benötigen. Die Regel dass Kapital nur Kapital unterstützt wäre zwar durch eine Reform teilweise reduzierbar (z.B. Bedinungsloses Grundeinkommen) aber der Konsument hat panische Angst davor da es uns von Geburt an eingetrichtert wurde dass wir dem Kapital dienen müssen um konsumieren zu können. Zum jetztigen Zeitpunkt ist es so dass das Individum stets treu dem Kapital dient, nicht aber der Gesellschaft denn die Gesellschaft ist den meisten Individuen meist ziemlich egal solange das Kapital stimmt (auch wenn der Dienst an der Gesellschaft als Ausrede dient um jemanden zu diskriminieren). Erst wenn das Kapital bedinungslos einem Individum dienen würde, und ein Individum bedinungslos der Gesellschaft dienlich wäre, erst dann wäre diese Regel gebrochen und man könnte von „wahrem gesellschaftlichem Dienst“ sprechen.

Aber welche Aussage wird damit genau gemacht? Es ist so, dass egal was letzten Endes konsumiert wird, es sollte dem Kapital dienen, genauso wie auch der Konsument. Falls dem nicht so wäre dann werden teils deutliche „Regulierungen“ auf gesetzlicher Ebene erlassen. Somit ist es schwierig sich diesem Konsumverhalten vollständig zu entziehen aber ich versuche viele gute Tipps zu geben um zu erkennen wo die Schwachstellen liegen und auf was man achten sollte. Auch ist zu beachten dass es oft schwierig ist die Schwachstellen zu erkennen da infolge absichtlicher Intransparenz so viel wie möglich verheimlicht wird und die meisten Konsumenten schauen es sich nicht einmal an sondern haben blindes Vertrauen, dieses Vertrauen kann aber trügerisch sein.

Die mächtigsten Lobbyverbände können sich grob in folgende Bereiche unterteilen:

Zucker-industrie: Zucker findet fast überall verwendung, selbst in Produkten wo es eigentlich kein  Zucker braucht wird es beigefügt. Diese Industrie beinhaltet sowohl direkt zuckerproduzierende wie auch zuckerverarbeitende Bereiche. Klar ist jedoch dass auf dem Buckel von sehr tiefen Rohstoffpreisen das grosse Geschäft gemacht wird und der Konsument wird massiv damit beworben. Gewisse meist übergewichtige Querdenker finden dass sie ja nur noch Produkte mit Süssungsmitteln essen, na da freut sich aber die Chemieindustrie und es ist leider kein bischen gesünder. Fakt ist dass zuviel gehaltloser Industrie-Zucker für unseren Körper derart schädlich ist dass man es eigentlich als „Gift“ bezeichnen könnte, ob man es wahrhaben will oder nicht.

Fleisch/Fisch und Milch-industrie: Diese Industrie ist einer der grössten Abnehmer der Korn und Pflanzen-Industrie und der Pharma-Industrie und ist ebenfalls sehr gut mit der Medien-Industrie vernetzt. „Nutz“-Tiere sind einer der grössten pflanzlichen Rohstoffvernichter die es gibt und dies erlaubt es dieser Industrie die ressourcengebenden Ländern systematisch auszubeuten und letzten Endes zu beherrschen. Ebenfalls gibt es infolge des hohen Rohstoffbedarfs einen Buffer um mögliche Schwankungen im Angebot auszugleichen und dadurch bleiben Markt und Börsenpreise relativ stabil. Die Fleischindustrie ist je nachdem stark am werben, allerdings sind sie eng mit der Korn und Pflanzenindustrie verzahnt da sie ein Grossabnehmer sind. Ein Grossteil der Konsumenten lieben es förmlich Steaks, Koteletts, Salami, Wurstware und dergleichen in hohen Mengen zu essen und die Werbung läuft auf Hochtouren. Fakt ist aber dass die meisten industriell hergestellten Fleischarten, vorallem Schweinefleisch, derart mindertig sind dass eine hohe und kontinuierliche Menge davon fatale gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Eine Mässigung ist daher eine gute Sache sowohl für die eigene Gesundheit wie auch für die Umwelt und Tierwohl. Besser halb soviel Fleisch, dafür aber höhere Qualität.

Speiseöl-industrie: Diese Industrie welche sich hauptsächlich von Raps, Sonnenblumen, Erdnuss, Oliven und Palmöl Anbauten versorgt wird hat ebenfalls ganz schön grosse Ellenbogen. Denn die Öle und Fette finden fast überall Verwendung. Da im Prinzip nur Kokosöl bei Zimmertemperatur fest ist müssen alle anderen Öle für industrielle Anwendungen gehärtet werden. Diese Industrie hat ein riesiger Abnehmermarkt da Öl und Fette in fast allen Lebensmitteln Verwendung finden auch in vegane oder vegetarischen Produkten. Die Öle und Fette werden oft unklar deklariert um die Transparenz zu rauben, das ganze hat also System. Diese Industrie ist ebenfalls ein grosser pflanzlicher Rohstoff-Vernichter da immer mehr Öl zur Energiegewinnung verbrannt wird also da freut sich die Energieindustrie und ebenfalls freut sich die Fleischindustrie um damit ihr Futter anzureichern. Diese Industrie ist massiv am werben, aber hauptsächlich in Form von bereits verarbeiteten Produkten z.B. Margarine, Mayonnaise u.a.

Wichtig zu erwähne ist auch dass diverse sehr undurchsichtige Fettarten in nahezu allen Backwaren existieren. Diese werden meistens heimlich und ohne klare Deklaration beigefügt. Oft ist es so dass die Bäckereien entweder pflanzliche gehärtete Fette verwenden oder sie machen eine 50:50 Mischung von Butter und Margarine. Wenn der Konsument fragt ob es Butter enthält dann wird es meistens mit „Ja“ beantwortet, dass es noch gehärtete Fette ebenfalls enthält wird verschwiegen. Wichtig ist daher auch nachzufragen ob es jegliche pflanzliche Öle oder Fette enthält oder nicht. Dass ein Konsument überhaupt nachfragt kommt allerdings sehr selten vor denn die meisten kaufen sich Ware ohne darüber nachzudenken und selbst wenn es überhaupt kein Buttergeschmack haben würde fällt es ihnen meistens nicht auf da sie sowieso einen sehr schwachen Geruchssinn seit Kindheit antrainiert bekamen. Für einen guten Blätterteig sind keine gehärtete Fette notwendig da es sich beim Backen sowieso verfestigt aber es gibt praktisch keinen Blätterteig der nicht minderwertige Industriefette enthält, das ist nunmal der Status Quo auch wenn es kaum einer weiss.

Margarine ist auch nicht gleich Margarine: Es gibt sehr viele Qualitäten. Manche Arten der Margarine welche für rein industrielle Zwecke verwendet werden sind derart massiv gehärtet dass man schon es schon fast als Körperverletzung bezeichnen könnte wenn man nur ein Löffelchen davon essen würde aber die meisten Konsumenten haben keine Ahnung davon und rennen voller Überraschung und Panik zum Arzt falls sie plötzlich Herz-Kreislauferkrankungen, Hirnschlag oder Arteriosklerose bekommen. Da sind nicht nur eine viel zu hohe Menge an tierischen Fetten mitschuld sondern auch pflanzliche Industriefette und viele andere Faktoren. Es spielt allerdings keine Rolle ob es jetzt gute oder schlechte Qualität hat, Margarine ist in keinem Fall empfehlenswert. Pflanzliche Öle sind flüssig aus gutem Grunde weil es die gesündeste Form ist und falls etwas festes benötigt wird ist Kokosfett keine schlechte Option und nicht so ungesund wie es vielfach in der Schule runtergeleiert wird (das hat ihnen wohl die Industrie eingetrichtert dass sie es verleumden sollen). Ausserdem ist Kokosfett hoch erhitzbar ohne dass sich giftige Stoffe bilden. Wichtig ist auch dass man sich bewusst sein sollte dass es z.B. KEIN Erdnussfett gibt, das ist eine Erfindung der Industrie denn in der Natur existiert kein Erdnussöl in fester Form, also in der Form von Fett ist es immer industriell gehärtet auch wenn es oft verschwiegen wird. Das einzige natürliche Fett ist Kokosfett, dieses ist tatsächlich ein echtes Naturfett. Man kann jetzt gerne jeden denn es stört oder der es überhaupt wagt sich Gedanken zu machen als Querdenker abstempeln aber wer zuerst die bittere Pille schlucken muss das ist meist ziemlich offensichtlich und die Statistiken sprechen eine klare Sprache. Fakt ist dass gehärtete Fette jeglicher Art fatale Auswirkungen auf die Gesundheit haben können und davon ist dringlich abzuraten. Tierische Fette sofern in einem gesunden Mass eingenommen sind allerdings nicht problematisch, solange man sich abwechslungsreich ernährt und nur ein Bruchteil davon tierische Fette enthält. Wichtig ist auch wie hochwertig diese tierischen Fette sind, je nach Fleisch oder Käsequalität ist der Gehalt an schlechtem Cholesterin massiv reduziert. Also auch tierische Fette haben unterschiedliche Qualitäten.

Korn und Pflanzen-industrie: Diese Industrie versteht es gut mit dem täglich Brot Geschäfte zu machen, sie ist direkt an der Gentech-Industrie beteiligt. Das Weissbrot wird bereits früh in der Kindheit dem Kind in die Wiege gelegt damit danach diese Industrie das Korn fleissig von dem gesunden Spreu trennen kann. Die nährstoffreiche Spreu wird danach der Fleisch/Fisch und Milchindustrie gegeben während die Konsumenten das gehaltlose „Weisskorn“ essen dürfen und damit keine Mangelerscheinungen auftreten dürfen sie auch gleich noch bei der Pharmaindustrie die fehlenden Spreu-Vitamine abholen. Die Fleisch/Fisch und Milchindustrie ist einer der grössten Abnehmer die es gibt, wahrscheinlich gleichhoch wie die Mengen welche direkt vom Menschen konsumiert werden. Aufgrund dessen dass die Fleisch/Fisch und Milchindustrie ein Hauptabnehmer sind braucht diese Industrie kaum Werbung zu machen da sie direkt in Symbiose einer anderen Industrie stehen.

Pharma-industrie: Diese hat fast überall ihre Finger im Spiel. Lustig ist dass Tiere bald etwa die Hälfte ihrer Medikamente konsumieren und nicht nur der Mensch wie man glauben würde. Wieso es dazu kommt ist relativ simpel: In der Massentierhaltung sind die Tiere derart geschwächt dass sie nur mit massiv Antibiotika und anderen Medikamente überleben. Ausserdem brauchen sie noch tonnenweise Hormone damit sie schneller wachsen, schliesslich brauchen wir immer grössere Fleischberge. Es wird massiv Werbung gemacht für allerlei Krankheiten welche im Prinzip gar nicht vorhanden sein müssten aber aufgrund dessen das sowohl Mensch wie Tier wie auch Pflanzen zum Spielball der Industrien geworden sind existieren diese Krankheiten. Fakt ist aber: Der Konsum von schulmedizinischen Arneimitteln ist nur im Notfall zu empfehlen da es für fast alle nicht kritische Krankheiten gesunde Alternativen geben kann welche nicht in die Abhängigkeit führen.

Chemie-Industrie: Diese Industrie arbeitet Hand in Hand mit Korn und Pflanzen, Pharma aber auch Elektronik und anderen verarbeitenden Industrien zusammen. Bei der Korn und Pflanzen-Industrie wird massiv Geschäfte gemacht indem man ihnen Pflanzenschutzmittel verkauft. Es existieren mindestens 1000 Agrochemikalien mit denen die Pflanzen täglich gespritzt werden, wobei etwa 300 mit Abstand am häufigsten verwendet werden. Fakt ist: Chemie kann durchaus bei der materialverarbeitenden Industrien dienlich sein, allerdings stellt es für Nahrung eine massive Belastung dar mit teilweise hohen weil unbekannten Risiken. Es kann daher nicht im Interesse einer gesunden Ernährung sein.

Energie-Industrie: Diese Industrie ist direkt mit allen Rohstoffindustrien verzahnt und der direkte Abnehmer der Erdöl, Gas und Kohle-Rohstoffindustrie. Diese Industrie welche teils in staatlicher Hand ist, hat ebenfalls Interesse daran allen anderen Industrien besonders günstige Energiekonditionen zu machen damit sie noch stärker produzieren können zu noch tieferen Kosten. Fakt ist: Der Konsument allerdings muss höhere Preise bezahlen… das ist offenbar der Wille des Staates auch wenn es ungerecht ist.

Medien-industrie: Diese Industrie ist je nach Land unterschiedlich stark vertreten und ist als Unterhaltungsindustrie hauptsächlich eine Art Luxusindustrie von daher meistens bei Ländern mit hohem allgemeinen Wohlstand anzutreffen. Je stärker diese Industrie in einem Land vertreten ist desto höher die Auswirkungen auf das betroffene Land. Bei einem Land wo sie kaum vertreten sind haben sie auch kaum einen Einfluss. Allerdings gibt es noch einen rein informativen Anteil dieser Industrie welche nur zur Nachrichtenübermittlung dient. Diese Medien sind allerdings hauptsächlich auf Propaganda aus, denn jedes Land versucht die für die jeweiligen Begebenheiten „am förderlichsten“ Berichte zu veröffentlichen. Förderlich im Sinne von „beste Methode die jeweiligen Gehirne in die gewünschte Richtung zu lenken“, man kann es daher auch Gehirnwäsche nennen. Fakt ist: Je nach Mentalität findet jedes Land einen anderen Bericht interessant welcher veröffentlicht wird, die tatsächlich veröffentlichten Berichte sind nur die Spitze des verfügbaren Eisbergs.

Fahrzeug-industrie: Diese Industrie ist direkt sowohl mit Rohstoff sowieo auch Chemie, Elektronik und Energieindustrie verzahnt. Sie ist sehr wirksam um die interessen der jeweilig symbiotischen Industrien zu vertreten und es wird massiv Werbung gemacht. Fakt ist: Die allgemeine Qualität wird immer tiefer da Autos immer mehr Elektronik haben und das erste was normalerweise kaputt geht ist die Elektronik. Demzufolge kann eine programmierte Lebenszeit der Fahrzeuge eintreten damit mehr davon verkauft wird.

Elektronik-industrie: Diese Industrie ist in Abhängigkeit vieler Rohstoff sowie auch Chemieindustrien aber auch Energieindustrie. Einige Länder wie Japan haben gleich alle benötigen Industrien auf einer Insel, von daher können sie sich ja auch gleich in schier endloser Menge bei sich selber verschulden sozusagen nach der Methode „Eine Hand wäscht die andere“. Das dafür benötigte Kapital ist zwar nicht vorhanden aber Kapital kann ja mithilfe von Geschäftsbanken fast unendlich geschöpft werden, also offenbar kein Problem.  Fakt ist: Die Lebensdauer der Geräte wird teils immer kürzer da oft mit Absicht eine Schwachstelle eingebaut wird damit das Gerät nicht zu lange hält, denn eine zu lange Lebensdauer ist schlecht fürs Geschäft.

Textil -industrie: Diese Industrie ist abhängig von pflanzlichen, teils auch tierischen aber auch chemischen Rohstoffindustrien und macht ihre grossen Gewinne oft auf dem Buckel von schlecht bezahlten Rohstofflieferanten (teils auch misshandelten Tieren) welche auch sehr gerne Gentech anwenden. Fakt ist: Diese Industrie ist massiv am werben, auch wenn die Hauptkundschaft Frauen sind. Die allgemeine Transparenz bezüglich den Rohstoffressourcen ist eines der tiefsten die es gibt. Der Verbesserungsbedarf ist also sehr hoch und Fairtrade sehr empfehlenswert.

Allgemeine Rohstoff-industrie: Diese Industrie fördert alle möglichen Erze aus allerlei Mineralien. Sie ist praktisch nur bei Ländern mit hohen Rohstoffressourcen vorhanden also z.B. Südafrika. Ihr grösster Abnehmer sind Länder wie China demzufolge auch eine enorm hohe Abhängigkeit mit rohstoffverarbeitenden Industrien besteht. Fakt ist: Diese Abhängigkeit ist letzten Endes auch politisch verzahnt, es ist eine Symbiose wo es kein Entrinnen gibt.

Tourismus-Industrie:

Bau-Industrie:

 

Wie  funktioniert eigentlich eine wirtschaftliche Interessenskette sofern Ethik und Moral keine Rolle spielt?

Beispiel: Um ein Stück Fleisch herzustellen.

A; Eine Pflanze wird gentechnisch manipuliert damit sie mehr Herbizide verträgt: Profiteur: Agroindustrie(1) + Chemieindustrie (2)

B: Der Wirkmechanismus von Glyphosat ist der dass es dem Unkraut Nährstoffe enzieht, auch die beste Gentech kann diesen Effekt nicht vollständig verhindern somit ist bis zu einem gewissen Grade auch die Kulturpflanze betroffen. Sie wird demzufolge schlechter mit Nährstoffen versorgt. Abhilfe schafft eine zusätzliche Düngung: Profiteur: Chemieindustrie (3)

C: Die Landwirtschaft ist dermassen intensiv dass der Boden keinerlei Regenerierungsfähigkeiten mehr kennt, also braucht es nochmal zusätzliche Düngemassnahmen. Profiteur: Chemieindustrie (4).

D: Die Tiere kriegen nicht genug Nährstoffe weil die Pflanzen zu gehaltlos sind und der Boden ausgelaugt. Damzufolge muss man noch ihre Nahrung mit diversen Zusätzen anreichern: Profiteur: Pharmaindustrie (5).

E: Die Tiere werden zu oft krank aufgrund schlechter Haltund und schlechter Nahrung, sie haben kaum Abwehrkräfte und sobald eine Krankheit ausbricht kracht oft die ganze Herde um, das würde grossen finanziellen Schaden bedeuten. So ein Umstand ist existenzgefährdent für den Produzenten aber er könnte sich gegen das Risiko versichern lassen. Ausserdem werden die Tiere mit allerlei Medikamenten wie z.B, unendlich viel Antibiotika und anderen Präventivmassnahmen behandelt, also nicht nur im Krankheitsfall, man wirft die Mittelchen jeden einzelnen Tag in den Futtertrog. Da es mehr Tiere als Menschen gibt eine sehr profitable Angelegenheit. Profiteur: Pharmaindustrie (6), optional auch Versicherungsindustrie (7)

F. Die Tiere sind sehr oft lizenzierte Hochleistungszüchtungen die extra zu diesem Zweck von bestimmten Spezialfirmen in der Agroindustrie hingezüchtet wurden. Da die ganze Haltung ohne solche „Superrassen“ nicht rentabel wäre muss fast jeder diese Hochleistungszüchtungen verwenden. Profiteur: Agroindustrie (8).

G: Das Fleisch wird geschlachtet und verpackt, da es meist sehr lange im Laden rumliegt muss es gut gegen Keime geschützt sein. Abhilfe schaffen Verpackungen mit vielen Chemikalien: Profiteur: Chemieindustrie (9).

H: Nachdem das Tier auf dem Teller landet wird es vom Menschen mit Genuss verspiesen (möglicherweise mit dankbarem Tischgebet, einfach weil es nährt alles andere spielt selten eine Rolle) . Leider aber ist das Fleisch zu gehaltlos und auch noch mit Weichmachern aus Verpackungen belastet, es entstehen beim Menschen viele Krankheiten z.B. Eisenmangel, Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Alzheimer aber auch Impotenz u.a. Profiteur: Pharmaindustrie (10).

I: In sämtlichen Produktionsprozessen ist natürlich auch die Energieindustrie (11) und Detailhandel (12) beteiligt.

Also bloss für ein Stück Fleisch wurde irgend eine Industrie 12x begünstigt und man bemerkt die Wechselwirkungen, eine Hand wäscht die andere… genauso funktioniert das wirtschaftliche System des Kapitalismus. Es ist eine Industrieform die zum einen die schiere Quantität wie auch den maximalen Aufwand fördert. Koste es was es wolle, der Leidtragende ist fast jeder ausser die Industrie. Glaubt immer noch jemand ein Stück industriell hergestelltes Fleisch wäre billig wenn man sieht wieviele Nutzniesser davon profitieren? Es ist ein Milliardengeschäft.

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